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Veröffentlichung der Weldaer Geschichte abgeschlossen – ein Dank an die Ortsheimatpflege

Mit der Veröffentlichung der Weldaer Chroniken, den Heimatblättern und dem Buch „Welda – ein Dorf zwischen Adel und Kirche “ von Bruno Hake, sowie den Weldaer Chroniken ab 2001 von Hans Bodemann, konnte die Veröffentlichung der Weldaer Geschichte nun nach 4 Jahren und unzähligen ehrenamtlichen Stunden abgeschlossen werden.

1984 übernahm Bruno Hake das Ehrenamt des Ortsheimatpflegers von Welda und verschrieb sich über zwei Jahrzehnte lang der historischen Aufarbeitung der komplexen Weldaer und Warburger Geschichte.

Bruno Hake

Bruno Hake

Mit Leidenschaft und Engagement widmete er sich den Kirchen- und Schulchroniken und durchforstete die Stadt- und Staatsarchive von Warburg bis hin nach Paderborn, Münster, Marburg und weiter entfernten Orten.

Er transkribierte die alten Schriften und fügte immer wieder neue Funde chronologisch in die stetig anwachsende Weldaer Geschichte hinein.

Er entwarf das Weldaer Wappen und brachte u.a. die Weldaer Heimatblätter, die Ortssippenbücher und das Buch „Welda – ein Dorf zwischen Adel und Kirche“ heraus um vor allem der Bevölkerung von Welda damit die Geschichte unseres schönen Twistedorfes nahe bringen.

 

Ortsvorsteher Hans Bodemann wurde für besondere Verdienste um die Allgemeinheit und jahrzehntelanges, ehrenamtliches Engagement im Jahre 2002 durch den Bundespräsidenten Johannes Rau das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen, welches ihm Landrat Hubertus Backhaus im Warburger Rathaus feierlich überrechte.

v. links Gertrud Bodemann; Hans Bodemann; Hubertus Backhaus; Manfrred Wengler

v. links Gertrud Bodemann; Hans Bodemann; Hubertus Backhaus; Manfrred Wengler

Er arbeitete in einer Vielzahl von Ausschüssen und Gremien mit und hat als Ortsvorsteher Welda wesentlich mitgeprägt und zahlreiche Projekte vorangetrieben.

Die Sanierung der Kanalisation mit Errichtung der Pumpstation, Anschluss an die Gasversorgung, Dorferneuerung, Ausbau der Landstraße 552 mit Anlage eines Radweges, Ausbau der Ortsdurchfahrt (Kreisstraße), Ausbau der ehemaligen Bahntrasse zum Radweg nach Warburg, Sanierung der Iberghalle mit Bühnenanbau und vieles mehr.

Hans Bodemann gründete und leitete die Jungkolpinggruppe und war Vorsitzender der Kolpingsfamilie. Hier hat er sich vor allem um den Umbau der Alten Mühle zum Adolph-Kolping-Kindergarten große Verdienste erworben.
1995 gründete Hans Bodemann den Förderverein Iberg-Halle, die Gemeinschaft der Weldaer Vereine, die heutige Dorfgemeinschaft Welda und übernahm deren Vorsitz.

Als Hans Bodemann im Jahr 2004 nach 29 jähriger Tätigkeit den Stab des Ortsvorstehers an Hubertus Kuhaupt weitergab, übernahm er das Amt des Ortsheimatpflegers von Welda, welches zuvor Bruno Hake inne hatte.

Gemeinsam gründete er mit Franz Bodemann, Heinz Marquardt und Franz Petry in 2005 eine Arbeitsgruppe, die zukünftig vielfältige Aufgaben rund um das Thema Ortsheimatpflege übernahm.

Über viele Jahre trafen sie sich regelmäßig, um die zahlreichen Urkunden, Dokumente, Schriften und Fotos zu sortieren, zu digitalisieren und so zu archivieren, dass sie bei Bedarf schnell auffindbar zur Verfügung stehen. So entstand in der Iberg-Halle das heutige Dorf Archiv mit unschätzbarem historischem Wert für unsere Ortschaft.

Die Arbeitsgruppe sammelt auch weiterhin Dokumente und Zeugnisse aus der Gegenwart und Hans Bodemann führte die Ortschronik ab 2001 weiter.

Im Jahr 2007 initiierte die Arbeitsgruppe Ortsheimatpflege auch die Ausschilderung unserer örtlichen Wanderwege und erstellte eine Wanderkarte, um die schöne Weldaer Landschaft mit ihren Naturschutzgebieten und Sehenswürdigkeiten für Spaziergänger und Wanderer zu erschließen.

Auch den Weldaer Heimatkalender mit schönen Motiven unseres Ortes bringt die Arbeitsgruppe seitdem jedes Jahr heraus.

2016 wurde Hans Bodemann nach 60 jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit von Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt, im Beisein von Bürgermeister Michael Stickeln (unserem heutigen Landrat), sowie Heinz Marquardt, Franz Petry und Stadtheimatpfleger Ulrich Nolte verabschiedet.

von links: Heinz Marquardt, Michael Stickeln, Hans Bodemann, Hubertus Kuhaupt, Franz Petry und Ulrich Nolte

von links: Heinz Marquardt, Michael Stickeln, Hans Bodemann, Hubertus Kuhaupt, Franz Petry und Ulrich Nolte

Durch die beeindruckende Chronik, die mit der erstmaligen Erwähnung des Dorfes Welda im Jahr 836 beginnt und bis in die Gegenwart führt, wurde die Arbeit der Chronisten unzähliger Generationen zusammengetragen und digitalisiert.

Vorgenanntes jahrelanges ehrenamtliches Engagement machte es Holger Sprenger von der Dorfgemeinschaft Welda möglich, die mittlerweile 1.188-jährige umfassende Weldaer Dorfhistorie, bestehend aus über 1.400 DIN-A4-Seiten voller historischer Fotos, Urkunden und Informationen für das Internet aufzubereiten und von 2020 bis 2024 nach und nach zu veröffentlichen.
Zuvor waren diese Informationen nur einem kleinen Kreis zugänglich, jetzt sind sie für alle weltweit abrufbar.

Die Entstehung unseres Dorfes, des dörflichen Lebens und die daraus entstandene heutige Identität von Welda und seiner bürgerlichen Gesellschaft bleibt damit erhalten und kann zukünftigen Generationen digital vermittelt werden.

Die Hansestadt Warburg zeichnete unser Engagement für den Erhalt und der Sichtbarmachung unseres reichhaltigen kulturellen Erbes, der ein Baustein unserer Initiative „Welda verbindet“ ist mit dem NRW Heimat-Preis aus.

Unser Dank und Anerkennung gilt Bruno Hake, Hans Bodemann, Franz Bodemann, Franz Petry und Heinz Marquardt als engagierte der Ortsheimatpflege von Welda.

Unser besonderer Dank für die freundliche Überlassung des Archivs von Bruno Hake und der Genehmigung zur Veröffentlichung seines Buches, seiner Schriften und der Weldaer Heimatblätter gilt seinen Töchtern Regina Senftner aus Welda, Hildegard Peters aus Warburg und Rosemarie Kramel aus Volkmarsen.

 

Holger Sprenger

Vorsitzender Dorfgemeinschaft Welda

Adolph-Kolping-Kindergarten Welda feiert 30-jähriges Jubiläumsfest

Viele Besucher, fröhliche Kinder, schönes Wetter und gute Laune belohnten das Team vom Adolph-Kolping-Kindergarten, die fleißigen Eltern und die Helfer vom Förderverein, die sich zusammen für das 30-jähriges Jubiläumsfest mächtig ins Zeug gelegt hatten.

Geschmückte Pavillons, eine große Kuchentheke, Spiele und vieles mehr standen am vergangenen Samstag, dem 14. September bereit.

Für die Kinder standen Kinderschminken, Seifenblasen, Entenangeln, Edelsteine sieben und einiges mehr auf dem bunten Programm. Mit Kaffee und Kuchen, frischen Waffeln, Grillwürstchen und Getränken war für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Schmetterlingsgruppe (©) Holger Sprenger

Zum Auftakt gab es eine beeindruckend Aufführung der Schmetterlingsgruppe über Freundschaft und Zusammenhalt, ein durchaus wichtiges Thema.

Mareike Huschen, die neue Leiterin des Kindergartens, begrüßte die zahlreichen Gäste.

Darunter auch Bürgermeister Tobias Scherf, der Mareike Huschen bei der Gelegenheit auch offiziell vorstellte und ihr und ihrem Team zum 30-jährigen Jubiläum gratulierte.Yvonne Rechau u Mareike Huschen (©) Holger Sprenger

Die nächste Gratulantin war Yvonne Rechau, die als Vorsitzende vom Förderverein ein Präsent an das Kindergartenteam übergab.

Dorfgemeinschafts Vorsitzender Holger Sprenger überreichte Mareike Huschen auch im Namen der Weldaer Vereine und Gruppierungen, sowie von Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt und Ortsvorsteher a.D. Hans Bodemann, der selbst zugegen war, eine Geldspende für den  Kindergarten.

Holger Sprenger, Mareike Huschen, Hans Bodemann und Tobias Scherf (©) Holger

von links: Holger Sprenger, Mareike Huschen, Hans Bodemann und Bürgermeister Tobias Scherf

„Die Mühle, die unseren Kindergarten beherbergt, ist jetzt 538 Jahre alt.“, betont der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft und geht auf die Historie des Gebäudes ein.

Die historische Mühle stand oft im Mittelpunkt der Geschehnisse und Bemühungen von Welda.

Durch das Mühlrad wurde nicht nur mehrere hundert Jahre Mehl gemahlen und Holz gesägt, sondern sie diente ab 1905 als Antrieb für eine Pumpe, die damals die örtliche Wasserversorgung ermöglichte und sicherstellte.

Das war zu der Zeit eine technische Meisterleistung!

Damit war Welda eines der wenigen Ortschaften, die eine eigene Wasserversorgung für jedes Haus und zudem 20 Hydranten für die Löschwasserversorgung der Feuerwehr hatte, obwohl es noch keine Elektrizität, also keinen Strom gab.

Über 5 Jahrzehnte trieb das große Mühlrad die Pumpe an, bis Welda 1962 einen neuen Hochbehälter am Hoppenberg und später den Anschluss an die Warburger Wasserversorgung bekam. Nach jahrelangem Leerstand begann 1989 die Renovierung von Fachwerk und Fassade. Ein neues Mühlrad wurde angeschafft und zum technischen Denkmal erklärt.

Gleichzeitig führte der damalige Ortsvorsteher Hans Bodemann, der zudem auch Vorsitzender der örtlichen Kolpingsfamilie war, gemeinsam mit dem Ortsbeirat viele Gespräche mit Eltern, die ihre Kinder nach Germete in den Kindergarten bringen mussten, weil Welda keinen solchen hatte.

Um Abhilfe zu schaffen, beantragte Hans Bodemann finanzielle Mittel von Stadt und Land für den Umbau der alten Mühle zum Kindergarten.

Nachdem Landesmittel in Höhe von 341.000 DM bereitgestellt wurden, begann im Sommer 1993 der Ausbau des Kindergartens. Mit der Unterstützung vieler fleißiger Helfer aus dem Dorf konnte der Kindergarten bereits ein Jahr später, am 31. Juli vor 30 Jahren  feierlich von Hans Bodemann eröffnet werden.

„Unser Adolph-Kolping Kindergarten ist wohl der romantischste Kindergarten im Warburger Land“, resümierte Holger Sprenger und wünschte Leiterin Mareike Huschen und ihrem Team für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und alles Gute.

Tobias Scherf und Hans Bodemann (©) Holger SprengerBürgermeister Tobias Scherf verfolgte die Historie mit großem Interesse und bat im Anschluss Hans Bodemann ans Mikrofon.

Hier wurde noch einmal ausführlich über die damaligen Möglichkeiten, Hindernisse und das besondere Engagement für den heutigen Kindergarten von Welda diskutiert.

Neben vielen Kindern, Eltern und den Großeltern waren auch Ortsbeirat und Mitglieder der örtlichen Vereine der Einladung zum Jubiläum gefolgt.

Die Kinder freuten sich und alle Anwesenden hatten viel Freude an dem bestens organisierten Jubiläumsfest und verbrachten einen schönen Nachmittag auf dem Gelände zwischen Anglerhaus, dem neuen Multifunktionsspielfeld und der Alten Mühle am Hörler Bach.

Impressionen vom Jubiläumsfest

 

Holger Sprenger – Dorfgemeinschaft Welda

Sommerwanderung der CDU Welda führte an die Gemarkungsgrenze nach Germete

Die traditionelle Sommerwanderung mit Grenzbegehung der Weldaer CDU fand kürzlich wieder am 2. Wochenende im September statt. Die Wanderung führte in diesem Jahr an die nördliche Gemarkungsgrenze in Richtung Germete und Wormeln.
Bei heißem Sommerwetter wanderten die Teilnehmer über den Lauker Weg ins Lohfeld. Über den Eiserweg ging es an die Grenze zu Germete.

Das Bild zeigt die Teilnehmer der Sommerwanderung am Eiserweg an der Gemarkungsgrenze zu Germete.

Nach einer Rast mit Kaffee, Kuchen und kühlen Getränken am Weldaer Berg ging es weiter durch das Naturschutzgebiet ins Tal der Twiste. Von dort führte die Strecke über die Alte Warburger Straße zurück ins Dorf.

Vorsitzender Hubertus Kuhaupt gab auf der Strecke Erläuterungen zur Gemarkung, den Grenzen und zu aktuellen Themen aus der Kommunalpolitik.

Im Biergarten der Gaststätte Zum Treppchen wurde die gesellige Runde mit dem Austausch von Neuigkeiten aus dem Dorfgeschehen und Anekdoten aus vergangenen Zeiten bis zum Sonnenuntergang fortgesetzt.

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