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Franz Petry
Artikel und Informationen aus Welda

Rentner AG Welda im Einsatz in der Iberg-Halle

Am Mittwoch, den 11. Februar 2026 standen umfangreiche Montagearbeiten von Schränken, Tischen, der Umbau vom Kühlschrank sowie Aufräum- und Reinigungsarbeiten in der Iberg-Halle auf dem Einsatzplan.

Bereits im vergangenen März hatte die Rentner AG die Dorfgemeinschaft bei den Umbauarbeiten unterstützt und mit den Räumungsarbeiten begonnen. Im April wurde die alte Küche demontiert und in Folge in der Küche neue Kabel verlegt und Steckdosen ausgetauscht. Die Küche und die Wandschränke wurden gereinigt und mehrfach gestrichen. Zudem wurden noch neue Beschläge an der Durchreiche und neue LED Deckenleuchten montiert und viele andere Arbeiten in Eigenleistung verrichtet.

Der Umbau ist nun fast abgeschlossen, der Mehrzweckraum ist ebenfalls fast fertig und die neue Einbauküche wurde bereits eingebaut.
„Nur mit dem Engagement und der Eigenleistung der Weldaer Rentner AG konnte der Umbau der Iberg-Halle überhaupt gestemmt werden“, betont Holger Sprenger Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Welda.

Rentner AG Welda im Einsatz (©) Holger Sprenger

Die Rentner AG Welda nach getaner Arbeit im neuen Mehrzweckraum der Iberg-Halle

Vielen Dank für die Unterstützung und die gute Arbeit der fleißigen Helfer der Rentner AG!

 

Helferabend für die Rentner AG Welda

Ein Helferabend als Dankeschön für die intensive und arbeitsreiche Unterstützung, insbesondere der vielen erbrachten Eigenleistungsstunden beim Umbau und der Renovierung der Iberg-Halle zum Mehrgenerationentreffpunkt.

In Absprache mit Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt hatte der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Welda, Holger Sprenger die fleißigen Helfer der örtlichen Rentner AG am Samstag den 17. Oktober in das Gasthaus „Zum Treppchen“ eingeladen.

Holger Sprenger, Ulrich Kuhaupt, Ewald Wennekamp, Heinz Marquardt, Franz Petry, Oswald Blömeke, Dieter Dewenter, Johannes Multhaupt, Alexander Winkler, Friedhelm Koch, Walter Göbel, Otto Flaskamp, Walter Gutzeit und Peter Martin. (©) Holger Sprenger

(Von links:) Holger Sprenger, Ulrich Kuhaupt, Ewald Wennekamp, Heinz Marquardt, Franz Petry, Oswald Blömeke, Dieter Dewenter, Johannes Multhaupt, Alexander Winkler, Friedhelm Koch, Walter Göbel, Otto Flaskamp, Walter Gutzeit und Peter Martin.

Zahlreiche Helfer waren der Einladung mit ihren Partnerinnen gefolgt.
Zunächst begrüßte der Vorsitzende die Anwesenden und bedankte sich für die gute Arbeit und die Unterstützung der Dorfgemeinschaft, ohne die viele Projekte nicht hätten umgesetzt werden können.

Anschließend genossen die Gäste einen gemütlichen und verdienten Helferabend in geselliger Runde mit leckeren Frikadellen, Kartoffelsalat und Getränken.

Rentner AG Welda erhält Westenergie Klimaschutzpreis

Mit ihrem Projekt „im Einsatz für Flora und Fauna“ wurde die Rentner-AG Welda mit dem Westenergie Klimaschutzpreises 2024 der Stadt Warburg ausgezeichnet.

Die Übergabe des Preises erfolgte am Freitag, den 6. Dezember im Beisein der Klimaschutzbeauftragen Stefanie Hüser-Dierkes, Bürgermeister Tobias Scherf, Thorsten Hildebrandt von Westenergie und Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt.

Klimaschutzpreis Rentner-AG Welda 2024 (©) Holger Sprenger

(Von Links:) Stefanie Hüser-Dierkes, Walter Gutzeit, Tobias Scherf, Peter Martin, Thorsten Hildebrandt, Ewald Wennekamp, Otto Flaskamp, Heinz Marquardt, Alexander Winkler, Franz Petry, Friedhelm Koch, Oswald Blömeke, Johannes Multhaupt, Hubertus Kuhaupt und Holger Sprenger.

Neben dem beschneiden der Bäume, der Unterhaltung der Wege und Verweilbänke in Park und Natur, hat die örtliche Rentner-AG die Reaktivierung des Mühlrades der „alten Mühle am Hörler Bach“ wie auch die Herstellung der Verweilplätze am örtlichen Radweg und dem Bouleplatz vorangetrieben und ermöglicht.

Zu dem Einsatz für Flora und Fauna haben die fleißigen Helfer der Weldaer „Rentner-AG“ bei ihren Arbeitseinsätzen neue Vogelnistkästen gebaut.  Die Männer trafen sich dazu in der Tischlerwerkstatt Flaskamp im Fahrweg.

Rentner AG Welda im Einsatz (©) Holger Sprenger

Schreinermeister und Sprecher der Rentner-AG, Otto Flaskamp hatte das Holz zugeschnitten und die Helfer konnten mit handwerklichem Geschick über 20 neue Nistkästen anfertigen. Die wurden im Anschluss aufgehängt, dabei wurden auch Altbestände kontrolliert und gesäubert.

(Von Links:) Heinz Marquardt, Dieter Dewenter, Holger Sprenger, Otto Flaskamp, Friedhelm Koch, Franz Petry, Hans Bodemann, Oswald Blömeke, Alexander Winkler, Peter Martin und Hubertus Kuhaupt.

Klimaschutzpreis 2024Des Weiteren wurden von der „Rentner AG“ neue Ansitzstangen für Greifvögel, sogenannte Julen / Sitzkrücken, angefertigt und in der Weldaer Gemarkung aufgestellt.

Auch die Unterhaltung und Kontrolle der Nistkästen und Julen / Sitzkrücken wird von der Rentner-AG durchgeführt.

Der mit 500 € dotierte dritte Platz des Westenergie Klimaschutzpreises der Stadt Warburg ist eine Auszeichnung und toller Erfolg für unsere Rentner-AG.

 

Veröffentlichung der Weldaer Geschichte abgeschlossen – ein Dank an die Ortsheimatpflege

Mit der Veröffentlichung der Weldaer Chroniken, den Heimatblättern und dem Buch „Welda – ein Dorf zwischen Adel und Kirche “ von Bruno Hake, sowie den Weldaer Chroniken ab 2001 von Hans Bodemann, konnte die Veröffentlichung der Weldaer Geschichte nun nach 4 Jahren und unzähligen ehrenamtlichen Stunden abgeschlossen werden.

1984 übernahm Bruno Hake das Ehrenamt des Ortsheimatpflegers von Welda und verschrieb sich über zwei Jahrzehnte lang der historischen Aufarbeitung der komplexen Weldaer und Warburger Geschichte.

Bruno Hake

Bruno Hake

Mit Leidenschaft und Engagement widmete er sich den Kirchen- und Schulchroniken und durchforstete die Stadt- und Staatsarchive von Warburg bis hin nach Paderborn, Münster, Marburg und weiter entfernten Orten.

Er transkribierte die alten Schriften und fügte immer wieder neue Funde chronologisch in die stetig anwachsende Weldaer Geschichte hinein.

Er entwarf das Weldaer Wappen und brachte u.a. die Weldaer Heimatblätter, die Ortssippenbücher und das Buch „Welda – ein Dorf zwischen Adel und Kirche“ heraus um vor allem der Bevölkerung von Welda damit die Geschichte unseres schönen Twistedorfes nahe bringen.

 

Ortsvorsteher Hans Bodemann wurde für besondere Verdienste um die Allgemeinheit und jahrzehntelanges, ehrenamtliches Engagement im Jahre 2002 durch den Bundespräsidenten Johannes Rau das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen, welches ihm Landrat Hubertus Backhaus im Warburger Rathaus feierlich überrechte.

v. links Gertrud Bodemann; Hans Bodemann; Hubertus Backhaus; Manfrred Wengler

v. links Gertrud Bodemann; Hans Bodemann; Hubertus Backhaus; Manfrred Wengler

Er arbeitete in einer Vielzahl von Ausschüssen und Gremien mit und hat als Ortsvorsteher Welda wesentlich mitgeprägt und zahlreiche Projekte vorangetrieben.

Die Sanierung der Kanalisation mit Errichtung der Pumpstation, Anschluss an die Gasversorgung, Dorferneuerung, Ausbau der Landstraße 552 mit Anlage eines Radweges, Ausbau der Ortsdurchfahrt (Kreisstraße), Ausbau der ehemaligen Bahntrasse zum Radweg nach Warburg, Sanierung der Iberghalle mit Bühnenanbau und vieles mehr.

Hans Bodemann gründete und leitete die Jungkolpinggruppe und war Vorsitzender der Kolpingsfamilie. Hier hat er sich vor allem um den Umbau der Alten Mühle zum Adolph-Kolping-Kindergarten große Verdienste erworben.
1995 gründete Hans Bodemann den Förderverein Iberg-Halle, die Gemeinschaft der Weldaer Vereine, die heutige Dorfgemeinschaft Welda und übernahm deren Vorsitz.

Als Hans Bodemann im Jahr 2004 nach 29 jähriger Tätigkeit den Stab des Ortsvorstehers an Hubertus Kuhaupt weitergab, übernahm er das Amt des Ortsheimatpflegers von Welda, welches zuvor Bruno Hake inne hatte.

Gemeinsam gründete er mit Franz Bodemann, Heinz Marquardt und Franz Petry in 2005 eine Arbeitsgruppe, die zukünftig vielfältige Aufgaben rund um das Thema Ortsheimatpflege übernahm.

Über viele Jahre trafen sie sich regelmäßig, um die zahlreichen Urkunden, Dokumente, Schriften und Fotos zu sortieren, zu digitalisieren und so zu archivieren, dass sie bei Bedarf schnell auffindbar zur Verfügung stehen. So entstand in der Iberg-Halle das heutige Dorf Archiv mit unschätzbarem historischem Wert für unsere Ortschaft.

Die Arbeitsgruppe sammelt auch weiterhin Dokumente und Zeugnisse aus der Gegenwart und Hans Bodemann führte die Ortschronik ab 2001 weiter.

Im Jahr 2007 initiierte die Arbeitsgruppe Ortsheimatpflege auch die Ausschilderung unserer örtlichen Wanderwege und erstellte eine Wanderkarte, um die schöne Weldaer Landschaft mit ihren Naturschutzgebieten und Sehenswürdigkeiten für Spaziergänger und Wanderer zu erschließen.

Auch den Weldaer Heimatkalender mit schönen Motiven unseres Ortes bringt die Arbeitsgruppe seitdem jedes Jahr heraus.

2016 wurde Hans Bodemann nach 60 jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit von Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt, im Beisein von Bürgermeister Michael Stickeln (unserem heutigen Landrat), sowie Heinz Marquardt, Franz Petry und Stadtheimatpfleger Ulrich Nolte verabschiedet.

von links: Heinz Marquardt, Michael Stickeln, Hans Bodemann, Hubertus Kuhaupt, Franz Petry und Ulrich Nolte

von links: Heinz Marquardt, Michael Stickeln, Hans Bodemann, Hubertus Kuhaupt, Franz Petry und Ulrich Nolte

Durch die beeindruckende Chronik, die mit der erstmaligen Erwähnung des Dorfes Welda im Jahr 836 beginnt und bis in die Gegenwart führt, wurde die Arbeit der Chronisten unzähliger Generationen zusammengetragen und digitalisiert.

Vorgenanntes jahrelanges ehrenamtliches Engagement machte es Holger Sprenger von der Dorfgemeinschaft Welda möglich, die mittlerweile 1.188-jährige umfassende Weldaer Dorfhistorie, bestehend aus über 1.400 DIN-A4-Seiten voller historischer Fotos, Urkunden und Informationen für das Internet aufzubereiten und von 2020 bis 2024 nach und nach zu veröffentlichen.
Zuvor waren diese Informationen nur einem kleinen Kreis zugänglich, jetzt sind sie für alle weltweit abrufbar.

Die Entstehung unseres Dorfes, des dörflichen Lebens und die daraus entstandene heutige Identität von Welda und seiner bürgerlichen Gesellschaft bleibt damit erhalten und kann zukünftigen Generationen digital vermittelt werden.

Die Hansestadt Warburg zeichnete unser Engagement für den Erhalt und der Sichtbarmachung unseres reichhaltigen kulturellen Erbes, der ein Baustein unserer Initiative „Welda verbindet“ ist mit dem NRW Heimat-Preis aus.

Unser Dank und Anerkennung gilt Bruno Hake, Hans Bodemann, Franz Bodemann, Franz Petry und Heinz Marquardt als engagierte der Ortsheimatpflege von Welda.

Unser besonderer Dank für die freundliche Überlassung des Archivs von Bruno Hake und der Genehmigung zur Veröffentlichung seines Buches, seiner Schriften und der Weldaer Heimatblätter gilt seinen Töchtern Regina Senftner aus Welda, Hildegard Peters aus Warburg und Rosemarie Kramel aus Volkmarsen.

 

Holger Sprenger

Vorsitzender Dorfgemeinschaft Welda

Dorffest – Vorbereitungen – Spendenaktion

Am heutigen außerplanmäßigen Einsatz unserer Rentner AG, wurde das Gelände rund um Iberg-Halle und Dorfgemeinschaftshaus für das anstehende Dorffest in Schuss gebracht.

Äste und Rasenreste wurden entfernt, Wege und Umfeld gereinigt. Der Rasen wurde nochmal gemäht, Bänke gestrichen und die Flechten an den Giebeln der Gebäude behandelt.

Auch ein neues Schild mit den Pétanque Regeln für den Boule Platz wurde aufgestellt.

Holger Sprenger, Walter Göbel, Oswald Blömeke, Otto Flaskamp, Dieter Dewenter, Walter Gutzeit, Franz Petry und Peter Martin (©) Holger Sprenger

(von links) Holger Sprenger, Walter Göbel, Oswald Blömeke, Otto Flaskamp, Dieter Dewenter, Walter Gutzeit, Franz Petry und Peter Martin

Hallenwart Jürgen Lange hatte sich bereit erklärt, sich um das Boulespiel, den Wettbewerb und die Gruppen zu kümmern. Mit den umfassenden Pétanque Regeln für den Boule Platz hatte er sich auch bereits befasst. Damit auch jeder weiß, wie es richtig geht, fehlte noch ein Schild mit den Regeln am Bouleplatz.

Und wie das so in Welda geht, wird mit angepackt und viele waren sofort bereit, das Projekt auch finanziell zu unterstützen.

Schreinermeister Otto Flaskamp fertigte die Unterkonstruktion für das Schild an und Dorfgemeinschaftsvorsitzender Holger Sprenger sammelte die Spendengelder ein und gab das Schild mit den Regeln in Druck.

So wurden Schild und Konstruktion bei der Spendenaktion durch private Spenden von Bürgerinnen und Bürgern aus Welda finanziert.

Vielen herzlichen Dank dafür!

Somit können die Einweihung und der Wettbewerb am Boule Platz planmäßig zum Dorffest stattfinden.

Welda Spender Schild Boulebahn (©) Holger Sprenger

Die Rentner AG Welda im Einsatz für das Dorffest

Vielen Dank für die gute Arbeit!

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