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Holger Sprenger
Holger Sprenger aus Welda

Holger Sprenger

Holger Sprenger, war erster Digitalbeauftragter von Welda, bis 2024 Mitglied des Vorstands vom örtlichen Heimatschutzverein und u.a. 18 Jahre Kassenführer eines Niedersächsischen Vereins. Als Vorsitzender führte er bis 2026 die Dorfgemeinschaft Welda. Er prägte den Fortschritt und organisierte den erfolgreichen Umbau der Iberg-Halle zum Mehrgenerationentreffpunkt, der maßgeblich seine Handschrift trägt.
Zudem engagiert er sich bei der örtlichen Rentner-AG.

Welda verbindet
Mit einem eigenen Server, der Umstellung der Weldaer Homepage auf WordPress, der Homepage vom Heimatschutzverein, dem interaktiven Dorf Forum und dem Anschluss an den StadtLand.Funk brachte er Welda stetig voran und setzte Maßstäbe in der Digitalisierung im ländlichen Raum.

Um die Menschen ohne Internetanschluss über viele Jahre auf dem Laufenden halten zu können, brachte er von 2020 bis 2026 ein kostenloses Dorfblatt heraus, das er selbst in Welda verteilte.

Neben der Aktion „Das Beste in Welda“ verschrieb er sich der digitalen Aufbereitung und Veröffentlichung der Weldaer Geschichte, der Heimatblätter und Chroniken von Bruno Hake und Hans Bodemann, die nach 4 Jahren Ende 2024 abgeschlossen werden konnte.

Das Engagement wurde mit dem NRW-Heimatpreis ausgezeichnet.

Für die Dorfgemeinschaft investierte und beschaffte er mit seinem Vorstandsteam neues Geschirr, Besteck und Gläser für Dorfgemeinschaftshaus und Iberg-Halle, Werkzeuge und Maschinen für die Instandhaltung, eine Reinigungsmaschine für den Hallenboden und ein Smartboard für den Mehrzweckraum, welches er spendete.

Um im Herbst 2021 den Schützenball & Blasmusikfrühschoppen in Welda zu ermöglichen organisierte Sprenger 5.000 € und für das folgende Schützenfest in 2022 knapp 10.000 € Fördermittel aus dem NRW-Förderprogramm „Neustart miteinander“.

Klimaschutz Heizungsoptimierung Smart-Home CO2 Reduzierung
Durch das von Holger Sprenger initiierte Smart-Home- und Klimaschutzprojekt wurden Schwachstellen der Heizungsanlage der örtlichen Iberg-Halle und des Dorfgemeinschaftshauses aufgedeckt, analysiert und beseitigt.

Über 70 Prozent der Heizkosten werden eingespart und die Dorfgemeinschaft Welda trägt aktiv und nachhaltig zur Reduzierung der CO2-Emissionen und Treibhausgasen bei und nutzt verantwortungsvoll die natürlichen Ressourcen. Mit dem neuen Smart-Home-System lassen sich die einzelnen Räume der Gebäude jetzt komfortabel und pünktlich ansteuern und vorwärmen, wenn sie genutzt werden sollen.

Dieses Engagement wurde von der Stadt Warburg und der Westenergie mit dem Klimaschutzpreis ausgezeichnet.

Durch Einsparungen und vorausschauende Investitionen konnte das Vorstandsteam der Dorfgemeinschaft den Kassenbestand mehr als verdoppeln um die Mieten und Verbrauchskosten für Vereine und Gruppen abzuschaffen und in 2025 den Grundstein für mehr gemeinschaftliche Aktivitäten zu legen.

Weitere Projekte wofür Fördermittel und Spenden organisiert wurden waren die Reaktivierung des Mühlrades der „Alten Mühle am Hörler Bach“, deren umfangreiche Historie, die Infotafeln an Radweg und Bouleplatz sowie der Defibrillator am Dorfgemeinschaftshaus und neues Mobiliar für den Mehrzweckraum.

Firma Colli spendiert neuen Innenanstrich für die Iberg-Halle

Pünktlich zum Dorffest und zum diesjährigen Schützenfest präsentiert sich die Iberg-Halle in Welda wieder in neuer gedeckter Farbe.

Der Malermeisterbetrieb Colli mit Sitz in Warburg spendierte der Dorfgemeinschaft Welda einen neuen Innenanstrich für die Iberg-Halle.

Die Iberg-Halle mit neuem Innenanstrich

Am Übergang zwischen dem Dorfgemeinschaftshaus und der vor 50 Jahren daran angebauten Iberg-Halle war der Innenputz an der Westseite gerissen und die über Jahre über den Heizkörpern zirkulierende Luft hatte ihre dunklen Spuren an den Wänden hinterlassen.

Beim letzten Schützenfest sprachen Dietmar Senftner, Inhaber der Malerfirma Colli und Holger Sprenger, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Welda über die Möglichkeiten der Sanierung der in die Jahre gekommenen Halleninnenseite.

Sie sprachen dabei auch über Unterhaltungskosten, die finanzielle Situation, das knappe Budget und die Probleme und Auflagen der ehrenamtlich geführten Hallenbetreibervereine der Warburger Stadtteile.

Beide sind auch im Vorstand des Heimatschutzverein Welda und beide verstehen sich sehr gut. Und wie sich das so ergab, war das Ergebnis dieses freundschaftlichen Männergesprächs ein Geschenk an die Dorfgemeinschaft. „Wenn wir mal etwas Luft im Betrieb haben, sanieren wir die Wand kostenlos“, versprach Dietmar Senftner.

Das Versprechen wurde diese Woche eingelöst und Holger Sprenger bedankte sich im Namen der Dorfgemeinschaft, während der Abnahme bei Inhaber Dietmar Senftner und Juniorchef Mario Senftner.

(von links) Mario & Dietmar Senftner und Holger Sprenger

Alte Risse und dunkle Stellen wurden eliminiert und die Iberg-Halle steht bereit, die Gäste aus Welda und der Umgebung zum diesjährigen Schützenfest und zu den Veranstaltungen der örtlichen Vereine festlich zu empfangen.

Vielen Dank an die Firma Colli für ihren professionellen Einsatz und die Spende zur Erhaltung der Iberg-Halle.

Welda informiert – unser Dorfblatt März 2023

Welda informiert – Dorfblatt März 2023

Damit wir auch diejenigen, die über keinen Internetanschluss verfügen oder das Internet nicht nutzen auf dem Laufenden halten können, wurde unser kostenloses Dorfblatt März 2023 heute als Printausgabe an die Abonnenten in Welda verteilt und in der Verkaufsstelle der Bäckerei Reineke zum mitnehmen ausgelegt.

Das Dorfblatt kann hier gelesen und heruntergeladen werden:

Welda Dorfblatt März 2023

Das Mühlrad der Alten Mühle in Welda dreht sich wieder

Dorfgemeinschaft Welda reaktiviert mit der Rentner AG das historische Mühlrad der „Alten Mühle“ am Hörler Bach

Das Mühlrad der Alten Mühle am Hörler Bach (©) Holger Sprenger

Das Mühlrad der Alten Mühle am Hörler Bach

Die in Urkunden und Abschriften 1486 erstmals erwähnte „Alte Mühle“ am Hörler Bach beherbergt Heute in Welda den wohl romantischsten Kindergarten im Warburger Land.

Nachdem die Mühle mehrere hundert Jahre zum Mahlen und Sägen diente, sicherte sie ab 1905 als Pumpstation mit ihrem Mühlrad die örtliche Wasserversorgung von Welda.

1992 wurde ein neues Mühlrad angeschafft, in Betrieb genommen und zum technischen Denkmal erklärt.

Der Weldaer Ortsbeirat stellte die Weichen für regenerative Energien und das Mühlrad der Alten Mühle lieferte mit einem Generator ab 2003 Ökostrom.

Bedingt durch die immer weiter sinkende Wasserzulaufmenge Hörler Bachs, sank allerdings auch mit den Jahren der durch das Mühlrad erzeugte Strom.

Die Unterhaltungs- und Instandhaltungskosten des Mühlrades mit dem durch Keilriemen angetriebenen Generator überstiegen schließlich die Einspeisevergütung für den jahrelang nachhaltig produzierten Strom.

Nachdem durch einen Defekt und Undichtigkeiten an dem alten Getriebe ZTLW 320 der Firma Flender aus Bocholt auch noch permanent Öl austrat, wurde das Mühlrad 2015 angehalten und bedauerlicherweise stillgelegt.

Die Reaktivierung des Mühlrades

2022 ergriff die Dorfgemeinschaft Welda die Initiative, das Mühlrad der alten Mühle zu reaktivieren und wieder in Betrieb zu nehmen.

Nach einer Bestandsaufnahmen der örtlichen Gegebenheiten, sowie  Zustand von Mühlrad und Getriebe erarbeitete der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Holger Sprenger ein Konzept zur Reaktivierung und stellte in Absprache mit Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt und der Stadt Warburg einen Antrag beim NRW Förderprogramm Heimatscheck.

Nachdem der Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung Detmold am 29. April 2022 eintraf, konnte es endlich losgehen.

Mit ehrenamtlichem Engagement, viel Eigenleistung und öffentlichen Mitteln in Höhe von 2.000 Euro aus dem NRW Heimatscheck konnte dieses Vorhaben in 2022 erfolgreich umgesetzt werden.

Das Getriebe wurde durch die Weldaer Rentner AG in Eigenleistung repariert und abgedichtet.

Diese Arbeitsgruppe aus Ruheständlern wurde 2005 von Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt ins Leben gerufen und sollte eigentlich bei Bedarf zwanglos kleinere Arbeiten in der Gemeinde ausführen, damit der Ort in seiner Schönheit und in einem gepflegten Zustand erhalten werden kann.

Mittlerweile übernimmt die örtliche Rentner AG allerdings so viele Aufgaben in Welda, dass sie nicht mehr wegzudenken ist.

Auch Hubertus Kuhaupt ließ es sich nicht nehmen tatkräftig mit anzupacken.

Hubertus Kuhaupt und Oswald Blömeke begutachten das offene Getriebe (©) Holger Sprenger

Hubertus Kuhaupt und Oswald Blömeke begutachten das offene Getriebe

Das Mühlrad und der Zulauftrog wurden mechanisch von den jahrelangen Anhaftungen und Verkrustungen befreit und gereinigt.

Die alte Einlaufklappe und das Gestänge, an dem sich immer wieder Äste verfingen, wurden entfernt.

Der Wassereinlauf auf das Mühlrad wurde so modifiziert, dass die Wassermenge begrenzt werden kann und sich das Mühlrad in der vorgesehenen Geschwindigkeit dreht.

Die technikbegeisterten Tüftler Oswald Blömeke und Holger Sprenger, beides gelernte Mechaniker mit zusammen über 8 Jahrzehnten Erfahrung mit Getrieben und Antrieben, haben auch gemeinsam den Einlauf modifiziert.

Oswald Blömeke und Holger Sprenger (©) Holger Sprenger

(Von Links) Oswald Blömeke und Holger Sprenger mit den neuen Komponenten

Mit dem mit 2 großen Bohrungen versehenen neuen Edelstahlblech und den 4 selbst angefertigten Distanzringen, die zusätzlich mit Epoxidharz vergossen wurden, lassen sich jetzt je nach Bedarf 8 unterschiedliche Durchflussmengen realisieren, die auf das Mühlrad fließen und es zum drehen bringen.

Zum kontrollierten Abstellen des Mühlrades dienen zwei mit Epoxidharz gefüllte Verschlusstopfen, die zum schnellen Einsatz in einem Behälter direkt am Zulauftrog lagern.

Alle sind begeistert von der Technik und den Fähigkeiten, wie man sich bereits im Mittelalter regenerative Energien zu Nutze gemacht hat

„Die Kräfte, die das behäbig wirkende Mühlrad der Alten Mühle entfaltet sind gewaltig“, erläutert Holger Sprenger.

„Wenn sich die großvolumigen über 30 Liter fassenden Schaufeln mit Wasser füllen und das Mühlrad sich dreht, bringt es wesentlich mehr Drehmoment auf, wie der 1.500 PS starke 12 Zylinder Bi-Turbo-Motor des 60 Tonnen schweren Kampfpanzers Leopard II.“

„Mit solchen Kräften muss man mit Bedacht und respektvoll umgehen.“

Da sich der Kindergarten in der Alten Mühle befindet, erhielt der Dreh- und Absturzbereich an der Stützmauer des Mühlrades zur Absicherung noch zusätzlich einen hohen Doppelstabmattenzaun.

Das Dorfarchiv, die Weldaer Chroniken, Heimatblätter und die alten Berichte der Dorfgemeinschaft wurden nach Informationen über die Alte Mühle durchforstet, um die umfangreiche Historie der Mühle, deren Entwicklung und die Bedeutung für das Leben in Welda erstellen und für alle zugänglich machen zu können.

Zum Abschluss des Projektes wurde von der Rentner AG an der Ostseite der Mühle  noch eine Informationswand mit der Historie und Fotos der Alten Mühle am Hörler Bach angefertigt und aufgestellt. Auch ein Video vom Mühlrad und der Mühle wurde erstellt und mit der Historie auf der Homepage veröffentlicht.

(Die Rentner AG Welda am Infoschild der alten Mühle – von links) Holger Sprenger, Alexander Winkler, Otto Flaskamp, Franz Petry, Oswald Blömeke, Peter Martin und Friedhelm Koch (©) Holger Sprenger

(Die Rentner AG Welda am Infoschild der alten Mühle – von links) Holger Sprenger, Alexander Winkler, Otto Flaskamp, Franz Petry, Oswald Blömeke, Peter Martin und Friedhelm Koch

Das historische Mühlrad der Alten Mühle am Hörler Bach, welches seit 1486 einen Mahlstein und später zudem noch eine Säge antrieb, ab Beginn des 20. Jahrhunderts die örtliche Wasserversorgung von Welda sicher stellte und ab 2003 mit erneuerbaren Energien Strom erzeugte, dreht sich nun zur Freude der Weldaer Bürgerinnen und Bürger wieder.

Vielen Dank an die fleißigen Helfer der Rentner AG aus Welda und die Unterstützung durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Warburg.

Die umfangreiche Historie der Alten Mühle mit dem Video vom Mühlrad und vielen Fotos sind auf der Homepage von Welda unter www.welda.de/muehle abrufbar.

 

Die „Alte Mühle“ am Hörler Bach in Welda

Die „Alte Mühle“ am Hörler Bach in Welda

 

Die Alte Mühle am Hörler Bach (©) Holger Sprenger

Die Alte Mühle am Hörler Bach in Welda

In Urkunden und Abschriften ist die Errichtung der „Alten Mühle“ am Hörler Bach in Welda durch die Familie von Haxthausen im Jahr 1486 erstmals erwähnt.

Das oberschlächtige Wasserrad mit großer Leistungsfähigkeit wird von oben über einen Zulauftrog mit Wasser beaufschlagt.

Das älteste, eingeschossige Fachwerkgebäude mit Mühlrad und Mansardendach steht auf einem hohen Bruchsteinsockel. Die beiden Anbauten unter Satteldächern sind Anfang des 20. Jahrhundert einzustufen.

Zeichnung der historischen Alten Mühle von Welda

Zeichnung der historischen Alten Mühle von Welda

1486 ließ Gottschalk von Haxthausen die Mühle am Hörler Bach als zweite Mühle, die in Welda als Mahlmühle diente, neben einer bereits bestehenden Mühle an der Twiste errichten.

1768 starben die von Haxthausen im Mannesstamme aus. Wilhelmine von Haxthausen heiratete 1788 den Freiherrn Georg von Brackel. Seitdem wurde die Mühle, als die von Brackel’sche Mühle bezeichnet.

1903 kaufte die Gemeindeverwaltung die Mühle von Baron von Brakel für 7.700 Mark, um sie für die örtliche Wasserversorgung zu einem Pumpwerk umzurüsten.

In den Kauf eingeschlossen waren auch die Fischteiche nebst den anliegenden Gärten.

Für den Ankauf der von Brackel’schen Mühle wurde damals ein Kredit von 8 000,- Mark bei der Kreissparkasse Warburg aufgenommen.

Die Alte Mühle sichert als Pumpstation die örtliche Wasserversorgung

So wurde in Welda endlich eine Wasserleitung gebaut, durch die die vielen Einzelbrunnen im Dorf entbehrlich wurden. Verunreinigte Brunnen waren immer wieder Ursache für seuchenartige Krankheiten gewesen.

Zu dieser Zeit gab es in Welda noch keinen Strom!

Die günstige Lage der alten Mühle machte es möglich, das Dorf mit Trinkwasser zu versorgen, ohne für den Transport elektrische Energie zu benutzen.

Im Januar 1905 begann der Bau der Wasserleitung.

Am 26. April 1905 konnte sie in Betrieb genommen werden.

Pumpstation Welda (©) Holger Sprenger

Die Pumpstation von Welda

Dadurch, dass die einzelnen Hausanschlüsse von der Gemeindekasse übernommen wurden (vom Hauptrohr bis zum Absperrhahn im Haus) haben auch alle Häuser in Welda einen kostengünstigen Wasseranschluss erhalten. Zusätzlich sind für den Einsatz der örtlichen Feuerwehr 20 Hydranten im Leitungsnetz angelegt worden.

Mit natürlichem Gefälle lief das Wasser von den Sieben Quellen unterhalb der Ibänke an der Hörler Straße durch eine Rohrleitung im Hörler Bach in die Zisterne an der Nordseite hinter der Mühle. Von dort wurde es in den Hochbehälter am Iberg gepumpt.

Die Pumparbeit verrichtete eine Pumpe, die durch das Mühlrad angetrieben wurde.

Die Kolbenpumpe der Firma Klein Schanzlin & Becker AG Frankfurt von 1958 (©) Holger Sprenger

Die Kolbenpumpe der Firma Klein Schanzlin & Becker AG Frankfurt

Eine Zeit lang musste der Mühlenpächter für die Mühle keine Miete zahlen. Dafür musste er der Gemeinde das Wasser unentgeltlich liefern, die Mühle instandhalten und den Fischteich kostenlos beaufsichtigen.

Bis 1950 war Karl Scheele über 40 Jahre lang Mühlenpächter in Welda.

1951 wurde die Miete für die Wohnung auf monatlich 20,00 DM und für die Mühle auf 5,00 DM festgesetzt. Für das Wasserpumpen zahlte die Gemeinde dem neuen Pächter August Temme 2,5 Pfennig je Kubikmeter gelieferten Wassers.

1958 wurde eine neue Kolbenpumpe der Firma Klein Schanzlin & Becker AG Frankfurt angeschafft und die Wanne vor dem Wasserrad wurde erneuert.

Dachsanierung 1952

Dachsanierung 1952

Bis zum Bau des Wasserbehälters auf dem Hoppenberg im Jahr 1962 war die alte Mühle für die örtliche Wasserversorgung von großer Bedeutung.

1952 wurde der Anbau der Mühle zu Wohnzwecken umgebaut.

1956 wurde das Dach der alten Mühle erneuert.

1961 wurde ein neuer Satz Ventile für die Pumpe angeschafft.

 

Nach jahrelangem Leerstand begannen 1989 die Renovierungsarbeiten der Mühle.

1991 wurde die Fassade aufwändig restauriert.

Fassadenrenovierung 1991

Fassadenrenovierung 1991

Neues Mühlrad wird technisches Denkmal

1992 wurde als Ersatz für den durchgerosteten Vorgänger ein neues Mühlrad angeschafft und am 16.05.1992 feierlich in Betrieb genommen.

Unterstützt wurde die Beschaffung vom Amt für Agrarordnung und vom Denkmalamt Münster, welches das Mühlrad zum technischen Denkmal erklärte.

Einweihung des neuen Mühlrades - Welda 16.05.1992

Einweihung des neuen Mühlrades – Welda 16.05.1992

Das Mühlrad hat einen Durchmesser von 424 cm, 48 Schaufeln und beidseitig 6 hölzerne Speichen aus druckimprägniertem Bongossiholz.

Die Kosten beliefen sich auf 44.000 DM.

In der Mühle entsteht ein Kindergarten

Im August 1993 begannen die Umbauarbeiten der Mühle zu einem Kindergarten.

Eröffnung Kindergarten Welda am 31.07.1994

Eröffnung Kindergarten Welda

Am 31.07.1994 wurde der Adolph Kolping Kindergarten durch Ortsvorsteher Hans Bodemann eröffnet und konnte eingeweiht werden.

Die Ökumenische Weihe und Einsegnung zelebrierten gemeinsam Kolping-Diözesanpräses Alois Schröder aus Paderborn und  Weldas Pastor Franz Thiemann.

Mit Landesmitteln in Höhe von DM 341 000 DM entstanden so die ersten 25 Kindergartenplätze in Welda.

Adolph-Kolping-Kindergarten Welda (©) Holger Sprenger

Adolph-Kolping-Kindergarten Welda

An dem idyllischen und historischen Ort entstand der wohl romantischste Kindergarten im Warburger Land.

Seit 1995 ist die Alte Mühle auch Treffpunkt für die freiwilligen Helfer aus Welda, die im Ort Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen durchführen.

Hans & Franz Bodemann in der Heimatstube

Hans & Franz Bodemann in der Heimatstube

Heimatstube in der Mühle

Zudem wurden mit 900 Stunden Eigenleistung im Dachgeschoss der alten Mühle ein Intensivraum für den Kindergarten und ein Raum für eine Heimatstube ausgebaut, die 1996 eröffnet wurde.

Dort lagern viele Gegenstände, gesammelt und archiviert von den Brüdern Hans & Franz Bodemann, die das Leben in Welda in den vergangenen Generationen dokumentieren.

Die Alte Mühle von Welda erzeugt Ökostrom
Generator der Firma Schorch (©) Holger Sprenger

Generator der Firma Schorch

Bereits 1998 hatte der Weldaer Ortsbeirat die Weichen für regenerative Energien gestellt, die das Mühlrad der Alten Mühle erzeugen sollte.

Ebenso wurden Fördermittel beantragt. Man ging davon aus, dass jährlich etwa 26.000 Kilowattstunden Strom erzeugt werden können.

Das Projekt zog sich dann allerdings doch länger hin.

In 2003 wurde in der Mühle endlich ein 5,0 KW Generator installiert, die Alte Mühle ging ans Netz und das Mühlrad wurde zur Stromerzeugung genutzt.

Dazu kamen noch hohe Investitionen für 2 neue Stehlager für die Radwelle, für einen Schaltschrank und eine Getriebereparatur, sowie einen neuen Netzanschluss.

49 Prozent der förderfähigen Kosten wurden damals auf Antrag von der Stadt Warburg und dem Land NRW übernommen. 51 Prozent finanzierte die Dorfgemeinschaft selbst mit einem entsprechenden Kredit.

Klimaschutzpreis 2007 für Welda
Vl. OV Hubertus Kuhaupt, Klaus Viktor und Hans Bodemann

(Von links) Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt, Klaus Viktor und Hans Bodemann

Am 09.01.2008 wurde die Dorfgemeinschaft Welda für die umfangreiche Renovierung der Mühle und Umnutzung der technischen Möglichkeiten für die mit dem Mühlrad erzeugte erneuerbare Energie mit dem Klimaschutzpreis 2007 der Stadt Warburg und RWE ausgezeichnet.

Die Urkunde nahmen Hans Bodemann, der das Projekt 1998 anschob,  der technische Leiter Klaus Viktor und der seit 2004 amtierende Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt entgegen.

Bedingt durch die immer weiter sinkende Wasserzulaufmenge des Hörler Bachs, sank allerdings auch mit den Jahren der durch das Mühlrad erzeugte Strom.

Getriebe ZTLW 320 Firma Flender Bocholt (©) Holger Sprenger

Getriebe ZTLW 320 der Firma Flender Bocholt

Die Unterhaltungs- und Instandhaltungskosten des Mühlrades mit dem durch Keilriemen angetriebenen Generator überstiegen schließlich die Einspeisevergütung für den jahrelang nachhaltig produzierten Strom.

Nachdem durch einen Defekt und Undichtigkeiten an dem alten Getriebe ZTLW 320 der Firma Flender aus Bocholt aus 1932 auch noch permanent Öl austrat, wurde das Mühlrad 2015 angehalten und bedauerlicherweise stillgelegt.

Die Reaktivierung des Mühlrades

2022 ergriff die Dorfgemeinschaft Welda die Initiative, das Mühlrad der alten Mühle zu reaktivieren und wieder in Betrieb zu nehmen.

Nach einer Bestandsaufnahmen der örtlichen Gegebenheiten, sowie  Zustand von Mühlrad und Getriebe erarbeitete der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Holger Sprenger ein Konzept zur Reaktivierung und stellte in Absprache mit Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt und der Stadt Warburg einen Antrag beim NRW Förderprogramm Heimatscheck.

Nachdem der Antrag bewilligt und der Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung Detmold am 29. April 2022 eintraf, konnte es endlich losgehen.

Mit ehrenamtlichem Engagement, viel Eigenleistung und öffentlichen Mitteln in Höhe von 2.000 Euro aus dem NRW Heimatscheck konnte dieses Vorhaben in 2022 erfolgreich umgesetzt werden.

Das Getriebe wurde durch die Weldaer Rentner AG in Eigenleistung repariert und abgedichtet.

Diese Arbeitsgruppe aus Ruheständlern wurde 2005 von Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt ins Leben gerufen und sollte eigentlich bei Bedarf zwanglos kleinere Arbeiten in der Gemeinde ausführen, damit der Ort in seiner Schönheit und in einem gepflegten Zustand erhalten werden kann.

Mittlerweile übernimmt die örtliche Rentner AG allerdings so viele Aufgaben in Welda, dass sie nicht mehr wegzudenken ist.

Auch Hubertus Kuhaupt ließ es sich nicht nehmen tatkräftig mit anzupacken.

Hubertus Kuhaupt und Oswald Blömeke begutachten das offene Getriebe (©) Holger Sprenger

Hubertus Kuhaupt und Oswald Blömeke begutachten das offene Getriebe

Sieht man sich das riesige Getriebe im Antriebsraum der Alten Mühle, ist man überrascht über Ausmaß und Dimensionen.

Aber das behäbig wirkende Mühlrad der Alten Mühle hat es in sich.

Ein Blick in das offene Getriebe (©) Holger Sprenger

Ein Blick in das offene Getriebe

Das Mühlrad wurde mechanisch von den jahrelangen Anhaftungen und Verkrustungen befreit und anschließend noch mittels Hochdruckreiniger gereinigt.

Holger Sprenger am Mühlrad der Alten Mühle von Welda

Holger Sprenger bei der Reinigung vom Mühlrad der Alten Mühle

Auch der Wasserzulauftrog wurde sorgfältig gereinigt und die alte Einlaufklappe und das Gestänge, an dem sich immer wieder Äste verfingen, wurden entfernt.

Die nicht richtig abdichtende alte Klappe hatte zudem durch das stetig durch sickernde Wasser immer wieder unkontrollierte Bewegungen des Mühlrades verursacht.

Oswald Blömeke im Zulauftrog bei der Demontage der alten Klappe (©) Holger Sprenger

Oswald Blömeke im Zulauftrog bei der Demontage der alten Klappe

Die Bremse an der Achse des Mühlrades wurde gelöst und die Stehlager neu gefettet.

Der Wassereinlauf auf das Mühlrad wurden so modifiziert, dass die Wassermenge begrenzt werden kann und sich das Mühlrad in der vorgesehenen Geschwindigkeit dreht.

Die technikbegeisterten Tüftler Oswald Blömeke und Holger Sprenger, beides gelernte Mechaniker mit zusammen über 8 Jahrzehnten Erfahrung mit Getrieben und Antrieben, haben auch gemeinsam den Einlauf modifiziert.

Oswald Blömeke und Holger Sprenger (©) Holger Sprenger

(Von Links) Oswald Blömeke und Holger Sprenger mit den neuen Komponenten

Mit dem mit 2 großen Bohrungen versehenen neuen Edelstahlblech und den 4 selbst angefertigten Distanzringen, die zusätzlich mit Epoxidharz vergossen wurden, lassen sich jetzt je nach Bedarf 8 unterschiedliche Durchflussmengen realisieren, die auf das Mühlrad fließen und es zum drehen bringen.

Der neue Wassereinlauf (©) Holger Sprenger

Der neue Wassereinlauf

Zum kontrollierten Abstellen des Mühlrades dienen zwei mit Epoxidharz gefüllte Verschlusstopfen, die zum schnellen Einsatz in einem Behälter direkt am Zulauftrog lagern.

Alle sind begeistert von der Technik und den Fähigkeiten, wie man sich bereits im Mittelalter regenerative Energien zu Nutze gemacht hat

Die Kräfte, die das behäbig wirkende Mühlrad der Alten Mühle entfaltet sind gewaltig.

Wenn sich die großvolumigen über 30 Liter fassenden Schaufeln mit Wasser füllen und das Mühlrad sich dreht, bringt es wesentlich mehr Drehmoment auf, wie der 1.500 PS starke 12 Zylinder Bi-Turbo-Motor des 60 Tonnen schweren Kampfpanzers Leopard II.

Mit solchen Kräften muss man mit Bedacht und respektvoll umgehen.

Der neue Zaun am Mühlrad (©) Holger Sprenger

Der neue Zaun am Mühlrad

Da sich der Kindergarten in der Alten Mühle befindet, erhielt der Dreh- und Absturzbereich an der Stützmauer des Mühlrades zur Absicherung noch zusätzlich einen hohen Doppelstabmattenzaun.

Das Dorfarchiv, die Weldaer Chroniken, Heimatblätter und die alten Berichte der Dorfgemeinschaft, sowie deren Vorgängerin, die Gemeinschaft der Weldaer Vereine wurden nach Informationen über die Alte Mühle durchforstet, um die umfangreiche Historie der Mühle, deren Entwicklung und die Bedeutung für das Leben in Welda erstellen und für alle zugänglich machen zu können.

Zum Abschluss des Projektes wurde von der Rentner AG an der Ostseite der Mühle  noch eine Informationswand mit der Historie und Fotos der Alten Mühle am Hörler Bach angefertigt und aufgestellt.

Zudem wurde noch ein Video vom Mühlrad und der Mühle erstellt und mit der umfangreichen Historie auf die Homepage gestellt.

(Die Rentner AG Welda am Infoschild der alten Mühle - von links) Holger Sprenger, Alexander Winkler, Otto Flaskamp, Franz Petry, Oswald Blömeke, Peter Martin und Friedhelm Koch (©) Holger Sprenger

(Die Rentner AG Welda am Infoschild der alten Mühle – von links) Holger Sprenger, Alexander Winkler, Otto Flaskamp, Franz Petry, Oswald Blömeke, Peter Martin und Friedhelm Koch

Auch am Ortseingang von Welda wurden am Radweg R2 Informationsschilder angefertigt und aufgestellt, die u.a. auf die historische „Alte Mühle von Welda“ hinweisen.

Mittels dem abgebildeten QR-Code findet man jetzt leicht und schnell den Weg zur Mühle.

Rentner AG Welda beim Informations- und Hinweisschild am Radweg (©) Holger Sprenger

(Die Rentner AG Welda am Infoschild am Radweg – von links) Peter Martin, Ewald Wennekamp, Franz Petry, Oswald Blömeke, Dieter Dewenter, Walter Gutzeit, Heinz Marquardt, Otto Flaskamp, Friedhelm Koch und Holger Sprenger

Das historische Mühlrad der Alten Mühle am Hörler Bach, welches seit 1486 einen Mahlstein und später zudem noch eine Säge antrieb, ab Beginn des 20. Jahrhunderts die örtliche Wasserversorgung von Welda sicher stellte und ab 2003 mit erneuerbaren Energien Strom erzeugte, dreht sich nun zur Freude der Weldaer Bürgerinnen und Bürger wieder.

Vielen Dank an die fleißigen Helfer der Rentner AG aus Welda und die Unterstützung durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Warburg.

 

Holger Sprenger
Dorfgemeinschaft Welda e.V.
Im Dezember 2022

 

Neuer verstellbarer Wehrverschluss am Stauwehr des Hörler Bachs

Mai 2023 Das Team für Metall und Technik in der Rentner-AG, Oswald Blömeke und Holger Sprenger, haben das neue Gestell mit der Spindel am kleinen Stauwehr im Hörler Bach zur besseren Regulierung des Mühlengrabens installiert.

Schreinermeister Otto Flaskamp hatte für das Stauwehr noch einen neuen Wehrverschluss aus Eichenholz angefertigt.

Mit der Spindel und dem neuen Wehrverschluss kann die Wasserzufuhr zum Mühlrad der Alten Mühle und den Teichen des Anglervereins nun stufenlos reguliert werden.

 

Die Historie als PDF anschauen oder herunterladen:

Die Historie der Alten Mühle am Hörler Bach in Welda

 

Klimaschutzpreis 2022 geht nach Welda

Dorfgemeinschaft Welda spart über 25.000 kWh Gas und 4,8 Tonnen CO2.
Stadt Warburg und Westenergie zeichnen das besondere Engagement der Dorfgemeinschaft zur CO2-Reduzierung aus.

Der 1. Platz des Klimaschutzpreises der Stadt Warburg und des Energiekonzern Westenergie wurde anhand der Kriterien Wirksamkeit für den Umweltschutz, Innovationsgrad, Kreativität, Vorbildwirkung, Nachhaltigkeit und persönlicher Einsatz bestimmt.

Nach einer Präsentation des Klimaschutz-Projektes der Dorfgemeinschaft Welda mit seinen enormen Einsparungen, übergab Bürgermeister Tobias Scherf, gemeinsam mit der Klimaschutzbeauftragten Stefanie Hüser und dem Westenergie-Kommunalmanager Thorsten Hildebrandt, die Urkunde des Klimaschutzpreises an den 1. Vorsitzenden Holger Sprenger.

Klimaschutzpreis Verleihung an Holger Sprenger

Von links: Thomas Multhaupt, Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt, Jürgen Lange, Bürgermeister Tobias Scherf, 1. Vorsitzender Holger Sprenger, Thorsten Hildebrandt und Stefanie Hüser

Der Klimaschutzpreis steht ganz im Zeichen des Natur- und Umweltschutzes. Es werden Initiativen gewürdigt, die in besonderem Maße die Umweltbedingungen in den Kommunen  verbessern, Energie sparen oder Lebensräume erhalten.

Durch das von Holger Sprenger initiierte und betreute Klimaschutzprojekt der Dorfgemeinschaft Welda wurden Schwachstellen der Heizungsanlage der örtlichen Iberg-Halle und des Dorfgemeinschaftshauses aufgedeckt, analysiert und beseitigt.

Zusätzlich erfolgte eine Umstellung auf ein Smart-Home-System, mit dem sich die Heizkörper der unterschiedlich genutzten Räume in Gruppen zusammenfassen und je nach Bedarf zeitgenau ansteuern lassen. Auch Neigung und Niveau der Kesselsteuerung wurden entsprechend optimiert und angepasst.

„Die Erkenntnisse aus einer umfangreichen täglichen Datenerfassung von Verbrauchsdaten, Wetter-, Heizungs- und Raumtemperaturen ermöglichen heute eine punktgenaue und komfortable Beheizung der einzelnen Räume, sparen viel Energie und entlasten die Umwelt“, erläutert der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft.

„Die einzelnen Räume haben unterschiedliche Grundtemperaturen und ein unterschiedliches Aufheizverhalten, was wir bei deren Beheizung heute berücksichtigen“, führt Sprenger fort.

„Wir haben im Jahr 2022 fast doppelt so viel beheizt und weniger als 60 Prozent an Energie verbraucht als im Vorjahr“, freut sich Holger Sprenger.

„Der hohe Gasverbrauch im Leerstand der Gebäude, wenn die Räume ungenutzt sind, konnte dabei um über 70 Prozent reduziert werden.“

„Bei der Beschaffung der Komponenten bin ich zunächst von einer Einsparung von ca. 10.000 kWh pro Jahr ausgegangen, sodass wir die Kosten dafür in 2 bis 3 Jahren wieder hereingeholt hätten“, erinnert sich Sprenger.

„Der Aufwand hat sich mehr als gelohnt und mit der Einsparung von über 25.000 kWh haben sich die Investitionen erfreulicherweise bereits in diesem Jahr amortisiert“, resümiert der Vorsitzende.

Klimaschutz Welda 2022

Die 1.500 Euro, die die Dorfgemeinschaft Welda Ende letzen Jahres von der Stadt Warburg mit dem Heimatpreis erhalten hat, wurden sinnvoll und nachhaltig für den örtlichen Klimaschutz und zur langfristigen Reduzierung von Treibhausgasen und den jährlichen Ausgaben eingesetzt.

Mit dem gesparten Erdgas könnte man beispielsweise 2 Reihenhäuser 1 Jahr lang beheizen.

Derartige Einsparpotentiale schlummern in vielen öffentlichen-, kommunalen- und Vereinsgebäuden.

Der mit 1.250 Euro dotierte Klimaschutzpreis ist eine Belohnung für Geleistetes, gleichzeitig ermöglicht das Preisgeld auch die Umsetzung künftiger Projekte.

 

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