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Holger Sprenger
Holger Sprenger aus Welda

Holger Sprenger

Holger Sprenger, war erster Digitalbeauftragter von Welda, bis 2024 Mitglied des Vorstands vom örtlichen Heimatschutzverein und u.a. 18 Jahre Kassenführer eines Niedersächsischen Vereins. Als Vorsitzender führte er bis 2026 die Dorfgemeinschaft Welda. Er prägte den Fortschritt und organisierte den erfolgreichen Umbau der Iberg-Halle zum Mehrgenerationentreffpunkt, der maßgeblich seine Handschrift trägt.
Zudem engagiert er sich bei der örtlichen Rentner-AG.

Welda verbindet
Mit einem eigenen Server, der Umstellung der Weldaer Homepage auf WordPress, der Homepage vom Heimatschutzverein, dem interaktiven Dorf Forum und dem Anschluss an den StadtLand.Funk brachte er Welda stetig voran und setzte Maßstäbe in der Digitalisierung im ländlichen Raum.

Um die Menschen ohne Internetanschluss über viele Jahre auf dem Laufenden halten zu können, brachte er von 2020 bis 2026 ein kostenloses Dorfblatt heraus, das er selbst in Welda verteilte.

Neben der Aktion „Das Beste in Welda“ verschrieb er sich der digitalen Aufbereitung und Veröffentlichung der Weldaer Geschichte, der Heimatblätter und Chroniken von Bruno Hake und Hans Bodemann, die nach 4 Jahren Ende 2024 abgeschlossen werden konnte.

Das Engagement wurde mit dem NRW-Heimatpreis ausgezeichnet.

Für die Dorfgemeinschaft investierte und beschaffte er mit seinem Vorstandsteam neues Geschirr, Besteck und Gläser für Dorfgemeinschaftshaus und Iberg-Halle, Werkzeuge und Maschinen für die Instandhaltung, eine Reinigungsmaschine für den Hallenboden und ein Smartboard für den Mehrzweckraum, welches er spendete.

Um im Herbst 2021 den Schützenball & Blasmusikfrühschoppen in Welda zu ermöglichen organisierte Sprenger 5.000 € und für das folgende Schützenfest in 2022 knapp 10.000 € Fördermittel aus dem NRW-Förderprogramm „Neustart miteinander“.

Klimaschutz Heizungsoptimierung Smart-Home CO2 Reduzierung
Durch das von Holger Sprenger initiierte Smart-Home- und Klimaschutzprojekt wurden Schwachstellen der Heizungsanlage der örtlichen Iberg-Halle und des Dorfgemeinschaftshauses aufgedeckt, analysiert und beseitigt.

Über 70 Prozent der Heizkosten werden eingespart und die Dorfgemeinschaft Welda trägt aktiv und nachhaltig zur Reduzierung der CO2-Emissionen und Treibhausgasen bei und nutzt verantwortungsvoll die natürlichen Ressourcen. Mit dem neuen Smart-Home-System lassen sich die einzelnen Räume der Gebäude jetzt komfortabel und pünktlich ansteuern und vorwärmen, wenn sie genutzt werden sollen.

Dieses Engagement wurde von der Stadt Warburg und der Westenergie mit dem Klimaschutzpreis ausgezeichnet.

Durch Einsparungen und vorausschauende Investitionen konnte das Vorstandsteam der Dorfgemeinschaft den Kassenbestand mehr als verdoppeln um die Mieten und Verbrauchskosten für Vereine und Gruppen abzuschaffen und in 2025 den Grundstein für mehr gemeinschaftliche Aktivitäten zu legen.

Weitere Projekte wofür Fördermittel und Spenden organisiert wurden waren die Reaktivierung des Mühlrades der „Alten Mühle am Hörler Bach“, deren umfangreiche Historie, die Infotafeln an Radweg und Bouleplatz sowie der Defibrillator am Dorfgemeinschaftshaus und neues Mobiliar für den Mehrzweckraum.

Veröffentlichung der Weldaer Geschichte abgeschlossen – ein Dank an die Ortsheimatpflege

Mit der Veröffentlichung der Weldaer Chroniken, den Heimatblättern und dem Buch „Welda – ein Dorf zwischen Adel und Kirche “ von Bruno Hake, sowie den Weldaer Chroniken ab 2001 von Hans Bodemann, konnte die Veröffentlichung der Weldaer Geschichte nun nach 4 Jahren und unzähligen ehrenamtlichen Stunden abgeschlossen werden.

1984 übernahm Bruno Hake das Ehrenamt des Ortsheimatpflegers von Welda und verschrieb sich über zwei Jahrzehnte lang der historischen Aufarbeitung der komplexen Weldaer und Warburger Geschichte.

Bruno Hake

Bruno Hake

Mit Leidenschaft und Engagement widmete er sich den Kirchen- und Schulchroniken und durchforstete die Stadt- und Staatsarchive von Warburg bis hin nach Paderborn, Münster, Marburg und weiter entfernten Orten.

Er transkribierte die alten Schriften und fügte immer wieder neue Funde chronologisch in die stetig anwachsende Weldaer Geschichte hinein.

Er entwarf das Weldaer Wappen und brachte u.a. die Weldaer Heimatblätter, die Ortssippenbücher und das Buch „Welda – ein Dorf zwischen Adel und Kirche“ heraus um vor allem der Bevölkerung von Welda damit die Geschichte unseres schönen Twistedorfes nahe bringen.

 

Ortsvorsteher Hans Bodemann wurde für besondere Verdienste um die Allgemeinheit und jahrzehntelanges, ehrenamtliches Engagement im Jahre 2002 durch den Bundespräsidenten Johannes Rau das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen, welches ihm Landrat Hubertus Backhaus im Warburger Rathaus feierlich überrechte.

v. links Gertrud Bodemann; Hans Bodemann; Hubertus Backhaus; Manfrred Wengler

v. links Gertrud Bodemann; Hans Bodemann; Hubertus Backhaus; Manfrred Wengler

Er arbeitete in einer Vielzahl von Ausschüssen und Gremien mit und hat als Ortsvorsteher Welda wesentlich mitgeprägt und zahlreiche Projekte vorangetrieben.

Die Sanierung der Kanalisation mit Errichtung der Pumpstation, Anschluss an die Gasversorgung, Dorferneuerung, Ausbau der Landstraße 552 mit Anlage eines Radweges, Ausbau der Ortsdurchfahrt (Kreisstraße), Ausbau der ehemaligen Bahntrasse zum Radweg nach Warburg, Sanierung der Iberghalle mit Bühnenanbau und vieles mehr.

Hans Bodemann gründete und leitete die Jungkolpinggruppe und war Vorsitzender der Kolpingsfamilie. Hier hat er sich vor allem um den Umbau der Alten Mühle zum Adolph-Kolping-Kindergarten große Verdienste erworben.
1995 gründete Hans Bodemann den Förderverein Iberg-Halle, die Gemeinschaft der Weldaer Vereine, die heutige Dorfgemeinschaft Welda und übernahm deren Vorsitz.

Als Hans Bodemann im Jahr 2004 nach 29 jähriger Tätigkeit den Stab des Ortsvorstehers an Hubertus Kuhaupt weitergab, übernahm er das Amt des Ortsheimatpflegers von Welda, welches zuvor Bruno Hake inne hatte.

Gemeinsam gründete er mit Franz Bodemann, Heinz Marquardt und Franz Petry in 2005 eine Arbeitsgruppe, die zukünftig vielfältige Aufgaben rund um das Thema Ortsheimatpflege übernahm.

Über viele Jahre trafen sie sich regelmäßig, um die zahlreichen Urkunden, Dokumente, Schriften und Fotos zu sortieren, zu digitalisieren und so zu archivieren, dass sie bei Bedarf schnell auffindbar zur Verfügung stehen. So entstand in der Iberg-Halle das heutige Dorf Archiv mit unschätzbarem historischem Wert für unsere Ortschaft.

Die Arbeitsgruppe sammelt auch weiterhin Dokumente und Zeugnisse aus der Gegenwart und Hans Bodemann führte die Ortschronik ab 2001 weiter.

Im Jahr 2007 initiierte die Arbeitsgruppe Ortsheimatpflege auch die Ausschilderung unserer örtlichen Wanderwege und erstellte eine Wanderkarte, um die schöne Weldaer Landschaft mit ihren Naturschutzgebieten und Sehenswürdigkeiten für Spaziergänger und Wanderer zu erschließen.

Auch den Weldaer Heimatkalender mit schönen Motiven unseres Ortes bringt die Arbeitsgruppe seitdem jedes Jahr heraus.

2016 wurde Hans Bodemann nach 60 jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit von Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt, im Beisein von Bürgermeister Michael Stickeln (unserem heutigen Landrat), sowie Heinz Marquardt, Franz Petry und Stadtheimatpfleger Ulrich Nolte verabschiedet.

von links: Heinz Marquardt, Michael Stickeln, Hans Bodemann, Hubertus Kuhaupt, Franz Petry und Ulrich Nolte

von links: Heinz Marquardt, Michael Stickeln, Hans Bodemann, Hubertus Kuhaupt, Franz Petry und Ulrich Nolte

Durch die beeindruckende Chronik, die mit der erstmaligen Erwähnung des Dorfes Welda im Jahr 836 beginnt und bis in die Gegenwart führt, wurde die Arbeit der Chronisten unzähliger Generationen zusammengetragen und digitalisiert.

Vorgenanntes jahrelanges ehrenamtliches Engagement machte es Holger Sprenger von der Dorfgemeinschaft Welda möglich, die mittlerweile 1.188-jährige umfassende Weldaer Dorfhistorie, bestehend aus über 1.400 DIN-A4-Seiten voller historischer Fotos, Urkunden und Informationen für das Internet aufzubereiten und von 2020 bis 2024 nach und nach zu veröffentlichen.
Zuvor waren diese Informationen nur einem kleinen Kreis zugänglich, jetzt sind sie für alle weltweit abrufbar.

Die Entstehung unseres Dorfes, des dörflichen Lebens und die daraus entstandene heutige Identität von Welda und seiner bürgerlichen Gesellschaft bleibt damit erhalten und kann zukünftigen Generationen digital vermittelt werden.

Die Hansestadt Warburg zeichnete unser Engagement für den Erhalt und der Sichtbarmachung unseres reichhaltigen kulturellen Erbes, der ein Baustein unserer Initiative „Welda verbindet“ ist mit dem NRW Heimat-Preis aus.

Unser Dank und Anerkennung gilt Bruno Hake, Hans Bodemann, Franz Bodemann, Franz Petry und Heinz Marquardt als engagierte der Ortsheimatpflege von Welda.

Unser besonderer Dank für die freundliche Überlassung des Archivs von Bruno Hake und der Genehmigung zur Veröffentlichung seines Buches, seiner Schriften und der Weldaer Heimatblätter gilt seinen Töchtern Regina Senftner aus Welda, Hildegard Peters aus Warburg und Rosemarie Kramel aus Volkmarsen.

 

Holger Sprenger

Vorsitzender Dorfgemeinschaft Welda

Adolph-Kolping-Kindergarten Welda feiert 30-jähriges Jubiläumsfest

Viele Besucher, fröhliche Kinder, schönes Wetter und gute Laune belohnten das Team vom Adolph-Kolping-Kindergarten, die fleißigen Eltern und die Helfer vom Förderverein, die sich zusammen für das 30-jähriges Jubiläumsfest mächtig ins Zeug gelegt hatten.

Geschmückte Pavillons, eine große Kuchentheke, Spiele und vieles mehr standen am vergangenen Samstag, dem 14. September bereit.

Für die Kinder standen Kinderschminken, Seifenblasen, Entenangeln, Edelsteine sieben und einiges mehr auf dem bunten Programm. Mit Kaffee und Kuchen, frischen Waffeln, Grillwürstchen und Getränken war für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Schmetterlingsgruppe (©) Holger Sprenger

Zum Auftakt gab es eine beeindruckend Aufführung der Schmetterlingsgruppe über Freundschaft und Zusammenhalt, ein durchaus wichtiges Thema.

Mareike Huschen, die neue Leiterin des Kindergartens, begrüßte die zahlreichen Gäste.

Darunter auch Bürgermeister Tobias Scherf, der Mareike Huschen bei der Gelegenheit auch offiziell vorstellte und ihr und ihrem Team zum 30-jährigen Jubiläum gratulierte.Yvonne Rechau u Mareike Huschen (©) Holger Sprenger

Die nächste Gratulantin war Yvonne Rechau, die als Vorsitzende vom Förderverein ein Präsent an das Kindergartenteam übergab.

Dorfgemeinschafts Vorsitzender Holger Sprenger überreichte Mareike Huschen auch im Namen der Weldaer Vereine und Gruppierungen, sowie von Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt und Ortsvorsteher a.D. Hans Bodemann, der selbst zugegen war, eine Geldspende für den  Kindergarten.

Holger Sprenger, Mareike Huschen, Hans Bodemann und Tobias Scherf (©) Holger

von links: Holger Sprenger, Mareike Huschen, Hans Bodemann und Bürgermeister Tobias Scherf

„Die Mühle, die unseren Kindergarten beherbergt, ist jetzt 538 Jahre alt.“, betont der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft und geht auf die Historie des Gebäudes ein.

Die historische Mühle stand oft im Mittelpunkt der Geschehnisse und Bemühungen von Welda.

Durch das Mühlrad wurde nicht nur mehrere hundert Jahre Mehl gemahlen und Holz gesägt, sondern sie diente ab 1905 als Antrieb für eine Pumpe, die damals die örtliche Wasserversorgung ermöglichte und sicherstellte.

Das war zu der Zeit eine technische Meisterleistung!

Damit war Welda eines der wenigen Ortschaften, die eine eigene Wasserversorgung für jedes Haus und zudem 20 Hydranten für die Löschwasserversorgung der Feuerwehr hatte, obwohl es noch keine Elektrizität, also keinen Strom gab.

Über 5 Jahrzehnte trieb das große Mühlrad die Pumpe an, bis Welda 1962 einen neuen Hochbehälter am Hoppenberg und später den Anschluss an die Warburger Wasserversorgung bekam. Nach jahrelangem Leerstand begann 1989 die Renovierung von Fachwerk und Fassade. Ein neues Mühlrad wurde angeschafft und zum technischen Denkmal erklärt.

Gleichzeitig führte der damalige Ortsvorsteher Hans Bodemann, der zudem auch Vorsitzender der örtlichen Kolpingsfamilie war, gemeinsam mit dem Ortsbeirat viele Gespräche mit Eltern, die ihre Kinder nach Germete in den Kindergarten bringen mussten, weil Welda keinen solchen hatte.

Um Abhilfe zu schaffen, beantragte Hans Bodemann finanzielle Mittel von Stadt und Land für den Umbau der alten Mühle zum Kindergarten.

Nachdem Landesmittel in Höhe von 341.000 DM bereitgestellt wurden, begann im Sommer 1993 der Ausbau des Kindergartens. Mit der Unterstützung vieler fleißiger Helfer aus dem Dorf konnte der Kindergarten bereits ein Jahr später, am 31. Juli vor 30 Jahren  feierlich von Hans Bodemann eröffnet werden.

„Unser Adolph-Kolping Kindergarten ist wohl der romantischste Kindergarten im Warburger Land“, resümierte Holger Sprenger und wünschte Leiterin Mareike Huschen und ihrem Team für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und alles Gute.

Tobias Scherf und Hans Bodemann (©) Holger SprengerBürgermeister Tobias Scherf verfolgte die Historie mit großem Interesse und bat im Anschluss Hans Bodemann ans Mikrofon.

Hier wurde noch einmal ausführlich über die damaligen Möglichkeiten, Hindernisse und das besondere Engagement für den heutigen Kindergarten von Welda diskutiert.

Neben vielen Kindern, Eltern und den Großeltern waren auch Ortsbeirat und Mitglieder der örtlichen Vereine der Einladung zum Jubiläum gefolgt.

Die Kinder freuten sich und alle Anwesenden hatten viel Freude an dem bestens organisierten Jubiläumsfest und verbrachten einen schönen Nachmittag auf dem Gelände zwischen Anglerhaus, dem neuen Multifunktionsspielfeld und der Alten Mühle am Hörler Bach.

Impressionen vom Jubiläumsfest

 

Holger Sprenger – Dorfgemeinschaft Welda

Welda informiert – unser Dorfblatt Juni 2024

Welda informiert – unser Dorfblatt Juni 2024

Damit wir auch diejenigen, die über keinen Internetanschluss verfügen oder das Internet nicht nutzen auf dem Laufenden halten können, wurde unser kostenloses Dorfblatt Juni 2024 heute als Printausgabe an die Abonnenten in Welda verteilt.

Rückmeldungen und Bestellungen bitte telefonisch an:
Holger Sprenger – Tel. 05641-4080707

Das Dorfblatt kann hier gelesen und heruntergeladen werden:

Welda Dorfblatt Juni 2024

Musikalischer Weckruf in den Mai

Traditionell ziehen Musiker des Musikverein Welda am 1. Mai pünktlich ab 6:30 Uhr von Haus zu Haus und erfreuen die Weldaer Bürgerinnen und Bürger mit ihren musikalischen Einlagen.

Weckruf in den Mai 2024 (©) Holger Sprenger

Weckruf in den Mai

Dazu gehört auch das Hissen der Landesflagge mit dem Westfalenlied.

Traditionell wird am Haus von Holger Sprenger die Westfalenflagge gehisst.

Weckruf in den Mai 2024 (©) Holger Sprenger

Weckruf in den Mai

Vielen Dank für den musikalischen Weckruf!

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