
Die 17. und letzte Ausgabe der Heimatblätter unseres ehemaligen Ortsheimatpflegers Bruno Hake enthält eine Sammlung alter Handschriften und Verträge aus Weldas Vergangenheit.

Die 17. und letzte Ausgabe der Heimatblätter unseres ehemaligen Ortsheimatpflegers Bruno Hake enthält eine Sammlung alter Handschriften und Verträge aus Weldas Vergangenheit.
Viele Besucher, fröhliche Kinder, schönes Wetter und gute Laune belohnten das Team vom Adolph-Kolping-Kindergarten, die fleißigen Eltern und die Helfer vom Förderverein, die sich zusammen für das 30-jähriges Jubiläumsfest mächtig ins Zeug gelegt hatten.
Geschmückte Pavillons, eine große Kuchentheke, Spiele und vieles mehr standen am vergangenen Samstag, dem 14. September bereit.
Für die Kinder standen Kinderschminken, Seifenblasen, Entenangeln, Edelsteine sieben und einiges mehr auf dem bunten Programm. Mit Kaffee und Kuchen, frischen Waffeln, Grillwürstchen und Getränken war für das leibliche Wohl bestens gesorgt.
Zum Auftakt gab es eine beeindruckend Aufführung der Schmetterlingsgruppe über Freundschaft und Zusammenhalt, ein durchaus wichtiges Thema.
Mareike Huschen, die neue Leiterin des Kindergartens, begrüßte die zahlreichen Gäste.
Darunter auch Bürgermeister Tobias Scherf, der Mareike Huschen bei der Gelegenheit auch offiziell vorstellte und ihr und ihrem Team zum 30-jährigen Jubiläum gratulierte.
Die nächste Gratulantin war Yvonne Rechau, die als Vorsitzende vom Förderverein ein Präsent an das Kindergartenteam übergab.
Dorfgemeinschafts Vorsitzender Holger Sprenger überreichte Mareike Huschen auch im Namen der Weldaer Vereine und Gruppierungen, sowie von Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt und Ortsvorsteher a.D. Hans Bodemann, der selbst zugegen war, eine Geldspende für den Kindergarten.
„Die Mühle, die unseren Kindergarten beherbergt, ist jetzt 538 Jahre alt.“, betont der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft und geht auf die Historie des Gebäudes ein.
Die historische Mühle stand oft im Mittelpunkt der Geschehnisse und Bemühungen von Welda.
Durch das Mühlrad wurde nicht nur mehrere hundert Jahre Mehl gemahlen und Holz gesägt, sondern sie diente ab 1905 als Antrieb für eine Pumpe, die damals die örtliche Wasserversorgung ermöglichte und sicherstellte.
Das war zu der Zeit eine technische Meisterleistung!
Damit war Welda eines der wenigen Ortschaften, die eine eigene Wasserversorgung für jedes Haus und zudem 20 Hydranten für die Löschwasserversorgung der Feuerwehr hatte, obwohl es noch keine Elektrizität, also keinen Strom gab.
Über 5 Jahrzehnte trieb das große Mühlrad die Pumpe an, bis Welda 1962 einen neuen Hochbehälter am Hoppenberg und später den Anschluss an die Warburger Wasserversorgung bekam. Nach jahrelangem Leerstand begann 1989 die Renovierung von Fachwerk und Fassade. Ein neues Mühlrad wurde angeschafft und zum technischen Denkmal erklärt.
Gleichzeitig führte der damalige Ortsvorsteher Hans Bodemann, der zudem auch Vorsitzender der örtlichen Kolpingsfamilie war, gemeinsam mit dem Ortsbeirat viele Gespräche mit Eltern, die ihre Kinder nach Germete in den Kindergarten bringen mussten, weil Welda keinen solchen hatte.
Um Abhilfe zu schaffen, beantragte Hans Bodemann finanzielle Mittel von Stadt und Land für den Umbau der alten Mühle zum Kindergarten.
Nachdem Landesmittel in Höhe von 341.000 DM bereitgestellt wurden, begann im Sommer 1993 der Ausbau des Kindergartens. Mit der Unterstützung vieler fleißiger Helfer aus dem Dorf konnte der Kindergarten bereits ein Jahr später, am 31. Juli vor 30 Jahren feierlich von Hans Bodemann eröffnet werden.
„Unser Adolph-Kolping Kindergarten ist wohl der romantischste Kindergarten im Warburger Land“, resümierte Holger Sprenger und wünschte Leiterin Mareike Huschen und ihrem Team für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und alles Gute.
Bürgermeister Tobias Scherf verfolgte die Historie mit großem Interesse und bat im Anschluss Hans Bodemann ans Mikrofon.
Hier wurde noch einmal ausführlich über die damaligen Möglichkeiten, Hindernisse und das besondere Engagement für den heutigen Kindergarten von Welda diskutiert.
Neben vielen Kindern, Eltern und den Großeltern waren auch Ortsbeirat und Mitglieder der örtlichen Vereine der Einladung zum Jubiläum gefolgt.
Die Kinder freuten sich und alle Anwesenden hatten viel Freude an dem bestens organisierten Jubiläumsfest und verbrachten einen schönen Nachmittag auf dem Gelände zwischen Anglerhaus, dem neuen Multifunktionsspielfeld und der Alten Mühle am Hörler Bach.
Holger Sprenger – Dorfgemeinschaft Welda
Damit wir auch diejenigen, die über keinen Internetanschluss verfügen oder das Internet nicht nutzen auf dem Laufenden halten können, wurde unser kostenloses Dorfblatt Juni 2024 heute als Printausgabe an die Abonnenten in Welda verteilt.
Rückmeldungen und Bestellungen bitte telefonisch an:
Holger Sprenger – Tel. 05641-4080707
Das Dorfblatt kann hier gelesen und heruntergeladen werden:
Traditionell ziehen Musiker des Musikverein Welda am 1. Mai pünktlich ab 6:30 Uhr von Haus zu Haus und erfreuen die Weldaer Bürgerinnen und Bürger mit ihren musikalischen Einlagen.
Dazu gehört auch das Hissen der Landesflagge mit dem Westfalenlied.
Traditionell wird am Haus von Holger Sprenger die Westfalenflagge gehisst.
Vielen Dank für den musikalischen Weckruf!
Am heutigen außerplanmäßigen Einsatz unserer Rentner AG, wurde das Gelände rund um Iberg-Halle und Dorfgemeinschaftshaus für das anstehende Dorffest in Schuss gebracht.
Äste und Rasenreste wurden entfernt, Wege und Umfeld gereinigt. Der Rasen wurde nochmal gemäht, Bänke gestrichen und die Flechten an den Giebeln der Gebäude behandelt.
Auch ein neues Schild mit den Pétanque Regeln für den Boule Platz wurde aufgestellt.

(von links) Holger Sprenger, Walter Göbel, Oswald Blömeke, Otto Flaskamp, Dieter Dewenter, Walter Gutzeit, Franz Petry und Peter Martin
Hallenwart Jürgen Lange hatte sich bereit erklärt, sich um das Boulespiel, den Wettbewerb und die Gruppen zu kümmern. Mit den umfassenden Pétanque Regeln für den Boule Platz hatte er sich auch bereits befasst. Damit auch jeder weiß, wie es richtig geht, fehlte noch ein Schild mit den Regeln am Bouleplatz.
Und wie das so in Welda geht, wird mit angepackt und viele waren sofort bereit, das Projekt auch finanziell zu unterstützen.
Schreinermeister Otto Flaskamp fertigte die Unterkonstruktion für das Schild an und Dorfgemeinschaftsvorsitzender Holger Sprenger sammelte die Spendengelder ein und gab das Schild mit den Regeln in Druck.
So wurden Schild und Konstruktion bei der Spendenaktion durch private Spenden von Bürgerinnen und Bürgern aus Welda finanziert.
Vielen herzlichen Dank dafür!
Somit können die Einweihung und der Wettbewerb am Boule Platz planmäßig zum Dorffest stattfinden.

Vielen Dank für die gute Arbeit!
© 2026 Welda
Designed by INMOTEK — Rewritten by Holger Sprenger — Hoch ↑