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Welda trägt zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei

Heimatpreis für Klimaschutz genutzt
Welda trägt mit Smart-Home zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei
Vorstand Dorfgemeinschaft Welda

Vorstand Dorfgemeinschaft Welda – von links – Hubertus Kuhaupt, Hubert Ashauer, Thomas Multhaupt und Holger Sprenger

Der Betrieb und die Erhaltung der örtlichen Iberg-Halle und des Dorfgemeinschaftshauses von Welda sind naturgemäß auch mit erheblichen Energiekosten verbunden.

Eine von der Dorfgemeinschaft Welda durchgeführte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung hat ergeben, dass weit mehr als die Hälfte der Energiekosten im Leerstand der großen Gebäude verursacht wurden.

Daher sollte die Energiebilanz ermittelt und möglichst optimiert werden

Bei einer Reihenmessung der Verbrauchsdaten und der jeweiligen Außen- und Raumtemperaturen für die Energiebilanz fiel an kalten Tagen auf, dass Heizkörper warm waren, obwohl sie eigentlich im Frostschutzbetrieb hätten kalt sein müssen.

Daraufhin wurde eine umfangreich Thermo- und Schwachstellanalyse der Gebäude durchgeführt, bei der jeder Raum und jeder einzelne Heizkörper mittels Infrarot Laser Technik mehrfach bei unterschiedlichen Außentemperaturen gemessen wurde.

Defekte Thermostatkoepfe

Defekte Thermostatkoepfe

„Das Ergebnis der Analyse zeigte uns auf, dass 21 Heizkörper der Gebäude bzw. deren Thermostatköpfe nicht mehr zuverlässig ihre Funktion erfüllten“, berichtet der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Holger Sprenger. „Bei dem in 2013 umgebauten Dorfgemeinschaftshaus waren nach 8 Jahren bereits 5 Thermostatköpfe defekt.“

 

„Obwohl die Räume eine Temperatur von durchschnittlich 12 Grad Celsius aufwiesen, heizten die Heizkörper in Frostschutzstellung die ungenutzten Räume auf.“

Ein solcher Zustand führt unweigerlich zu hohem Energieverbrauch

Insbesondere dann, wenn bei Temperaturen unter 5 °C die Heizungsanlagen programmierte Heizkreisabschaltungen ignorieren und die angeschlossenen Pumpen die Heizkreisläufe mit heißem Wasser versorgen, um die Heizungsanlage und ihre Komponenten bei Frost vor dem einfrieren zu schützen.

Nach Auswertung der Wetterdaten der Wetterstation Warburg ist dies im vergangenen Jahr an über 100 Tagen der Fall gewesen.

„Im lauf der Jahre verlieren die Thermostatköpfe ihre Genauigkeit, ihre Schließkraft und Effizienz“, so Holger Sprenger.

„Dies führt dazu, dass der Heizkörper nach und nach erst bei höheren Temperaturen geschlossen wird. Im Frostschutzbetrieb schließt das gealterte Ventil dann nicht bei 6 °C sondern bspw. erst bei 15 °C.“

Im normalen Hausgebrauch fallen diese Verschleißerscheinungen allerdings kaum auf. Deshalb sollen Thermostatköpfe vorsorglich nach 15 Jahren ausgetauscht werden.

Elektronische Thermostatköpfe haben einen solchen Mechanismus nicht!

Bei diesen wird die Temperatur mit einem elektronischen Sensor erfühlt. Der eingebaute Stellmotor bewegt nach den Vorgaben direkt den Stößel, der daraufhin das Heizkörperventile öffnet oder schließt.

Nach den gesammelten Daten und Erkenntnissen wurden in Welda im ersten Schritt die Heizkörper der wenig genutzten Nebenräume gegen solch elektronische Thermostatköpfe ausgetauscht.

Im zweiten Schritt wurden die Heizkörper der anderen Räume der Gebäude gegen elektronische Thermostatköpfe mit digitaler DECT-Funkverbindung und Smart-Home Funktion ausgestattet.

Die oft genutzten Räume bekamen ein zusätzliches Raumthermostat und einen Aktivierungstaster, der ebenfalls über die digitale Funkverbindung mit dem Smart-Home System verbunden ist.

Die Heizkörper der einzelnen Räume wurden in dem Smart-Home System zu Heizgruppen zusammengefasst.

Dadurch lassen sich die einzelnen Räume jetzt je nach Bedarf Zeit- und Temperaturgenau beheizen und das völlig unabhängig von der jeweiligen Außentemperatur.

Zudem erkennen die neuen Thermostatköpfe wenn bspw. wegen Corona öfter gelüftet wird und schalten in dieser Zeit die Heizfunktion ab.

Welda-Smart-HomeEnergiesparen schont nicht nur den Geldbeutel sondern auch die Umwelt und ist eine wichtige und effektive Maßnahme gegen den Klimawandel!

„Damit tragen wir in der Dorfgemeinschaft Welda nun aktiv und nachhaltig zur Reduzierung der  CO2-Emissionen bei und nutzen verantwortungsvoll die natürlichen Ressourcen“, resümiert der Vorsitzende.

Die so erreichte Reduzierung des Gasverbrauchs ist erheblich und führt voraussichtlich zu einer CO2 Reduktion von über 2 Tonnen pro Jahr.

Mit diesen Maßnahmen wurde der mit 1.500 Euro dotierte NRW Heimatpreis, den die Dorfgemeinschaft Welda im Dezember von der Stadt Warburg entgegennahm, sehr sinnvoll und nachhaltig für den örtlichen Klimaschutz eingesetzt.

Das neue Smart-Home System ermöglicht aber auch gleichzeitig mehr Komfort

Die Weldaer Kinder vom Adolph-Kolping-Kindergarten freuen sich, dass die Iberg-Halle jetzt immer pünktlich vorgewärmt ist, wenn sie mit ihren Turnstunden beginnen. Gleiches gilt für die Sport-, Gymnastik- und Präventionsgruppen, die für ihre sportlichen Aktivitäten das  Dorfgemeinschaftshaus von Welda nutzen.

 

Hintergrundinformationen zu der Analyse und den Maßnahmen gibt es hier:

Klimaschutz Dorfgemeinschaft Welda

 

Dorfgemeinschaft Welda erhält NRW Heimat-Preis

Die Dorfgemeinschaft Welda erhält den NRW Heimat-Preis für herausragendes Engagement

Warburg 21.12.2021: Heute fand im Ratskeller von Warburg die Verleihung des Heimatpreises 2021 der Hansestadt Warburg durch Bürgermeister Tobias Scherf statt.
Der „Heimat-Preis“ ist eine Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen.

Die Hansestadt Warburg lobte den Heimat-Preis für herausragende zukunftsorientierte Projekte und für beispielhafte Beiträge zum Erhalt und zur Sichtbarmachung unseres reichhaltigen kulturellen Erbes aus, die mit großem ehrenamtlichem Engagement umgesetzt worden sind.

NRW Heimatpreis 2021 - Christoph Schnückel, Irmgard Heuel, Holger Sprenger, Tobias Scherf

NRW Heimatpreisverleihung vl. Christoph Schnückel, Irmgard Heuel, Holger Sprenger, Tobias Scherf

Herzliche Glückwunsche und herzlichen Dank für großartiges Engagement gehen an
Frau Irmgard Heuel mit ihrem Projekt „Stolpersteine in Warburg“,
an die Dorfgemeinschaft Welda mit ihrem Projekt „Welda verbindet“ und an die Sportfreunde Calenberg mit ihrem Projekt „Verschönerung des Fußweges in Calenberg“.

Für die die Dorfgemeinschaft Welda nahm der erste Vorsitzende Holger Sprenger den mit 1.500 Euro dotierten Heimat-Preis im Beisein von Sarah Ellermann vom Digitalteam und Kassierer Hubert Ashauer entgegen.

Holger Sprenger bekommt NRW Heimatpreis

vl. Bürgermeister Tobias Scherf, Sarah Ellermann, Vorsitzender Holger Sprenger, Kassierer Hubert Ashauer

Die Jury hat mit dem Heimat-Preis das Engagement der Dorfgemeinschaft mit seinem Projekt „Welda verbindet“ mit gleich mehreren innovativen Bausteinen ausgezeichnet.

Homepage Welda

Die Homepage von Welda mit vielen aktuellen Informationen ermöglicht allen Bürgerinnen und Bürgern, aber auch Ehemaligen oder sonstigen Interessierten einen stets aktueller Einblick in das Leben des Dorfes.

Durch die beeindruckende Chronik, die mit der erstmaligen Erwähnung des Dorfes Welda im Jahr 836 beginnt und bis in die Gegenwart führt, wurde die Arbeit der Chronisten unzähliger Generationen zusammengetragen und digitalisiert.

Unsere 1.185-jährige Weldaer Dorfhistorie, bestehend aus über 800 DIN-A4-Seiten voller historischer Fotos, Urkunden und Informationen, ist somit für Jedermann online auf unserer Homepage verfügbar. Bisher waren diese Informationen nur einem kleinen Kreis zugänglich, jetzt sind sie „weltweit“ abrufbar.

Die Entstehung des Dorfes, des dörflichen Lebens und die daraus entstandene heutige Identität von Welda und seiner bürgerlichen Gesellschaft bleibt erhalten und kann zukünftigen Generationen digital vermittelt werden.

Dorf-Forum Welda als digitale Teilhabe

Ein weiterer Baustein ist das „Dorf-Forum Welda“. Mit diesem Projekt wurde ein interaktives Dorf-Forum für alle Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner realisiert. Je nach persönlichem Bedarf lässt sich das Dorf-Forum sowohl als automatische Nachrichtenquelle der Dorf-News als auch als umfangreiche Kommunikationsplattform mit Plauderecke, Treffs und Trödelmarkt nutzen.

Auch für die Vereinskommunikation gibt es eigene Bereiche, die für die jeweiligen Vereine und ihre Mitglieder zugänglich sind.

Dorfblatt als kostenlose Printausgabe

Damit in Welda auch diejenigen Bewohnerinnen und Bewohner, die über keinen Internetanschluss verfügen oder das Internet nicht nutzen über das Dorfleben auf dem Laufenden gehalten werden können, wurde das „Dorfblatt Welda“ entwickelt.

Das Dorfblatt erscheint so alle 2 Monate kostenlos als Printausgabe und wird an die Abonnenten in Welda verteilt.

Aktion – Das Beste in Welda

Um die örtlichen Vereine, Gruppen und Verbände zu würdigen, die mit ihrem großen ehrenamtlichen Engagement von jeher Grundpfeiler und Fundament des sozialen Miteinanders in der Gemeinde Welda sind, wurden sie seit November 2020 unter dem Motto „Das Beste in Welda“ am Ortseingang in abwechselnder Folge entsprechend präsentiert.

In der von Kontaktbeschränkungen geprägten Zeit sollen neben der ehrenamtlichen Anerkennung damit gleichzeitig ein paar bunte, freundliche und zuversichtliche Akzente gesetzt werden.

Welda-hilft-Hotline

Wenn unsere Risikogruppen oder Menschen, die nicht mobil sind, in der derzeitigen Pandemie-Situation Hilfe beim Einkauf, bei Besorgungen, Behördengängen usw. benötigen, können sie sich über die Hilfe-Hotline melden.

Das Angebot geht über Einkäufe, Besorgungen oder sonstige Hilfen und wird in Welda ehrenamtlich und kostenlos organisiert.

 

Wie steht es mit der Digitalisierung in Welda

Hier die aktuellen Informationen und die Statistik

 

Ortsbeiratssitzung Welda am 16.11.2021

Die Dorfgemeinschaft Welda lädt am Dienstag, den 16. November 2021 um 19:30 Uhr zu einer öffentlichen Mitglieder- und Ortsbeiratsversammlung im Werkraum in der Iberg-Halle ein.

Tagesordnung:

TOP 1: Begrüßung

TOP 2: Weldaer Aktivitäten für 2022

TOP 3: Aktuelles aus der Kommunalpolitik

TOP 4: Aktuelles aus Welda

TOP 5: Verschiedenes

Die Sitzung findet öffentlich unter Einhaltung der gültigen Corona-Regelungen statt.

 

 

 

Holger Sprenger führt die Dorfgemeinschaft Welda e. V.

Holger Sprenger ist der neue Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Welda e. V.. Dies haben die Delegierten in der Mitgliederversammlung am 16. September bei der turnusgemäßen Vorstandswahl einstimmig entschieden. Damit folgt er Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt, der sich nach 16-jähriger Amtszeit als Vorsitzender nicht mehr zur Wahl gestellt hat.

v. l.: Norbert Trilling, Thomas Multhaupt, Hubertus Kuhaupt, Jörg lsermann, Hubert Ashauer, Vorsitzender Holger Sprenger

Hubertus Kuhaupt bedankte sich für die jahrelange Unterstützung bei der Vereinsführung. Er betonte, dass er sich auch weiterhin im Verein mit ganzer Kraft einbringen werde. Ihm sei es wichtig, dass sich die Vereinsführung von Zeit zu Zeit erneuert, um keine eingefahrenen Strukturen entstehen zu lassen und um neue Impulse setzen zu können. Er ist gemäß der Vereinssatzung in seiner Funktion als Ortsvorsteher weiterhin als beratendes Mitglied im Vorstand tätig.

Norbert Trilling war 18 Jahre als Kassierer tätig

Aus dem Vorstand ausgeschieden ist der langjährige Kassierer Norbert Trilling. Er hat 18 Jahre lang sehr zuverlässig die Kasse geführt und das Vereinsvermögen verwaltet. Dafür galt ihm der besondere Dank des Vorstands und der Mitgliedsvereine. Seine Funktion wird zukünftig von Hubert Ashauer übernommen, der einstimmig zum neuen Kassierer gewählt wurde.

Keine personellen Veränderungen hingegen gab es bei der Funktion des 2. Vorsitzenden und des Schriftführers. Thomas Multhaupt wurde für weitere vier Jahre zum Vizevorsitzenden gewählt. Ebenso wurde Jörg lsermann als Schriftführer wiedergewählt. Beide genießen großes Vertrauen in der Dorfgemeinschaft, so dass auch hier die Wahlen einstimmig erfolgten.

Die Dorfgemeinschaft Welda e.V. ist ein Zusammenschluss der Weldaer Vereine und Verbände, dessen Hauptaufgabe der ehrenamtliche Betrieb und die Unterhaltung der vereinseigenen Iberg-Halle und des Dorfgemeinschaftshauses ist. Zudem werden für die Dorfgemeinschaft Querschnittsaufgaben erledigt, wie der Betrieb der digitalen Kanäle (Homepage, Social Media, Dorf-Forum) des Dorfes, der regelmäßige Austausch innerhalb der Vereinsvorstände oder die organisatorische Anbindung der Arbeitsgruppe Ortsheimatpflege.

Vorsitzender Holger Sprenger blickt mit seinem Vorstandsteam zuversichtlich in die Zukunft, so stehen verschiedene Projekte und Investitionen in der Iberg-Halle an, die in der nächsten Zeit gestaltet werden sollen.

Welda informiert – unser Dorfblatt Juni 2021

Welda informiert – Dorfblatt August 2021

Damit wir auch diejenigen, die über keinen Internetanschluss verfügen oder das Internet nicht nutzen auf dem Laufenden halten können, wurde unser Dorfblatt August 2021 heute als Printausgabe an die Abonnenten in Welda verteilt.

Das Dorfblatt kann hier gelesen und heruntergeladen werden:

Welda – Dorfblatt – August 2021

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