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Neuer Vorstand für die Dorfgemeinschaft Welda e.V.

Jahreshauptversammlung am 21.02.2026

Zunächst legte Vorsitzender und Versammlungsleiter Holger Sprenger den umfangreichen und erfolgreichen Rechenschaftsbericht für 2025 vor und gab Auskunft über die Aktivitäten und den Sachstand des nunmehr abgeschlossenen Umbaus der Iberg-Halle und des Mehrgenerationentreffpunkt.

Vorsitzender Holger Sprenger

Jahreshauptversammlung im Gasthof Zum Treppchen

Über 500 Stunden Eigenleistung waren hierfür vom Vorstand und der örtlichen Rentner AG erbracht worden, wofür sich Holger Sprenger ausdrücklich bei Otto Flaskamp und der gesamten Rentner AG bedankte: „Ohne die Unterstützung unserer Rentner AG hätten wir das alles nicht stemmen können.“

Im Anschluss legte Hubert Ashauer seinen Kassenbericht vor und erläuterte die einzelnen Positionen, die Kassenbestände und das Gesamtergebnis der Dorfgemeinschaft.

Nach der Entlastung des Vorstands standen Verabschiedungen und Neuwahlen auf der Tagesordnung.

Der Vorstand der Dorfgemeinschaft Welda hatte bereits in der letzten Sitzung im Herbst 2025 verkündet, dass er sich nicht mehr zur Wahl für die nächste 5 jährige Wahlperiode stellen wird.

Über 7 Jahrzehnte ehrenamtliche Vorstandserfahrung und Engagement verabschiedet

Holger Sprenger wandte sich an sein Vorstandsteam und bedankte sich herzlich für die Loyalität, das Engagement und die gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahre. Schriftführerin Diana Blume fungiert noch im Vorstand der KFD als Beisitzerin.

Thomas Multhaupt war seit 2005 stellvertretender Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Welda und zudem von 2001 bis 2024 gute 23 Jahre Kassierer der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr.

Kassierer Hubert Ashauer blickte ebenfalls neben der Dorfgemeinschaft von 2003 bis 2024 als einer der Kassierer des Heimatschutzverein Welda und mehrere Jahre Geschäftsführer des Sportvereins auf viele Jahre Vorstandsarbeit zurück.

Als besondere Anerkennung überreichte Holger Sprenger seinem Team zum Abschied eine gläserne Harfe mit dem Weldaer Wappen und einer persönlichen Widmung für ihren engagierten Einsatz in der Dorfgemeinschaft Welda.

Dazu gab es für jeden einen Gutschein für ein Dinner im Restaurant Delphi.

Im Anschluss wurde Holger Sprenger, der seit 2019 Digitalbeauftragter in Welda, bis 2024 auch Mitglied des Vorstands vom Heimatschutzverein Welda und u.a. 18 Jahre Kassenführer eines Niedersächsischen Vereins war, von Ortsvorsteher Oliver Baltes verabschiedet, der sich für die Leistung und das Engagement für Welda und die Dorfgemeinschaft bedankte und insbesondere den erfolgreichen Umbau hervorhob, der maßgeblich Sprengers Handschrift trägt.

Von links: Thomas Multhaupt, Holger Sprenger, Hubert Ashauer und Diana Blume wurden verabschiedet.

Im Anschluss wurde in der Jahreshauptversammlung für die Dorfgemeinschaft Welda ein neuer Vorstand gewählt, der nun die fertig gestellte Immobilie und eine gut gefüllte Kasse übernehmen und sich in Zukunft darum kümmern wird.

Der neue Vorstand der Dorfgemeinschaft Welda e.V.

Jörg Isermann, Silvia Vorderbrüggen, Oliver Baltes, Marvin Wildemann, Charlotte Drude, Hubertus Kuhaupt Jürgen Menne und Marius Emmerich.

Die Mitgliederversammlung wählte zum neuen Vorstand:

1. Vorsitzender Jörg Isermann

2. Vorsitzende Silvia Vorderbrüggen

Schriftführer Marvin Wildemann

Kassierer Marius Emmerich

Beisitzerin Charlotte Drude

Beisitzer Hubertus Kuhaupt

Zum Abschluss bedankte sich auch Jörg Isermann bei den verabschiedeten Vorstandsmitgliedern für ihr Engagement und die gute Arbeit für Welda in den vergangenen Jahren.

Besichtigung und Sektempfang

Vorab fand um 17:00 Uhr die erste öffentliche Besichtigung der neuen Räume, umrahmt von einem Sektempfang statt, deren Einladung viele Weldaer gefolgt waren.

Der neue Mehrzweckraum

Ein Highlight ist die neue Küche

von links: Hubert Ashauer, Thomas Multhaupt, Diana Blume und Holger Sprenger in der neuen Küche

Das neue Büro

Von den Weldaer Besuchern gab es sehr  viel positives Feedback.

Insgesamt ein gelungener Abend.

 

Vorstand der Dorfgemeinschaft Welda verabschiedet Hubertus Kuhaupt

Vorstandssitzung am 31. Oktober 2025

Am letzten Tag der Kommunalwahlperiode traf sich der Vorstand der Dorfgemeinschaft Welda noch einmal zur Vorstandssitzung. Zunächst stand ein Ortstermin in der Iberg-Halle an. Gemeinsam wollte man sich einen Überblick über den Fortschritt und die Bauarbeiten für das Projekt „Offener Treff Welda – Umgestaltung eines Multifunktionsraums mit ergänzenden Support-Räumen, Küche und Toiletten“ machen, wo der neue Mehrgenerationentreffpunkt entstehen soll.

Vorstand Dorfgemeinschaft Welda

Der Vorstand der Dorfgemeinschaft Welda (von links): Kassierer Hubert Ashauer, Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt, Schriftführerin Diana Blume, 2. Vorsitzender Thomas Multhaupt und Vorsitzender Holger Sprenger

Systematisch wurden das Projekt und viele andere Themen in der letzten gemeinsamen Sitzung besprochen. Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt, der kraft seines Amts Mitglied des Vorstands der Dorfgemeinschaft ist, stellte noch einen letzten Antrag, der einstimmig beschlossen wurde. Zur Wahl als Ortsvorsteher von Welda hatte er sich nicht mehr gestellt, wodurch sein Amt und damit die Mitgliedschaft zum Vorstand am Sitzungstag endete.

Nach 33 Jahren Vorstands Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr, im Musikverein, im CDU Ortsverband und der Dorfgemeinschaft Welda, war heute der Tag der Verabschiedung aus dem Vorstand des letztgenannten Vereins, dem er 20 Jahre angehörte und den es näher zu beleuchten galt.

Hubertus Kuhaupt wurde vom Vorsitzenden Holger Sprenger und den Vorstandsmitgliedern Thomas Multhaupt, Hubert Ashauer und Diana Blume im Restaurant Deele in Germete feierlich aus dem Vorstand verabschiedet.

Hubertus Kuhaupt

Verabschiedung von Hubertus Kuhaupt aus dem Vorstand der Dorfgemeinschaft Welda

„2005 übernahm Hubertus zusätzlich noch die Dorfgemeinschaft Welda, in der er bis zum heutigen Tag als Vorstand mitwirkte und den Verein 16 Jahre lang selbst als Vorsitzender erfolgreich geführt und geleitet hat“, begann Holger Sprenger seine Laudatio.

„Hubertus Kuhaupt ist jemand, der nicht nur auf die lauten, sondern vor allem auch auf die leisen Stimmen hört. Er fragte und beteiligte die Menschen im Ort und prägte den Verein stets mit Bedacht, Fortschritt und Engagement. Dadurch war Welda auch bereits vor über 2 Jahrzehnten im Internet vertreten“, betont Holger Sprenger und zählt wegweisende Entscheidungen und Projekte auf.

Da waren die Übernahme der Iberg-Halle und der 2008 geschlossenen alten Schule, die Kuhaupt seinerzeit gemeinsam mit Bürgermeister Michael Stickeln, unserem heutigen Landrat, 2010 initiiert hatte. Im Anschluss wurden Fördermittel organisiert und die Schule mit 2.900 ehrenamtlichen Stunden zum heutigen Dorfgemeinschaftshaus umgebaut.

In 2018 eröffnete Kuhaupt die Zukunftswerkstatt und holte sich mit Bernhard Eder von der Landvolkshochschule Hardehausen Unterstützung für die Projekte und die Förderung von Bolzplatz, Boulebahn und schließlich den aktuellen Umbau der Iberg-Halle in einen Mehrgenerationentreffpunkt.

Zukunftsweisend rief er die Gruppe Rentner AG und später das Digitalteam Welda ins Leben und positionierte sie, wie die örtliche Ortsheimatpflege AG unter dem Dach der Dorfgemeinschaft, die auch das umfangreiche Dorfarchiv beheimatet.

„Aber auch bei kleineren Projekten der Dorfgemeinschaft, wie dem Rastplatz am Radweg, der Mitfahrbank, bei der Reaktivierung des Mühlrades der „Alten Mühle am Hörler Bach“ oder beim Obstbäume schneiden und Nistkästen bauen packte Hubertus immer mit an und wir hatten alle eine Menge Spaß dabei“, erinnert der Vorsitzende.

„Der ehrenamtliche Einsatz, die Unterstützung der Vereine, der Erhalt der Gemeinschaft und vor allem die Förderung der positiven Grundeinstellung waren ihm immer eine Herzensangelegenheit“, resümiert Holger Sprenger und bedankt sich bei Hubertus Kuhaupt für die jahrelange Arbeit, das Engagement für Welda, die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit.

gläserne Harfe

Als besondere Anerkennung erhielt Hubertus Kuhaupt zum Abschied eine gläserne Harfe mit dem Weldaer Wappen und einer Widmung für seinen unermüdlichen und engagierten Einsatz in der Dorfgemeinschaft Welda. Dazu gab es einen Gutschein für ein gemeinsames Dinner mit seiner Ehefrau Silke im ältesten inschriftlich datierten Fachwerkhaus Westfalens, dem Eckmänneken in Warburg, in dem sich das Restaurant Delphi befindet.

Die Verabschiedung als Ortsvorsteher steht noch aus und dafür werden sich die Weldaer sicherlich etwas einfallen lassen.

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