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Neues Spielgerät und Infokasten am Kindergarten

Neues Spielgerät und Infokasten wurden installiert

Das Außengelände des Adolph-Kolping-Kindergartens in Welda ist wieder etwas attraktiver geworden. Im Rahmen eines Arbeitseinsatzes der Elternschaft wurde ein neues zweistufiges Reck sowie ein neues Tor in der Umzäunung installiert. Auch am Eingang des Kindergarten gibt es Neues.

KiTa Welda - Das neue Reck

KiTa Welda – Das neue Reck

Eigentlich war der Einsatz bereits im Rahmen des „Tags der Sauberkeit“ der Stadt Warburg im Frühjahr geplant. Dieser war jedoch aufgrund der Pandemie nicht durchführbar. Im Oktober wurden nun die Arbeiten mit einer kleinen Abordnung durchgeführt. Der Wunsch der Kindergarten-Leitung nach einer Reckstange bestand schon lange – nun findet sich unweit des Apfelbaumes ein zweiteiliges Reck mit unterschiedlichen Höhen, an dem die Kinder nach Herzenslust turnen können. „Das Spielgerät ergänzt das Bewegungsangebot im Außengelände sinnvoll und wird den Kindern weitere Bewegungsanreize und Abwechslung bieten“, freut sich die kommissarische Leiterin Lea Sinemus. „Wir hoffen auf baldige Abnahme, sodass die Kinder das Gerät auch nutzen dürfen.“

KiTa Welda - Das neue Tor

KiTa Welda – Das neue Tor

Außerdem wurde dem Wunsch der Leiterin Silke Floren entsprochen, dass die bereits vorhandenen Fahrzeuge zukünftig umfangreicher genutzt werden können: Ein neues Tor im Zaun ermöglicht es den Kindern nun, den Weg, der die direkt an das Außengelände grenzt, mit zu nutzen. Dazu wurde auch die Pflasterfläche entsprechend angepasst.

 

Foerderverein Kindergarten

Die Arbeiten wurden koordiniert vom Förderverein des Kindergartens, der auch anteilig Kosten der Maßnahmen übernahm. Vorstandsmitglied Patrick Blume erläutert: „Wir sind froh, dass die Stadt als Träger des Kindergartens den Großteil der Kosten für das Spielgerät sowie das Tor übernommen hat. Da übernehmen wir die zusätzlich anfallenden Beträge für bspw. Schotter sowie die Arbeitsleistung, Transport, Bereitstellung des Werkzeugs etc. gerne.“ Insgesamt seien von den Eltern über 70 Arbeitsstunden geleistet worden. Die Verpflegung der Helfer mit Kaffee und Kuchen übernahm das Erzieherinnen-Team. „Wo alle Beteiligten an einem Strang ziehen, lässt sich auch was bewirken“, so der Fördervereins-Kassierer und ergänzt mit einem Augenzwinkern: „Auch die Kids haben uns ordentlich geholfen. So war der Arbeitseinsatz auch wertvolle Familien-Zeit.“

Auch neuer Infokasten vor der KiTa
Adolph-Kolping-Kindergarten Welda - Der neue Infokasten

Adolph-Kolping-Kindergarten Welda – Der neue Infokasten

Da die Eltern ihre Kinder aufgrund der Corona-Auflagen nicht mehr bis in den Kindergarten hineinbegleiten dürfen, leidet darunter auch der informelle tägliche Austausch. Kurzentschlossen haben deshalb die Fördervereinsmitglieder eine urige Info-Tafel gebaut und vor dem Kindergarten installiert.  

Der hl. Nikolaus ist nach Welda gekommen !

Der hl. Nikolaus ist soeben in Welda angekommen. Er kam mit seinem Knecht Ruprecht mit dem Pferdegespann über den Iberg ins Dorf.
Er besucht die Kinder und beschenkt sie reich mit vielen guten Gaben.

Der hl. Nikolaus besucht die Kinder in Welda.

Der Knecht muss den großen Sack mit Süßigkeiten tragen.
In der Siedlung wurden ihm auch Weihnachtslieder vorgespielt.
Im Dorf ist eine sehr weihnachtliche Stimmung!

Die Chronik von Welda – Quellen – Urkunden – Geschichte

Veröffentlichung der Weldaer Chroniken – in Gedenken an Bruno Hake

1942 wurde der gebürtige Weldaer Bruno Hake als 15 Jähriger eingezogen.

Als er mit 18 Jahren wieder in seine Heimat zurückkehrte, hatte er bereits den Krieg mit all seinen Schrecken und Facetten und die eigene französische Kriegsgefangenschaft er- und überlebt

Die Nachkriegsjahre waren zunächst geprägt von der eigenen Familiengründung und dem Hausbau am Hoppenberg. Schon früh engagierte er sich in vielen sozialen und gemeinschaftlichen Bereichen in Welda und darüber hinaus. 

Bruno Hake war Mitbegründer des DRK Ortsvereins Welda, Bereitschaftsführer und hatte beim Aufbau des Katastrophenschutzes und dem damaligen Luftschutzhilfsdienst mitgewirkt.

Er war langjähriges Mitglied im Ortsbeirat, im CDU-Ortsverband, Mitbegründer der Seniorenunion und Gründungsmitglied des Weldaer Kunst- und Kulturvereins.

Zudem hat er zwölf Jahre lang den Kirchenvorstand der Katholischen St.-Kilian-Kirchengemeinde in Welda und langjährig den Dorfwettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ erfolgreich unterstützt.

1984 übernahm Bruno Hake von Wilhelm Simon das Amt des Ortsheimatpflegers.

Über zwei Jahrzehnte verschrieb er sich daraufhin der historischen Aufarbeitung der komplexen Weldaer und Warburger Geschichte.

Mit Leidenschaft und Engagement widmete sich Bruno Hake den Kirchen- und Schulchroniken und durchforstete die Stadt- und Staatsarchive von Warburg bis hin nach Detmold, Paderborn, Münster, Marburg und weiter entfernten Orten.

Er analysierte und dokumentierte sämtliche Informationen und Fundstellen.

Mit Hilfe seines PC fügte er immer wieder neue Funde chronologisch in die stetig anwachsende und umfassende Weldaer Geschichte hinein. Durch seine beeindruckende Chronik über unzählige Generationen des örtlichen Lebens in unserem Dorf entstand die heutige Identität von Welda und seiner bürgerlichen Gesellschaft.

Ab 1985 brachte Bruno Hake die Weldaer Heimatblätter heraus.

In den Jahren 1988 und 1999 stellte der passionierte Historiker und Ahnenforscher zwei Bänder des Ortssippenbuches von Welda fertig, die bei der Westfälischen Landesbibliothek Münster mittlerweile auch online eingesehen werden können.

1994 wurde sein Buch „Welda – ein Dorf zwischen Adel und Kirche“ herausgebracht.

Auf Initiative Bruno Hakes wurden auch die Gedenksteine am ehemaligen Kriegsgefangenenlager am Fuße des Hoppenberg von 1945 sowie zur deutschen Wiedervereinigung in der Ortsmitte von Welda errichtet.

Welda Wappen

Im Juli 1997 wurde das von Bruno Hake entworfene Ortswappen von Welda. welches Heute die Schützenfahnen ziert, vorgestellt.

Für seine langjährige Arbeit und seine besonderen Verdienste wurde ihm 2003 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Mit 76 Jahren übergab Bruno Hake die Ortsheimatpflege in die Hände von Hans Bodemann – unseren von 1975 bis 2004 amtierenden Ortsvorsteher – der die Ortsheimatpflege für 12 weitere Jahre übernahm und eine Arbeitsgruppe bildete.

Diese hatte aus den zahlreichen Urkunden und Dokumenten ein Dorfarchiv in der Iberghalle eingerichtet und bringt alljährlich den Weldaer Heimatkalender heraus.

Bis heute wird das Archiv gehütet und die örtliche Chronologie durch Heinz Marquardt, Franz Petry und Jürgen Menne von der Ortheimatpflege AG Welda weitergeführt.

 

Durch unsere digitale Initiative und die Möglichkeiten sind wir heute in der Lage, die umfassenden Chroniken von Bruno Hake einem breiten Publikum von historisch Interessierten online zur Verfügung zu stellen, was ihn sicherlich erfreut hätte.

Teil 1 der Quellen zur Geschichte des Dorfes Welda mit Regesten und Urkunden bis 1899 ist nun auf unserer Homepage abrufbar.

Im Menü der Homepage über unser Dorf

Wir wünschen allen einen schönen und besinnlichen 2. Advent.

 

Bruno Hake – Biografie

 

Hubertus Kuhaupt erneut zum Ortsvorsteher gewählt

Der Rat der Hansestadt Warburg hat in seiner ersten Sitzung nach der Kommunalwahl die Ortsvorsteher im Stadtgebiet Warburg gewählt. Unser bisheriger Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt wurde erneut von der CDU vorgeschlagen und einstimmig gewählt.

Am 01. Dezember 2020 erfolgte nun die Ernennung der Ortsvorsteher durch Bürgermeister Tobias Scherf in der Warburger Stadthalle.

Hubertus Kuhaupt wurde von Bürgermeister Tobias Scherf vereidigt.

Hubertus Kuhaupt hat das Amt seit 2004 inne. Über bisher drei Wahlperioden hat er sich mit viel  Engagement für unser Dorf eingesetzt und sich um die Belange der Weldaerinnen und Weldaer gekümmert. Das Ehrenamt und die Vereine und Gruppen liegen ihm dabei besonders am Herzen.

Im Rahmen seiner erneuten Ernennung sagte er, dass er sich auf die weitere Aufgabe freue und weiterhin mit viel Tatkraft und breiter Unterstützung Welda in die Zukunft führen möchte. Wir wünschen ihm viel Erfolg dabei!

Wir wünschen euch einen schönen 1. Advent!

Mit dem originellsten Adventskranz im Dorf wünschen wir euch heute einen schönen 1. Advent !

Er hängt vor Schloss Welda und wurde von kreativen Handwerkern dort errichtet.
Schaut ihn euch bei einem Spaziergang mal an.

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