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Musikverein Welda erfreut das Dorf mit weihnachtlichen Klängen

Am 4. Advent hat der Musikverein Welda e. V. mit seinem alljährlichen Adventsspielen weihnachtliche Stimmung ins Dorf gebracht.

Weihnachtliche Klänge des Musikverein Welda e.V. erfreuten am 4. Advent die Dorfbewohner.

In kleiner Besetzung zogen die Musiker am Sonntagnachmittag durch das Dorf und spielten an markanten Orten traditionelle Weihnachtslieder.

Die erheblichen Minusgrade machten ihnen zu schaffen, dennoch ließen sie es sich nicht nehmen, ihre Runde durch das Ober- und Unterdorf und die Siedlung zu machen.

Ein herzliches Dankeschön dafür!

Das Adventsspielen bildet den musikalischen Jahresabschluss der Weldaer Musiker, dessen Verein in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen begeht.

Das Mühlrad der Alten Mühle in Welda dreht sich wieder

Dorfgemeinschaft Welda reaktiviert mit der Rentner AG das historische Mühlrad der „Alten Mühle“ am Hörler Bach

Das Mühlrad der Alten Mühle am Hörler Bach

Das Mühlrad der Alten Mühle am Hörler Bach

Die in Urkunden und Abschriften 1486 erstmals erwähnte „Alte Mühle“ am Hörler Bach beherbergt Heute in Welda den wohl romantischsten Kindergarten im Warburger Land.

Nachdem die Mühle mehrere hundert Jahre zum Mahlen und Sägen diente, sicherte sie ab 1905 als Pumpstation mit ihrem Mühlrad die örtliche Wasserversorgung von Welda.

1992 wurde ein neues Mühlrad angeschafft, in Betrieb genommen und zum technischen Denkmal erklärt.

Der Weldaer Ortsbeirat stellte die Weichen für regenerative Energien und das Mühlrad der Alten Mühle lieferte mit einem Generator ab 2003 Ökostrom.

Bedingt durch die immer weiter sinkende Wasserzulaufmenge Hörler Bachs, sank allerdings auch mit den Jahren der durch das Mühlrad erzeugte Strom.

Die Unterhaltungs- und Instandhaltungskosten des Mühlrades mit dem durch Keilriemen angetriebenen Generator überstiegen schließlich die Einspeisevergütung für den jahrelang nachhaltig produzierten Strom.

Nachdem durch einen Defekt und Undichtigkeiten an dem alten Getriebe ZTLW 320 der Firma Flender aus Bocholt auch noch permanent Öl austrat, wurde das Mühlrad 2015 angehalten und bedauerlicherweise stillgelegt.

Die Reaktivierung des Mühlrades

2022 ergriff die Dorfgemeinschaft Welda die Initiative, das Mühlrad der alten Mühle zu reaktivieren und wieder in Betrieb zu nehmen.

Nach einer Bestandsaufnahmen der örtlichen Gegebenheiten, sowie  Zustand von Mühlrad und Getriebe erarbeitete der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Holger Sprenger ein Konzept zur Reaktivierung und stellte in Absprache mit Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt und der Stadt Warburg einen Antrag beim NRW Förderprogramm Heimatscheck.

Nachdem der Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung Detmold am 29. April 2022 eintraf, konnte es endlich losgehen.

Mit ehrenamtlichem Engagement, viel Eigenleistung und öffentlichen Mitteln in Höhe von 2.000 Euro aus dem NRW Heimatscheck konnte dieses Vorhaben in 2022 erfolgreich umgesetzt werden.

Das Getriebe wurde durch die Weldaer Rentner AG in Eigenleistung repariert und abgedichtet.

Diese Arbeitsgruppe aus Ruheständlern wurde 2005 von Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt ins Leben gerufen und sollte eigentlich bei Bedarf zwanglos kleinere Arbeiten in der Gemeinde ausführen, damit der Ort in seiner Schönheit und in einem gepflegten Zustand erhalten werden kann.

Mittlerweile übernimmt die örtliche Rentner AG allerdings so viele Aufgaben in Welda, dass sie nicht mehr wegzudenken ist.

Auch Hubertus Kuhaupt ließ es sich nicht nehmen tatkräftig mit anzupacken.

Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt und Oswald Blömeke begutachten das offene Getriebe

Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt und Oswald Blömeke begutachten das offene Getriebe

Das Mühlrad und der Zulauftrog wurden mechanisch von den jahrelangen Anhaftungen und Verkrustungen befreit und gereinigt.

Die alte Einlaufklappe und das Gestänge, an dem sich immer wieder Äste verfingen, wurden entfernt.

Der Wassereinlauf auf das Mühlrad wurde so modifiziert, dass die Wassermenge begrenzt werden kann und sich das Mühlrad in der vorgesehenen Geschwindigkeit dreht.

Die technikbegeisterten Tüftler Oswald Blömeke und Holger Sprenger, beides gelernte Mechaniker mit zusammen über 8 Jahrzehnten Erfahrung mit Getrieben und Antrieben, haben auch gemeinsam den Einlauf modifiziert.

Oswald Blömeke und Holger Sprenger

(Von Links) Oswald Blömeke und Holger Sprenger mit den neuen Komponenten

Mit dem mit 2 großen Bohrungen versehenen neuen Edelstahlblech und den 4 selbst angefertigten Distanzringen, die zusätzlich mit Epoxidharz vergossen wurden, lassen sich jetzt je nach Bedarf 8 unterschiedliche Durchflussmengen realisieren, die auf das Mühlrad fließen und es zum drehen bringen.

Zum kontrollierten Abstellen des Mühlrades dienen zwei mit Epoxidharz gefüllte Verschlusstopfen, die zum schnellen Einsatz in einem Behälter direkt am Zulauftrog lagern.

Alle sind begeistert von der Technik und den Fähigkeiten, wie man sich bereits im Mittelalter regenerative Energien zu Nutze gemacht hat

„Die Kräfte, die das behäbig wirkende Mühlrad der Alten Mühle entfaltet sind gewaltig“, erläutert Holger Sprenger.

„Wenn sich die großvolumigen über 30 Liter fassenden Schaufeln mit Wasser füllen und das Mühlrad sich dreht, bringt es wesentlich mehr Drehmoment auf, wie der 1.500 PS starke 12 Zylinder Bi-Turbo-Motor des 60 Tonnen schweren Kampfpanzers Leopard II.“

„Mit solchen Kräften muss man mit Bedacht und respektvoll umgehen.“

Da sich der Kindergarten in der Alten Mühle befindet, erhielt der Dreh- und Absturzbereich an der Stützmauer des Mühlrades zur Absicherung noch zusätzlich einen hohen Doppelstabmattenzaun.

Das Dorfarchiv, die Weldaer Chroniken, Heimatblätter und die alten Berichte der Dorfgemeinschaft wurden nach Informationen über die Alte Mühle durchforstet, um die umfangreiche Historie der Mühle, deren Entwicklung und die Bedeutung für das Leben in Welda erstellen und für alle zugänglich machen zu können.

Zum Abschluss des Projektes wurde von der Rentner AG an der Ostseite der Mühle  noch eine Informationswand mit der Historie und Fotos der Alten Mühle am Hörler Bach angefertigt und aufgestellt. Auch ein Video vom Mühlrad und der Mühle wurde erstellt und mit der Historie auf der Homepage veröffentlicht.

(Die Rentner AG Welda am Infoschild der alten Mühle – von links) Holger Sprenger, Alexander Winkler, Otto Flaskamp, Franz Petry, Oswald Blömeke, Peter Martin und Friedhelm Koch

(Die Rentner AG Welda am Infoschild der alten Mühle – von links) Holger Sprenger, Alexander Winkler, Otto Flaskamp, Franz Petry, Oswald Blömeke, Peter Martin und Friedhelm Koch

Das historische Mühlrad der Alten Mühle am Hörler Bach, welches seit 1486 einen Mahlstein und später zudem noch eine Säge antrieb, ab Beginn des 20. Jahrhunderts die örtliche Wasserversorgung von Welda sicher stellte und ab 2003 mit erneuerbaren Energien Strom erzeugte, dreht sich nun zur Freude der Weldaer Bürgerinnen und Bürger wieder.

Vielen Dank an die fleißigen Helfer der Rentner AG aus Welda und die Unterstützung durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Warburg.

Die umfangreiche Historie der Alten Mühle mit dem Video vom Mühlrad und vielen Fotos sind auf der Homepage von Welda unter www.welda.de/muehle abrufbar.

 

Welda veröffentlicht Heimatblatt Nr. 11 vom August 1995

Weldaer Heimatblaetter

Die elfte Ausgabe vom Augustl 1995 enthält die Fortsetzung der Abschrift aus „MEIN LEBEN“ von Ferdinande Freiin von Brackel.

Direkt zum Heimatblatt Welda Nr. 11 – vom August 1995

 

St. Nikolaus besucht Welda – stimmungsvolle Atmosphäre auf dem Adventsmarkt

Hoher Besuch in Welda: der heilige Nikolaus, Bischof von Myra, besuchte am 3. Adventswochenende unser Dorf.

Der hl. Nikolaus begann seinen Besuch mit einem Umzug durch das Dorf.

Feuerwehrchef Werner Menne und seine Feuerwehrkameraden empfingen den hl. Nikolaus nebst Gefolge gegen kurz nach 16:00 Uhr am Fuße des Ibergs. Sie führten ihn mit Fackeln durch das Haselloh ins Dorf zum Haus Sippl, wo viele Kinder mit ihren Eltern bereits auf ihn warteten.

Nach einer herzlichen Begrüßung wurde zunächst mit Begleitung des Musikverein Welda und der Feuerwehr ein Umzug durch das Dorf gemacht.

Am Dorfgemeinschaftshaus richtete der hl. Nikolaus dann seine Grußworte an die zahlreich erschienenen Kinder und verteilte viele gute Gaben.

Mit einer kurzen Geschichte erfreute der hl. Nikolaus die vielen Kinder.

Kolpingvorsitzender Jörg Isermann hatte hier mit seinem Vorstandsteam und vielen fleißigen Helfern auf dem alten Schulhof einen kleinen, aber feinen Adventsmarkt organisiert.

Viele gute Gaben hatte der hl. Nikolaus mit nach Welda gebracht.

In stimmungsvoller Atmosphäre gab es heißen Glühwein, feines Gebäck, leckere Bratwürstchen und allerlei Geschenkartikel für die Weihnachtszeit. Hier klang der Abend aus.

Lebensmittel-Nahversorgung – Jetzt noch an der Online-Umfrage des Kreises Höxter teilnehmen

Der Kreis Höxter führt noch bis zum 12. Dezember eine Online-Umfrage zur Lebensmittelversorgung des täglichen Bedarfs im eigenen Ort durch.

Welche Bedarfe für die Nahversorgung gibt es in der Bevölkerung und welche Einkaufsmöglichkeiten kann man sich zukünftig im Dorf vorstellen?

Flyer des Kreises Höxter zur Online-Umfrage.

Je mehr Personen sich an der Befragung beteiligen, umso aussagekräftiger ist das Ergebnis. Deshalb die herzliche Bitte: Nehmen Sie noch bis zum 12. Dezember an der Umfrage teil!

Hier geht es zur Online-Umfrage: Kreis Höxter | Smarte Nahversorgungsräume (kreis-hoexter.de)

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