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Vorstand der Dorfgemeinschaft Welda verabschiedet Hubertus Kuhaupt

Vorstandssitzung am 31. Oktober 2025

Am letzten Tag der Kommunalwahlperiode traf sich der Vorstand der Dorfgemeinschaft Welda noch einmal zur Vorstandssitzung. Zunächst stand ein Ortstermin in der Iberg-Halle an. Gemeinsam wollte man sich einen Überblick über den Fortschritt und die Bauarbeiten für das Projekt „Offener Treff Welda – Umgestaltung eines Multifunktionsraums mit ergänzenden Support-Räumen, Küche und Toiletten“ machen, wo der neue Mehrgenerationentreffpunkt entstehen soll.

Vorstand Dorfgemeinschaft Welda

Der Vorstand der Dorfgemeinschaft Welda (von links): Kassierer Hubert Ashauer, Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt, Schriftführerin Diana Blume, 2. Vorsitzender Thomas Multhaupt und Vorsitzender Holger Sprenger

Systematisch wurden das Projekt und viele andere Themen in der letzten gemeinsamen Sitzung besprochen. Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt, der kraft seines Amts Mitglied des Vorstands der Dorfgemeinschaft ist, stellte noch einen letzten Antrag, der einstimmig beschlossen wurde. Zur Wahl als Ortsvorsteher von Welda hatte er sich nicht mehr gestellt, wodurch sein Amt und damit die Mitgliedschaft zum Vorstand am Sitzungstag endete.

Nach 33 Jahren Vorstands Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr, im Musikverein, im CDU Ortsverband und der Dorfgemeinschaft Welda, war heute der Tag der Verabschiedung aus dem Vorstand des letztgenannten Vereins, dem er 20 Jahre angehörte und den es näher zu beleuchten galt.

Hubertus Kuhaupt wurde vom Vorsitzenden Holger Sprenger und den Vorstandsmitgliedern Thomas Multhaupt, Hubert Ashauer und Diana Blume im Restaurant Deele in Germete feierlich aus dem Vorstand verabschiedet.

Hubertus Kuhaupt

Verabschiedung von Hubertus Kuhaupt aus dem Vorstand der Dorfgemeinschaft Welda

„2005 übernahm Hubertus zusätzlich noch die Dorfgemeinschaft Welda, in der er bis zum heutigen Tag als Vorstand mitwirkte und den Verein 16 Jahre lang selbst als Vorsitzender erfolgreich geführt und geleitet hat“, begann Holger Sprenger seine Laudatio.

„Hubertus Kuhaupt ist jemand, der nicht nur auf die lauten, sondern vor allem auch auf die leisen Stimmen hört. Er fragte und beteiligte die Menschen im Ort und prägte den Verein stets mit Bedacht, Fortschritt und Engagement. Dadurch war Welda auch bereits vor über 2 Jahrzehnten im Internet vertreten“, betont Holger Sprenger und zählt wegweisende Entscheidungen und Projekte auf.

Da waren die Übernahme der Iberg-Halle und der 2008 geschlossenen alten Schule, die Kuhaupt seinerzeit gemeinsam mit Bürgermeister Michael Stickeln, unserem heutigen Landrat, 2010 initiiert hatte. Im Anschluss wurden Fördermittel organisiert und die Schule mit 2.900 ehrenamtlichen Stunden zum heutigen Dorfgemeinschaftshaus umgebaut.

In 2018 eröffnete Kuhaupt die Zukunftswerkstatt und holte sich mit Bernhard Eder von der Landvolkshochschule Hardehausen Unterstützung für die Projekte und die Förderung von Bolzplatz, Boulebahn und schließlich den aktuellen Umbau der Iberg-Halle in einen Mehrgenerationentreffpunkt.

Zukunftsweisend rief er die Gruppe Rentner AG und später das Digitalteam Welda ins Leben und positionierte sie, wie die örtliche Ortsheimatpflege AG unter dem Dach der Dorfgemeinschaft, die auch das umfangreiche Dorfarchiv beheimatet.

„Aber auch bei kleineren Projekten der Dorfgemeinschaft, wie dem Rastplatz am Radweg, der Mitfahrbank, bei der Reaktivierung des Mühlrades der „Alten Mühle am Hörler Bach“ oder beim Obstbäume schneiden und Nistkästen bauen packte Hubertus immer mit an und wir hatten alle eine Menge Spaß dabei“, erinnert der Vorsitzende.

„Der ehrenamtliche Einsatz, die Unterstützung der Vereine, der Erhalt der Gemeinschaft und vor allem die Förderung der positiven Grundeinstellung waren ihm immer eine Herzensangelegenheit“, resümiert Holger Sprenger und bedankt sich bei Hubertus Kuhaupt für die jahrelange Arbeit, das Engagement für Welda, die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit.

gläserne Harfe

Als besondere Anerkennung erhielt Hubertus Kuhaupt zum Abschied eine gläserne Harfe mit dem Weldaer Wappen und einer Widmung für seinen unermüdlichen und engagierten Einsatz in der Dorfgemeinschaft Welda. Dazu gab es einen Gutschein für ein gemeinsames Dinner mit seiner Ehefrau Silke im ältesten inschriftlich datierten Fachwerkhaus Westfalens, dem Eckmänneken in Warburg, in dem sich das Restaurant Delphi befindet.

Die Verabschiedung als Ortsvorsteher steht noch aus und dafür werden sich die Weldaer sicherlich etwas einfallen lassen.

Einladung zum Dorffest in Welda am 29. Mai 2025

30 Jahre Gemeinschaft der Weldaer Vereine

Liebe Weldaer Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Hiermit möchte ich Sie im Namen der Dorfgemeinschaft und Gemeinschaft der Weldaer Vereine ganz herzlich zu unserem diesjährigen Dorffest an Chr. Himmelfahrt, den 29. Mai an der Iberg-Halle einladen.

Dorffest in Welda 202530 Jahre Gemeinschaft der Weldaer Vereine

1995 wurde die Gemeinschaft der Weldaer Vereine e.V. unter dem Vorsitz unseres damaligen Ortsvorstehers Hans Bodemann gegründet.

Vor 20 Jahren ging der Verein am 18.03.2005 durch Neufassung der Satzung  in die Dorfgemeinschaft Welda e.V. – Gemeinschaft der Weldaer Vereine, unter Vorsitz unseres heutigen Ortsvorstehers Hubertus Kuhaupt über.

Hubertus Kuhaupt initiierte auch die Übernahme der Iberg-Halle und der alten Schule, die daraufhin zum Dorfgemeinschaftshaus umgebaut und mit dem Dorffest im Jahr 2013 eingeweiht wurde.

Lassen Sie uns gemeinsam wieder ein paar schöne Stunden in Welda verbringen.

Wir freuen uns auch unsere Neubürgerinnen und Neubürger kennenzulernen.

Spiel, Spaß und Unterhaltung für Jung und Alt, sowie eine Hüpfburg, Kinderkönigsschießen, Kaffee, Kuchen, Grillwürstchen und gekühlte Getränke erwarten Sie ab 14:00 Uhr auf dem Gelände rund um unsere Iberg-Halle.

Dorffest Welda 2025

Genießen Sie diesen Tag und unser Dorffest mit Ihrer Familie, Freunden und Bekannten.

Die Begrüßungsrede wird unser Ortsvorsteher und Bürgermeisterkandidat Hubertus Kuhaupt halten.

Programm:

Ab 14:00 Uhr: Kaffee & Kuchen – Spiel, Spaß & Unterhaltung

Ab 15:00 Uhr: Kinderkönigsschießen

Ab 16:30 Uhr: Grillwürstchen mit Brötchen

Vielfältige Vereine und Gruppen sind in unserem Dorf aktiv und gestalten das gesellschaftliche, kirchliche und soziale Leben in Welda. Sie alle bilden mit ihrem Engagement eine wichtige Säule und sind die Lebensader der Dorfgemeinschaft.

Die entsprechenden Programme entnehmen Sie bitte den Plakaten und Aushängen  im Ort sowie unserer Homepage www.welda.de.

Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit den Verantwortlichen auf oder besuchen Sie einfach die abwechslungsreichen Veranstaltungen unserer Vereine und Gruppen.

Herzliche Grüße
Holger Sprenger
Dorfgemeinschaft Welda

Welda – Ansprechpartner Vereine und Gruppen

Dorfgemeinschaft Welda lädt zur Jahreshauptversammlung ein

Holger Sprenger als Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Welda e. V. lädt alle Vertreter der Weldaer Vereine und Gruppen zur Jahreshauptversammlung am 28. Februar 2025 ein.

Neben dem Rückblick mit dem Rechenschaftsbericht für das Jahr 2024 und der Wahl der Kassenprüfer, stehen u.a. der Umbau und die Renovierung der Iberg-Halle und die Organisation vom diesjährigen Dorffest an.

Darüber hinaus berichtet Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt über aktuelle Themen aus  der Dorfgemeinschaft und der Kommunalpolitik.

Die öffentliche Sitzung beginnt um 19:30 Uhr im Gasthof zum Treppchen.

Interessierte sind herzlich willkommen.

Tagungsordnung

  1. Begrüßung
  2. Rechenschaftsbericht 2024
  3. Kassenbericht 2024
  4. Bericht der Kassenprüfer / Entlastung des Vorstands
  5. Neuwahl der Kassenprüfer
  6. Wahltermin Vorstandswahlen
  7. Aufwandsentschädigungen
  8. Verschiedenes
  9. Aktuelle Themen aus der Dorfgemeinschaft
  10. Informationen aus der Kommunalpolitik

 

Zukunftssichere Glasfaser für Welda

Dieser Spatenstich kommt für Welda genau richtig, freut sich Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt. In dem verkehrsgünstig gelegenen Warburger Ortsteil hätten sich aktuell viele junge Familien niedergelassen und die freuen sich natürlich über schnelle Internetleitungen, die in Kürze die Firma sewikom in der Ortschaft verlegen wird.

Aber natürlich profitieren auch alle anderen Mitbürgerinnen und Mitbürger von den neuen Glasfaserleitungen. Diese bringen den Kunden technologisch auf den neuesten Stand und steigern den Wert der Immobilie nachhaltig. „Wer seine Zustimmung für den kostenfreien Hausanschluss in Welda bisher nicht gegeben hat, kann dies noch nachholen, bis die Tiefbauarbeiten in der jeweiligen Straße beginnen“, betont sewikom-Vertriebsleiter Sascha Hornig.

V.l.: Ortsbeirat Hans Bodemann, Warburgs Bürgermeister Tobias Scherf, Dorfgemeinschaftsvorsitzender Holger Sprenger, Wolfgang Voss von der Stadt Warburg, Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt, sewikom-Vertriebsleiter Sascha Hornig, Bauleiter Tunc Güragac und Schascha Schwiddessen von der sewikom freuen sich, dass der Glasfaserausbau in Welda im Herbst startet.

Tobias Scherf, Bürgermeister der Stadt Warburg und Hubertus Kuhaupt sind sich einig, dass eine schnelle Breitbandversorgung auch in den kleineren Ortschaften  zu einer zukunftsweisenden Infrastruktur gehört.

Die Firma sewikom beginnt in Kürze mit dem Glasfaserausbau für das schnelle Internet.

Im Herbst werden die Tiefbauarbeiten in Welda beginnen. Gut 8.000 Meter Trasse müssen ausgehoben werden. Rund 280 Haushalten können in Welda von dem schnellen Internetanschluss profitieren. Der direkte Hausanschluss wird schließlich mit jedem einzelnen Kunden vor Ort besprochen.

Trotz der Handwerks- und Tiefbauleistungen bietet sewikom diese Anschlüsse kostenlos an, sofern der Kunde einen der angebotenen 24-Monats-Tarifverträge abschließt. Nach diesen zwei Jahren steht auch bei einem Anbieterwechsel die schnelle Datenleistung vollständig zur Verfügung.

Glasfasertechnik ist leistungsfähiger und weniger störungsanfällig, auch bei gleichzeitiger Nutzung mehrerer Geräte. Das neue Netz ermöglicht Bandbreiten bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s).

Zahlreiche Besucher kamen wieder zum Dorffest nach Welda

Das romantische Twistedorf feiert Dorffest und alle kamen nach Welda

Für Kaffee und Kuchen hatten die Weldaer Frauen fleißig unentgeltlich gebacken und ihre Torten und Kuchen für das Dorffest gespendet.

Der Getränkepavillon stand mit kühlen Getränken bereit und später wurde auch wieder der Grill in Betrieb genommen, um die zahlreichen Gäste mit Bratwürstchen zu versorgen.

Strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen und ein buntes Programm sorgten in Welda wieder für einen gemeinsamen Tag mit Spiel, Spaß und Unterhaltung. Davon gab es genügend – so auch auf der großen Grünfläche vor der Iberg-Halle und dem Dorfgemeinschaftshaus.

Der Besuch war den ganzen Tag über hervorragend und es kamen auch viele Gäste der umliegenden Ortschaften, um in Welda mit zu feiern. Die vielen ehrenamtlichen Helfer hatten alle Hände voll zu tun, um ihre Gäste zu verwöhnen.

So konnte man am Abend auf ein gelungenes Fest zurückblicken.

Adrian Zeqiri & Sophia Varlemann

Angebote für Kinder

Kinderfest, Besichtigung und Fahrten mit dem Feuerwehrauto, Hüpfburg und Kinderschminken  erfreuten die großen und kleinen Gäste.

Ein Höhepunkt war das vom Heimatschutzverein organisierte Kinderkönigschießen.

Das diesjährige Kinderkönigspaar von Welda sind Adrian Zeqiri und Sophia Varlemann.

Dorffest ist Herzensangelegenheit

Holger Sprenger & Hubertus Kuhaupt

Das Engagement der örtlichen Vereine und die große Resonanz am Dorffest belegen, dass die Dorfgemeinschaft in Welda bestens funktioniert.

Die aktiven Vereine, Gruppen und Verbände gestalten und prägen das gesellschaftliche, kirchliche und soziale Leben in Welda und bilden mit ihrem Engagement eine wichtige Säule und Lebensader der Dorfgemeinschaft.

Das Resümee von Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt und Holger Sprenger, dem Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft Welda, fiel deshalb entsprechend aus: „Eine tolle Veranstaltung für Welda, einfach hervorragend“.

„Es ist gut, dass die Vereine in Welda ein so eingespieltes Team sind, in dem jeder weiß, was zu organisieren und zu tun ist und wo man hinlangen muss.“ „Sonst wäre so ein Dorffest nicht zu schultern“, so der Vorsitzende.

Lob und Dank dem Ehrenamt

Traditionell hatte Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt am Vorabend des Dorffestes alle ehrenamtlich Tätigen aus Welda zum Grillabend für das Ehrenamt eingeladen.

Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt bedankt sich für Engagement und Ehrenamt in Welda

Nach erfolgreichem Aufbau und den Vorbereitungen für das Dorffest bedankte sich der Ortsvorsteher pünktlich um 20:00 Uhr im Namen der gesamten Dorfgemeinschaft bei allen Anwesenden für ihren Einsatz und ihr ehrenamtliches Engagement.

Anschließend eröffnete Hubertus Kuhaupt den gemütlichen Ehrenamtsabend mit kühlen Getränken und Grillwürstchen.

 

Vielen Dank an die Initiative und das Engagement der Weldaer Vereine und natürlich allen, die einen Kuchen oder eine Torte für das Dorffest gebacken und gespendet haben.

Impressionen vom Dorffest in Welda

 

 

Das Mühlrad der Alten Mühle in Welda dreht sich wieder

Dorfgemeinschaft Welda reaktiviert mit der Rentner AG das historische Mühlrad der „Alten Mühle“ am Hörler Bach

Das Mühlrad der Alten Mühle am Hörler Bach

Das Mühlrad der Alten Mühle am Hörler Bach

Die in Urkunden und Abschriften 1486 erstmals erwähnte „Alte Mühle“ am Hörler Bach beherbergt Heute in Welda den wohl romantischsten Kindergarten im Warburger Land.

Nachdem die Mühle mehrere hundert Jahre zum Mahlen und Sägen diente, sicherte sie ab 1905 als Pumpstation mit ihrem Mühlrad die örtliche Wasserversorgung von Welda.

1992 wurde ein neues Mühlrad angeschafft, in Betrieb genommen und zum technischen Denkmal erklärt.

Der Weldaer Ortsbeirat stellte die Weichen für regenerative Energien und das Mühlrad der Alten Mühle lieferte mit einem Generator ab 2003 Ökostrom.

Bedingt durch die immer weiter sinkende Wasserzulaufmenge Hörler Bachs, sank allerdings auch mit den Jahren der durch das Mühlrad erzeugte Strom.

Die Unterhaltungs- und Instandhaltungskosten des Mühlrades mit dem durch Keilriemen angetriebenen Generator überstiegen schließlich die Einspeisevergütung für den jahrelang nachhaltig produzierten Strom.

Nachdem durch einen Defekt und Undichtigkeiten an dem alten Getriebe ZTLW 320 der Firma Flender aus Bocholt auch noch permanent Öl austrat, wurde das Mühlrad 2015 angehalten und bedauerlicherweise stillgelegt.

Die Reaktivierung des Mühlrades

2022 ergriff die Dorfgemeinschaft Welda die Initiative, das Mühlrad der alten Mühle zu reaktivieren und wieder in Betrieb zu nehmen.

Nach einer Bestandsaufnahmen der örtlichen Gegebenheiten, sowie  Zustand von Mühlrad und Getriebe erarbeitete der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Holger Sprenger ein Konzept zur Reaktivierung und stellte in Absprache mit Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt und der Stadt Warburg einen Antrag beim NRW Förderprogramm Heimatscheck.

Nachdem der Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung Detmold am 29. April 2022 eintraf, konnte es endlich losgehen.

Mit ehrenamtlichem Engagement, viel Eigenleistung und öffentlichen Mitteln in Höhe von 2.000 Euro aus dem NRW Heimatscheck konnte dieses Vorhaben in 2022 erfolgreich umgesetzt werden.

Das Getriebe wurde durch die Weldaer Rentner AG in Eigenleistung repariert und abgedichtet.

Diese Arbeitsgruppe aus Ruheständlern wurde 2005 von Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt ins Leben gerufen und sollte eigentlich bei Bedarf zwanglos kleinere Arbeiten in der Gemeinde ausführen, damit der Ort in seiner Schönheit und in einem gepflegten Zustand erhalten werden kann.

Mittlerweile übernimmt die örtliche Rentner AG allerdings so viele Aufgaben in Welda, dass sie nicht mehr wegzudenken ist.

Auch Hubertus Kuhaupt ließ es sich nicht nehmen tatkräftig mit anzupacken.

Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt und Oswald Blömeke begutachten das offene Getriebe

Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt und Oswald Blömeke begutachten das offene Getriebe

Das Mühlrad und der Zulauftrog wurden mechanisch von den jahrelangen Anhaftungen und Verkrustungen befreit und gereinigt.

Die alte Einlaufklappe und das Gestänge, an dem sich immer wieder Äste verfingen, wurden entfernt.

Der Wassereinlauf auf das Mühlrad wurde so modifiziert, dass die Wassermenge begrenzt werden kann und sich das Mühlrad in der vorgesehenen Geschwindigkeit dreht.

Die technikbegeisterten Tüftler Oswald Blömeke und Holger Sprenger, beides gelernte Mechaniker mit zusammen über 8 Jahrzehnten Erfahrung mit Getrieben und Antrieben, haben auch gemeinsam den Einlauf modifiziert.

Oswald Blömeke und Holger Sprenger

(Von Links) Oswald Blömeke und Holger Sprenger mit den neuen Komponenten

Mit dem mit 2 großen Bohrungen versehenen neuen Edelstahlblech und den 4 selbst angefertigten Distanzringen, die zusätzlich mit Epoxidharz vergossen wurden, lassen sich jetzt je nach Bedarf 8 unterschiedliche Durchflussmengen realisieren, die auf das Mühlrad fließen und es zum drehen bringen.

Zum kontrollierten Abstellen des Mühlrades dienen zwei mit Epoxidharz gefüllte Verschlusstopfen, die zum schnellen Einsatz in einem Behälter direkt am Zulauftrog lagern.

Alle sind begeistert von der Technik und den Fähigkeiten, wie man sich bereits im Mittelalter regenerative Energien zu Nutze gemacht hat

„Die Kräfte, die das behäbig wirkende Mühlrad der Alten Mühle entfaltet sind gewaltig“, erläutert Holger Sprenger.

„Wenn sich die großvolumigen über 30 Liter fassenden Schaufeln mit Wasser füllen und das Mühlrad sich dreht, bringt es wesentlich mehr Drehmoment auf, wie der 1.500 PS starke 12 Zylinder Bi-Turbo-Motor des 60 Tonnen schweren Kampfpanzers Leopard II.“

„Mit solchen Kräften muss man mit Bedacht und respektvoll umgehen.“

Da sich der Kindergarten in der Alten Mühle befindet, erhielt der Dreh- und Absturzbereich an der Stützmauer des Mühlrades zur Absicherung noch zusätzlich einen hohen Doppelstabmattenzaun.

Das Dorfarchiv, die Weldaer Chroniken, Heimatblätter und die alten Berichte der Dorfgemeinschaft wurden nach Informationen über die Alte Mühle durchforstet, um die umfangreiche Historie der Mühle, deren Entwicklung und die Bedeutung für das Leben in Welda erstellen und für alle zugänglich machen zu können.

Zum Abschluss des Projektes wurde von der Rentner AG an der Ostseite der Mühle  noch eine Informationswand mit der Historie und Fotos der Alten Mühle am Hörler Bach angefertigt und aufgestellt. Auch ein Video vom Mühlrad und der Mühle wurde erstellt und mit der Historie auf der Homepage veröffentlicht.

(Die Rentner AG Welda am Infoschild der alten Mühle – von links) Holger Sprenger, Alexander Winkler, Otto Flaskamp, Franz Petry, Oswald Blömeke, Peter Martin und Friedhelm Koch

(Die Rentner AG Welda am Infoschild der alten Mühle – von links) Holger Sprenger, Alexander Winkler, Otto Flaskamp, Franz Petry, Oswald Blömeke, Peter Martin und Friedhelm Koch

Das historische Mühlrad der Alten Mühle am Hörler Bach, welches seit 1486 einen Mahlstein und später zudem noch eine Säge antrieb, ab Beginn des 20. Jahrhunderts die örtliche Wasserversorgung von Welda sicher stellte und ab 2003 mit erneuerbaren Energien Strom erzeugte, dreht sich nun zur Freude der Weldaer Bürgerinnen und Bürger wieder.

Vielen Dank an die fleißigen Helfer der Rentner AG aus Welda und die Unterstützung durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Warburg.

Die umfangreiche Historie der Alten Mühle mit dem Video vom Mühlrad und vielen Fotos sind auf der Homepage von Welda unter www.welda.de/muehle abrufbar.

 

Einladung zur öffentlichen Ortsbeiratssitzung

Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt lädt am Mittwoch, den 14. September 2022 um 18:00 Uhr – zur öffentlichen Sitzung des Ortsbeirates  Welda – in die Iberg-Halle ein.

Tagesordnung

  1. Begrüßung und Eröffnung der Sitzung
  2. Hochwasser-Alarmplan (Bevölkerungsschutz im Hochwasserfall an Twiste u. Hörler Bach)
  3. Friedhofsentwicklungsplanung; hier: zukünftige Gestaltung des Friedhof Welda
  4. Umgestaltung Bolzplatz an der Teichstraße
  5. Veränderung des Glascontainerstellplatzes Zur Kohlwiese
  6. Haushaltsanmeldungen 2023 für den Stadtteil Welda
  7. Verschiedenes

Die Ortsbeiratssitzung  findet öffentlich statt !

Aufgrund des TOP 2 ist insbesondere die Bevölkerung von Welda zur Teilnahme und Information herzlich eingeladen.

Zu den TOP 2. und 3. wird Herr 1. Beigeordneter Andreas Niggemeyer von der Hansestadt Warburg vortragen.

Neues Porzellan für das Dorfgemeinschaftshaus

Dorfgemeinschaft schafft neues Geschirr und Besteck an

Vor knapp 17 Jahren wurden im Mai 2005 für den Betrieb der Iberg-Halle in Welda  200 Sätze Porzellangeschirr von Seltmann Weiden angeschafft.

Fünf Jahre später übernahm die Dorfgemeinschaft in 2010 auch das leer stehende Schulgebäude neben der Iberg-Halle, welches mittels eines sehr ehrgeizigen Projektes zum heutigen Dorfgemeinschaftshaus umgebaut wurde.

Welda Kaffeegeschirr

Das neue Kaffee- und Espressogeschirr

Nach der Planungsphase, dem Umbaubeginn im September 2011 und 2.900 Stunden ehrenamtlichen Arbeitseinsatz von 60 örtlichen Helfern wurde das Dorfgemeinschaftshaus schließlich Anfang 2013 fertig gestellt.

Der gesamte Umbau wurde allerdings teurer als ursprünglich angedacht.

Bereits im Frühjahr 2013 fanden die ersten Jahreshauptversammlungen der örtlichen Vereine im Dorfgemeinschaftshaus und am 30. Mai 2013 die offizielle Einweihung mit einem Tag der offenen Tür statt.

Das neue Tafelgeschirr

Für den Betrieb des Dorfgemeinschaftshauses wurden fortan Geschirr und Besteck der Iberg-Halle gemeinschaftlich genutzt.

Je nachdem wo und mit wie vielen Personen in der Iberg-Halle oder im Dorfgemeinschaftshaus nun getagt oder gefeiert wurde, musste das benötigte Geschirr und Besteck vorab zeitaufwendig und umständlich über das Treppenhaus in die entsprechende Küche transportiert werden.

Dieses Problem hat die Dorfgemeinschaft nun beseitigt

Im Januar hat die Dorfgemeinschaft Welda 120 Sätze Kaffee- und Tafelgeschirr inkl. Suppentellern von Retsch Arzberg und 120 Sätze Besteck für die Nutzung im örtlichen Dorfgemeinschaftshaus angeschafft.

von links: Susanne Menne, Almut Ickler-Sprenger und Rita Göbel

Somit entfällt zukünftig der umständliche Geschirrtransport über das Treppenhaus.

Erfreulicherweise sind sowohl Iberg-Halle als auch Dorfgemeinschaftshaus jetzt jederzeit einsatzbereit für jedwede Veranstaltungen und Festivitäten.

Susanne Menne, Almut Ickler-Sprenger und Rita Göbel haben sich bereits erste Eindrücke von dem neuen Geschirr in der Küche vom Dorfgemeinschaftshaus verschafft.

Welda Geschirrboxen

Die neuen Geschirrboxen

Um den geschätzten Helferinnen zukünftig das Eindecken der Tische bei den gemeinschaftlichen Festen und Veranstaltungen in der Iberg-Halle in Welda zu erleichtern, wurden dafür jetzt auch entsprechende Geschirrboxen angeschafft.

In jeder der Boxen befinden sich jeweils 30 komplette Sätze Kaffeegeschirr.

Das benötigte Geschirr muss nun nicht mehr einzeln und umständlich aus den tiefen Schränken geholt werden und lässt sich jetzt auch wesentlich einfacher und sicherer an die Tische transportieren.

 

 

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