Welda veröffentlicht das Heimatblatt Nr. 4 vom April 1988
Die vierte Ausgabe vom April 1988 widmet sich dem Thema Welda und seine Gebäude
Die vierte Ausgabe vom April 1988 widmet sich dem Thema Welda und seine Gebäude
Nach den starken Regenfällen am Mittwoch (14.07.2021) ist der Pegel der Twiste in der Nacht zu Donnerstag auf bis 2,95 m angestiegen. Die Twiste ist trotz der Wassermassen, die aus Richtung Volkmarsen auf den Ort zuströmten, in der Ortslage in ihrem Flussbett geblieben. Hochwasserschäden sind deshalb glücklicherweise ausgeblieben.
In den Merschwiesen zwischen Welda und Volkmarsen kam es dann am frühen Donnerstagmorgen zu größeren Überschwemmungen landwirtschaftlicher Flächen. Die Twiste konnte in diesem Bereich die Wassermassen nicht mehr aufnehmen, so dass es zu Überflutungen kam. Um 05:33 Uhr wurden die Löschgruppen Welda und Germete alarmiert, um das Getreideaussenlager eines Schweinemaststalls zwischen Welda und Volkmarsen gegen die Fluten zu sichern. Ein weiteres Tätigwerden war aber nicht erforderlich, da der Pegel wieder sank.
Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt zeigte sich aufgrund der sinkenden Pegelstände erleichtert, schaut aber gespannt zum Twistestausee bei Wetterburg. Hier sollen zur Entlastung der Staumauer in den nächsten Stunden größere Mengen Wasser abgelassen werden, die durch Welda fließen werden.
Die dritte Ausgabe vom April 1987 widmet sich dem Thema Schule und Lehrer von Welda, sowie der Turmuhr von Johann Ignaz Fuchs und dem Rittergeschlecht von Wellede
In und über Welda gibt es nicht nur viel zu berichten, sondern es besteht durchaus großes Interesse an den digital abrufbaren Informationen aus dem schönen Twistedorf im südlichen Zipfel des Warburger Landes.
„Aktuell werden auf dem Weldaer Server die Internetseiten der Dorfgemeinschaft e.V., des Heimatschutzverein Welda e.V., sowie das neu installierte Dorf-Forum betrieben“, erläutert Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt. „Dort hat man nicht nur weltweit Zugriff auf über 180 informelle Seiten und über 350 Beiträge, sondern kann sich auch an mehreren tausend Fotos und über zwei Dutzend Videos erfreuen.“
„Auch die umfangreiche Weldaer Dorfchronik, gefüllt mit über 800 DIN-A4-Seiten voll historischer Fotos, Urkunden und Informationen kann man nach Herzenslust durchstöbern und sich in die 1.185-jährige Dorfhistorie einlesen und ausführlich über unsere Ortschaft informieren.“, ergänzt der Ortsvorsteher.
Heinz Marquardt von der Arbeitsgruppe Ortsheimatpflege ist auch mit im digitalen Boot und zukünftig stehen noch viele Veröffentlichungen des umfassenden Weldaer Dorfarchivs auf der Agenda des örtlichen Digitalteams.
„Innerhalb der letzten 6 Monate wurden auf unsere digitalen Angebote über 56.000 Besuchersitzungen registriert und über 300.000 Einzelseitenabrufe protokolliert.“, berichtet der Digitalbeauftragte Holger Sprenger. „Für eine Ortschaft mit rund 800 Einwohner*innen ist das mehr als beachtlich.“ „Die Auswertung unseres Servers ergab, dass über 46.000 Zugriffe nicht mit mobilen Browsern, sondern mittels PC und Laptop erfolgten. Das sind mehr als 80 Prozent. Nur weniger als 20 Prozent nutzten für die Abrufe ihr Smartphone.“, so Holger Sprenger.
„Vorab waren wir bei einer Nutzeranalyse größerer Internetforen bereits darauf gestoßen, dass dort auch nur ein kleiner Teil das Smartphone nutzte. Auch darum hatten wir uns bei der geplanten Dorfkommunikation gegen eine Smartphone-abhängige App oder einen Messenger-Dienst entschieden.“, erinnert der Digitalbeauftragte.
Die letzten sechs Monate haben gezeigt, dass es für Welda genau die richtige Entscheidung war, ein Dorf-Forum für alle internetfähigen Betriebsysteme zu installieren, um damit zukünftig möglichst viele Bürger*innen zu erreichen.
Sprenger erklärt weiter: „Mit einer Smartphone-abhängigen App hätten wir über dreiviertel unserer Bürger*innen nicht erreichen können und von der Kommunikationsmöglichkeit ausgeschlossen.“ „Durch die coronabedingten Kontaktbeschränkungen hätten wir unseren Bürger*innen eine App ohnehin nicht persönlich näherbringen oder von deren Nutzung überzeugen können. Die mangelnden Kontaktmöglichkeiten waren natürlich schwierige Startbedingungen, aber gerade diese Auswirkungen der Pandemie sollten ja durch die neue digitale Informations- und Kommunikationsmöglichkeit abgemildert werden.“ „Zudem hatten wir den Anspruch die Informationen künftig über die Wege zu unseren Nutzern zu bringen, mit denen sie bereits vertraut sind und ohne dazu extra etwas erlernen oder sich ein teures Smartphone anschaffen zu müssen.“
Um zu erfahren, ob es etwas Neues gibt, muss man die Internetseiten des Dorfes auch nicht mehr ständig aufrufen. Sobald neue Beiträge erscheinen, wird man per E-Mail informiert. Bei der Seite des Heimatschutzvereins übernimmt das bereits erfolgreich der digitale Schützenbote und das Dorf-Forum setzt bei Neuigkeiten automatisch eine Nachricht ab. „Mit der guten alten Email erreicht man einfach jeden.“, führt Sprenger fort. „Im Vergleich zu großen Kommunen, die auf eine App setzen, schneidet unser Dorf-Forum mit fast doppelt soviel Beiträgen pro Monat auch in den Aktivitäten sehr gut ab.“
Aber nicht nur in der Performance, sondern auch in Sachen Geschwindigkeit punktet das beliebig ausbaufähige Dorf-Forum, wenn es seine Informationen – auch unterwegs in der Hosentasche – in Sekundenschnelle bereitstellt. Wer das selbst ausprobieren möchte, findet das Dorf-Forum unter: https://dorf-forum.welda.de.
„Mittlerweile erreichen wir mit unserem umfassenden Informationsangebot auf dem digitalen und mit unseren Dorfblatt-Abonnenten auf dem analogen Weg bereits die Hälfte unserer Haushalte.“, resümiert Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt und sieht hier noch deutliches Potential, sobald das von allen ersehnte Dorfleben in Welda und entsprechende Informationsveranstaltungen wieder stattfinden können.
Die zweite Ausgabe vom April 1986 widmet sich mit vielen Skizzen und Aufzeichnungen den Heiligenhäusern und Ehrenmalen in Welda