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Dorfgemeinschaft Welda erhält NRW Heimat-Preis

Die Dorfgemeinschaft Welda erhält den NRW Heimat-Preis für herausragendes Engagement

Warburg 21.12.2021: Heute fand im Ratskeller von Warburg die Verleihung des Heimatpreises 2021 der Hansestadt Warburg durch Bürgermeister Tobias Scherf statt.
Der „Heimat-Preis“ ist eine Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen.

Die Hansestadt Warburg lobte den Heimat-Preis für herausragende zukunftsorientierte Projekte und für beispielhafte Beiträge zum Erhalt und zur Sichtbarmachung unseres reichhaltigen kulturellen Erbes aus, die mit großem ehrenamtlichem Engagement umgesetzt worden sind.

Verleihung des NRW Heimatpreis 2021 (©) Holger Sprenger

NRW Heimatpreisverleihung vl. Christoph Schnückel, Irmgard Heuel, Holger Sprenger, Tobias Scherf

Herzliche Glückwunsche und herzlichen Dank für großartiges Engagement gehen an
Frau Irmgard Heuel mit ihrem Projekt „Stolpersteine in Warburg“,
an die Dorfgemeinschaft Welda mit ihrem Projekt „Welda verbindet“ und an die Sportfreunde Calenberg mit ihrem Projekt „Verschönerung des Fußweges in Calenberg“.

Für die die Dorfgemeinschaft Welda nahm der erste Vorsitzende Holger Sprenger den mit 1.500 Euro dotierten Heimat-Preis im Beisein von Sarah Ellermann vom Digitalteam und Kassierer Hubert Ashauer entgegen.

Verleihung des NRW Heimatpreis 2021 (©) Holger Sprenger

vl. Bürgermeister Tobias Scherf, Sarah Ellermann, Vorsitzender Holger Sprenger, Kassierer Hubert Ashauer

Die Jury hat mit dem Heimat-Preis das Engagement der Dorfgemeinschaft mit seinem Projekt „Welda verbindet“ mit gleich mehreren innovativen Bausteinen ausgezeichnet.

Homepage Welda

Die Homepage von Welda mit vielen aktuellen Informationen ermöglicht allen Bürgerinnen und Bürgern, aber auch Ehemaligen oder sonstigen Interessierten einen stets aktueller Einblick in das Leben des Dorfes.

Durch die beeindruckende Chronik, die mit der erstmaligen Erwähnung des Dorfes Welda im Jahr 836 beginnt und bis in die Gegenwart führt, wurde die Arbeit der Chronisten unzähliger Generationen zusammengetragen und digitalisiert.

Unsere 1.185-jährige Weldaer Dorfhistorie, bestehend aus über 800 DIN-A4-Seiten voller historischer Fotos, Urkunden und Informationen, ist somit für Jedermann online auf unserer Homepage verfügbar. Bisher waren diese Informationen nur einem kleinen Kreis zugänglich, jetzt sind sie „weltweit“ abrufbar.

Die Entstehung des Dorfes, des dörflichen Lebens und die daraus entstandene heutige Identität von Welda und seiner bürgerlichen Gesellschaft bleibt erhalten und kann zukünftigen Generationen digital vermittelt werden.

Dorf-Forum Welda als digitale Teilhabe

Ein weiterer Baustein ist das „Dorf-Forum Welda“. Mit diesem Projekt wurde ein interaktives Dorf-Forum für alle Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner realisiert. Je nach persönlichem Bedarf lässt sich das Dorf-Forum sowohl als automatische Nachrichtenquelle der Dorf-News als auch als umfangreiche Kommunikationsplattform mit Plauderecke, Treffs und Trödelmarkt nutzen.

Auch für die Vereinskommunikation gibt es eigene Bereiche, die für die jeweiligen Vereine und ihre Mitglieder zugänglich sind.

Dorfblatt als kostenlose Printausgabe

Damit in Welda auch diejenigen Bewohnerinnen und Bewohner, die über keinen Internetanschluss verfügen oder das Internet nicht nutzen über das Dorfleben auf dem Laufenden gehalten werden können, wurde das „Dorfblatt Welda“ entwickelt.

Das Dorfblatt erscheint so alle 2 Monate kostenlos als Printausgabe und wird an die Abonnenten in Welda verteilt.

Aktion – Das Beste in Welda

Um die örtlichen Vereine, Gruppen und Verbände zu würdigen, die mit ihrem großen ehrenamtlichen Engagement von jeher Grundpfeiler und Fundament des sozialen Miteinanders in der Gemeinde Welda sind, wurden sie seit November 2020 unter dem Motto „Das Beste in Welda“ am Ortseingang in abwechselnder Folge entsprechend präsentiert.

In der von Kontaktbeschränkungen geprägten Zeit sollen neben der ehrenamtlichen Anerkennung damit gleichzeitig ein paar bunte, freundliche und zuversichtliche Akzente gesetzt werden.

Welda-hilft-Hotline

Wenn unsere Risikogruppen oder Menschen, die nicht mobil sind, in der derzeitigen Pandemie-Situation Hilfe beim Einkauf, bei Besorgungen, Behördengängen usw. benötigen, können sie sich über die Hilfe-Hotline melden.

Das Angebot geht über Einkäufe, Besorgungen oder sonstige Hilfen und wird in Welda ehrenamtlich und kostenlos organisiert.

 

Wie steht es mit der Digitalisierung in Welda

Hier die aktuellen Informationen und die Statistik

 

Holger Sprenger führt die Dorfgemeinschaft Welda e. V.

Holger Sprenger ist der neue Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Welda e. V.. Dies haben die Delegierten in der Mitgliederversammlung am 16. September bei der turnusgemäßen Vorstandswahl einstimmig entschieden. Damit folgt er Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt, der sich nach 16-jähriger Amtszeit als Vorsitzender nicht mehr zur Wahl gestellt hat.

v. l.: Norbert Trilling, Thomas Multhaupt, Hubertus Kuhaupt, Jörg lsermann, Hubert Ashauer, Vorsitzender Holger Sprenger

Hubertus Kuhaupt bedankte sich für die jahrelange Unterstützung bei der Vereinsführung. Er betonte, dass er sich auch weiterhin im Verein mit ganzer Kraft einbringen werde. Ihm sei es wichtig, dass sich die Vereinsführung von Zeit zu Zeit erneuert, um keine eingefahrenen Strukturen entstehen zu lassen und um neue Impulse setzen zu können. Er ist gemäß der Vereinssatzung in seiner Funktion als Ortsvorsteher weiterhin als beratendes Mitglied im Vorstand tätig.

Norbert Trilling war 18 Jahre als Kassierer tätig

Aus dem Vorstand ausgeschieden ist der langjährige Kassierer Norbert Trilling. Er hat 18 Jahre lang sehr zuverlässig die Kasse geführt und das Vereinsvermögen verwaltet. Dafür galt ihm der besondere Dank des Vorstands und der Mitgliedsvereine. Seine Funktion wird zukünftig von Hubert Ashauer übernommen, der einstimmig zum neuen Kassierer gewählt wurde.

Keine personellen Veränderungen hingegen gab es bei der Funktion des 2. Vorsitzenden und des Schriftführers. Thomas Multhaupt wurde für weitere vier Jahre zum Vizevorsitzenden gewählt. Ebenso wurde Jörg lsermann als Schriftführer wiedergewählt. Beide genießen großes Vertrauen in der Dorfgemeinschaft, so dass auch hier die Wahlen einstimmig erfolgten.

Die Dorfgemeinschaft Welda e.V. ist ein Zusammenschluss der Weldaer Vereine und Verbände, dessen Hauptaufgabe der ehrenamtliche Betrieb und die Unterhaltung der vereinseigenen Iberg-Halle und des Dorfgemeinschaftshauses ist. Zudem werden für die Dorfgemeinschaft Querschnittsaufgaben erledigt, wie der Betrieb der digitalen Kanäle (Homepage, Social Media, Dorf-Forum) des Dorfes, der regelmäßige Austausch innerhalb der Vereinsvorstände oder die organisatorische Anbindung der Arbeitsgruppe Ortsheimatpflege.

Vorsitzender Holger Sprenger blickt mit seinem Vorstandsteam zuversichtlich in die Zukunft, so stehen verschiedene Projekte und Investitionen in der Iberg-Halle an, die in der nächsten Zeit gestaltet werden sollen.

Welda ist digital bestens aufgestellt – Dorf-Forum bewährt sich

Unter dem Motto „Welda verbindet“ startete die Dorfgemeinschaft Welda vor sechs Monaten ihr innovatives, kommunikatives Projekt und zieht nun die erste Bilanz.

In und über Welda gibt es nicht nur viel zu berichten, sondern es besteht durchaus großes Interesse an den digital abrufbaren Informationen aus dem schönen Twistedorf im südlichen Zipfel des Warburger Landes.

„Aktuell werden auf dem Weldaer Server die Internetseiten der Dorfgemeinschaft e.V., des Heimatschutzverein Welda e.V., sowie das neu installierte Dorf-Forum betrieben“, erläutert Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt. „Dort hat man nicht nur weltweit Zugriff auf über 180 informelle Seiten und über 350 Beiträge, sondern kann sich auch an mehreren tausend Fotos und über zwei Dutzend Videos erfreuen.“

„Auch die umfangreiche Weldaer Dorfchronik, gefüllt mit über 800 DIN-A4-Seiten voll historischer Fotos, Urkunden und Informationen kann man nach Herzenslust durchstöbern und sich in die 1.185-jährige Dorfhistorie einlesen und ausführlich über unsere Ortschaft informieren.“, ergänzt der Ortsvorsteher.

Heinz Marquardt von der Arbeitsgruppe Ortsheimatpflege ist auch mit im digitalen Boot und zukünftig stehen noch viele Veröffentlichungen des umfassenden Weldaer Dorfarchivs auf der Agenda des örtlichen Digitalteams.

„Innerhalb der letzten 6 Monate wurden auf unsere digitalen Angebote über 56.000 Besuchersitzungen registriert und über 300.000 Einzelseitenabrufe protokolliert.“, berichtet der Digitalbeauftragte Holger Sprenger. „Für eine Ortschaft mit rund 800 Einwohner*innen ist das mehr als beachtlich.“ „Die Auswertung unseres Servers ergab, dass über 46.000 Zugriffe nicht mit mobilen Browsern, sondern mittels PC und Laptop erfolgten. Das sind mehr als 80 Prozent. Nur weniger als 20 Prozent nutzten für die Abrufe ihr Smartphone.“, so Holger Sprenger.

„Vorab waren wir bei einer Nutzeranalyse größerer Internetforen bereits darauf gestoßen, dass dort auch nur ein kleiner Teil das Smartphone nutzte. Auch darum hatten wir uns bei der geplanten Dorfkommunikation gegen eine Smartphone-abhängige App oder einen Messenger-Dienst entschieden.“, erinnert der Digitalbeauftragte.

Die letzten sechs Monate haben gezeigt, dass es für Welda genau die richtige Entscheidung war, ein Dorf-Forum für alle internetfähigen Betriebsysteme zu installieren, um damit zukünftig möglichst viele Bürger*innen zu erreichen.

Sprenger erklärt weiter: „Mit einer Smartphone-abhängigen App hätten wir über dreiviertel unserer Bürger*innen nicht erreichen können und von der Kommunikationsmöglichkeit ausgeschlossen.“ „Durch die coronabedingten Kontaktbeschränkungen hätten wir unseren Bürger*innen eine App ohnehin nicht persönlich näherbringen oder von deren Nutzung überzeugen können. Die mangelnden Kontaktmöglichkeiten waren natürlich schwierige Startbedingungen, aber gerade diese Auswirkungen der Pandemie sollten ja durch die neue digitale Informations- und Kommunikationsmöglichkeit abgemildert werden.“ „Zudem hatten wir den Anspruch die Informationen künftig über die Wege zu unseren Nutzern zu bringen, mit denen sie bereits vertraut sind und ohne dazu extra etwas erlernen oder sich ein teures Smartphone anschaffen zu müssen.“

Welda Digitalisierung Ortseingang (©) Holger Sprenger

Digitalisierung am Ortseingang – von links: Hubertus Kuhaupt, Holger Sprenger und Heinz Marquardt

Um zu erfahren, ob es etwas Neues gibt, muss man die Internetseiten des Dorfes auch nicht mehr ständig aufrufen. Sobald neue Beiträge erscheinen, wird man per E-Mail informiert. Bei der Seite des Heimatschutzvereins übernimmt das bereits erfolgreich der digitale Schützenbote und das Dorf-Forum setzt bei Neuigkeiten automatisch eine Nachricht ab. „Mit der guten alten Email erreicht man einfach jeden.“, führt Sprenger fort. „Im Vergleich zu großen Kommunen, die auf eine App setzen, schneidet unser Dorf-Forum mit fast doppelt soviel Beiträgen pro Monat auch in den Aktivitäten sehr gut ab.“

Aber nicht nur in der Performance, sondern auch in Sachen Geschwindigkeit punktet das beliebig ausbaufähige Dorf-Forum, wenn es seine Informationen – auch unterwegs in der Hosentasche – in Sekundenschnelle bereitstellt. Wer das  selbst ausprobieren möchte, findet das Dorf-Forum unter: https://dorf-forum.welda.de.

„Mittlerweile erreichen wir mit unserem umfassenden Informationsangebot auf dem digitalen und mit unseren Dorfblatt-Abonnenten auf dem analogen Weg bereits die Hälfte unserer Haushalte.“, resümiert Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt und sieht hier noch deutliches Potential, sobald das von allen ersehnte Dorfleben in Welda und entsprechende Informationsveranstaltungen wieder stattfinden können.

 

Welda – die Glocken von St. Kilian läuten 100 Jahre

Ende Mai 1921 läuteten die neuen Glocken der katholischen Pfarrkirche St. Kilian in Welda zum ersten Mal und sie läuten heuer zu ihrem eigenen 100-jährigen Jubiläum.

100 Jahre St. Kilian Glocken - WeldaAls Ende Juli 1914 in Welda und im Warburger Land die beängstigende Nachricht über den bevorstehenden Krieg bekannt wurde, vermochte seinerzeit keiner dessen Dauer, Ausmaß und seine fürchterlichen Auswirkungen auch nur zu erahnen.

Bereits vom 2. bis 6. August 1914 erfolgten die Mobilmachungstage, an denen auch 32 Söhne der Weldaer Familien zum Krieg eingezogen wurden. Im Laufe des Krieges und des Landsturms erhöhte sich die Zahl der Einberufenen aus Welda auf 81 Personen. Jeder vierte überlebte den Krieg nicht. Zu dieser Zeit beheimatete Welda über 100 Familien.

Von 1914 bis 1918 forderte der erste Weltkrieg über 20 Millionen Opfer und Kriegsgefallene. Darunter über 2 Millionen Soldaten und über 426.000 Zivilisten aus Deutschland.

Als die unverzichtbaren Metallvorräte für die Kriegsindustrie zur Neige gingen, mussten auf Anordnung der deutschen Reichsregierung vom 1. März 1917 auch Kirchenglocken, Orgelpfeifen und andere Metallgegenstände zum Einschmelzen abgegeben werden.

Nach den Prospektpfeifen der Kirchenorgel mussten am 6. August 1917 auch die beiden Kirchenglocken von St. Kilian in Welda abgenommen und für die Waffenproduktion geopfert werden.

Welda - Kiliansglocken 1917Darunter waren die im Jahr 1854 von Henschel & Sohn gegossene Kiliansglocke mit der Inschrift:

“Kilianus vocor Plebum voco. Congrego Clerum, Defunctos ploro Laudo Deum, Festa honora. Umgegossen für die Gemeinde Welda von Henschel & Sohn in Cassel 1854“.

Diese Glocke hatte keine Verzierungen und wog 473 kg.

Die zweite Glocke aus 1797 hatte sehr schöne Blattornamente und wog 223 kg.

Auf einer Seite stand:

„S: Kilian † KIRCHEN

PATRON S: LIBORIUS LAND

Diese Gemeinheits Glocke hat gegossen Kutschbach Anno 1797.

Gevatter sind geworden F: FRAU und Dessen HR: SOHN BARON F: V: BRACKEL.“

So verstummte in Welda der Turm von St. Kilian und schwieg fast 4 Jahre lang.

Mit dem Verstummen der Glocken ging die Zeit der großen Verluste, Not, Hunger, Leid und Entbehrungen einher. Viele Weldaer waren im Krieg und in Gefangenschaft. Jeder Betrieb musste große Teile abgeben. Zuletzt soviel, dass es selbst zum Leben kaum ausreichte.

Auf der am 17. November 1920 enthüllten Gedenktafel an der St. Kiliankirche wurden 21 Familiennamen, die auch heute noch in Welda vertreten sind, der durch den 1. Weltkrieg gefallenen Soldaten eingemeißelt.

Welda St. Kilian - GefallenenehrungDie 21 Inschriften auf dieser Gedenktafel und die 43 Namen der Gefallenen aus dem 2. Weltkrieg erinnern heute zum einen daran, dass Krieg nicht weit weg, sondern einst mitten unter uns war, und zum anderen, dass Frieden nicht selbstverständlich ist, sondern stets auch verantwortungsvoll gepflegt und verteidigt werden muss.

Traditionell werden seither vom Heimatschutzverein Welda zum Schützenfest und zum Volkstrauertag das Gedenken der Opfer von Gewalt und Krieg, sowie die Gefallenenehrungen mit ihren Kranzniederlegungen initiiert und in Gedenken an die Verstorbenen am Ehrenmal zeremoniell vollzogen und durchgeführt.

Welda St. Kilian - die neuen Glocken von 1921Nach Beendigung des Krieges im Jahr 1918 wurde von der Gemeinde für die St. Kiliankirche fleißig gesammelt und gespendet. Am 23. Mai 1921 konnten endlich die neuen Glocken von der Glockengießerei Heinrich Humpert aus Brilon in Empfang genommen werden.

Noch am selben Abend erhielten sie von Pfarrer Paul Thelen ihre kirchliche Taufe und ihre feierliche Weihung.

Die große Glocke mit 715 kg wurde  Kilianus, die mittlere mit 470 kg Maria und die kleine mit 306 kg Martha getauft.

Am Donnerstag den 27. und Freitag den 28. Mai 1921 wurden die drei neuen Glocken in den Turm der St. Kiliankirche hochgezogen und mit Klöppel und Armaturen fachmännisch montiert.

Als Zeichen des Friedens, der Hoffnung und Zuversicht auf eine bessere Zeit läuteten sie Ende Mai 1921 zum ersten Mal im Glockenturm von St. Kilian und sie tönten ein paar Tage später zur Freude der Gemeinde auch zur großen Weldaer Feldprozession.

Wenn das Glocken-Trio aus Stahl gemeinsam in Welda am 30. Mai zum 100-jährigen Jubiläum erklingt, so machen die friedlichen Töne auch heute wieder Hoffnung und geben mit ihrer klangvollen Botschaft Zuversicht auf eine ruhigere und bessere Zeit nach der Pandemie.

(Die gegenwärtige Pandemie ist zwar noch nicht überwunden, aber dank der entwickelten Impfstoffe hat sie erfreulicherweise bereits einen Teil ihres Schreckens verloren.)

Holger Sprenger

Dorfgemeinschaft Welda

 

Welda verbindet – Eine eindrucksvolle Initiative

Welda Verbindet
Mit diesem Motto startet Welda in der Adventszeit eine informelle und kommunikative Initiative.

 

Mit dem innovativen Projekt setzt Welda statt einer App für Smartphonenutzer auf ein interaktives Dorf-Forum für alle Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner.

Mit der seit vielen Jahren betriebenen Homepage www.welda.de, unseren Präsenzen bei Facebook und Instagram sowie der Facebookseite des Heimatschutzvereins, waren wir in Welda digital bereits gut aufgestelltDorfblatt Welda (©) Holger Sprenger

Mit Hilfe eines zusätzlichen Dorblatts sollen Neuigkeiten zukünftig auch an die Menschen im Ort ohne Internetzugang übermittelt werden.

Mit diesem umfassenden Angebot setzt Welda neue Maßstäbe im Bereich von Information und Kommunikation im ländlichen Raum.

Um auch in kontaktarmen Zeiten weiter miteinander verbunden zu bleiben soll gemeinsam mit der örtlichen Homepage, dem neuen Dorf-Forum, welches übrigens mit allen digitalen Kommunikationsgeräten nutzbar ist sowie einem Dorfblatt ein Informations-Angebot für alle Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner von Welda realisiert werden.

Um für die digitale Zukunft gewappnet zu sein, ist man in der Dorfgemeinschaft Welda auf einen komfortableren Server umgestiegen. Dieser ermöglicht auch den zusätzlichen Betrieb einer Übungsplattform, an der zukünftige Redakteure vor Ort ausgebildet werden und Digitalexperten administrative Tätigkeiten erlernen können.

Zudem bietet der neue Server auch Platz für zukünftige Homepages der örtlichen Vereine.

Darüber hinaus sollen die örtlichen Vereine, Gruppen und Verbände, die mit ihrem großen ehrenamtlichen Engagement von jeher Grundpfeiler und Fundament des sozialen Miteinanders in Welda sind, am Ortseingang entsprechend gewürdigt und präsentiert werden.

Unter dem Motto „Das Beste in Welda“ werden sie in den nächsten Monaten am örtlichen Willkommenschild in abwechselnder Folge zu sehen sein.

Das Beste in Welda (©) Holger Sprenger

In der aktuellen, von Kontaktbeschränkungen geprägten Zeit sollen neben der ehrenamtlichen Anerkennung damit gleichzeitig ein paar bunte, freundliche und zuversichtliche Akzente gesetzt werden.

Dass neue Dorf-Forum ist erreichbar unter: dorf-forum.welda.de

Dorf-Forum-Welda (©) Holger Sprenger

Neues aus Welda ist im Dorf-Forum öffentlich zugänglich.

Um einen ungestörten Austausch der Dorfbewohner, Freunde, Verwandte und Menschen mit Bezug zu Welda zu ermöglichen, können weitere Bereiche nur nach einer Anmeldung betreten werden wozu eine Registrierung erforderlich ist.

Im Menü Dorf-Forum der Homepage sind auch detaillierte Informationen über das Weldaer Projekt sowie eine Bedienungsanleitung abrufbar.

Je nach persönlichem Bedarf lässt sich das Dorf-Forum sowohl als automatische Nachrichtenquelle der Dorf-News als auch als umfangreiche Kommunikationsplattform mit Plauderecke, Treffs und Trödelmarkt nutzen. Auch für die Vereinskommunikation gibt es eigene Bereiche, die für die jeweiligen Vereine und ihre Mitglieder zugänglich sind.

Wie ein Dorf- oder Schützenfest von und mit den Besuchern lebt, lebt ein Dorf-Forum von und mit denen, die sich daran beteiligen.

Das Dorfblatt kann hier auch heruntergeladen werden

 

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