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Neuer Infopoint und Verweilplatz in Welda

Welda hat einen neuen Infopoint mit Informationstafeln und Sitzgruppen

Der Twisteradweg R2, mit dem man von Warburg aus, längs der Twiste über Germete und Wormeln – durch Welda –  über Volkmarsen und Külte bis zum Twistesee radeln kann, ist jetzt um eine Attraktion und ein romantisches Verweilplätzchen reicher.

Holger Sprenger mit der Rentner AG Welda

(Die Rentner AG Welda – von links) Peter Martin, Ewald Wennekamp, Franz Petry, Oswald Blömeke, Dieter Dewender, Walter Gutzeit, Heinz Marquardt, Otto Flaskamp, Friedhelm Koch und Holger Sprenger

Die beiden Schilder enthalten alle wichtige Informationen über das lebenswerte Dorf, seine Geschichte, das Naturerlebnis im Twistetal mit seinen sechs Naturschutzgebieten, Informationen über die örtlichen Vereine und Gruppierungen, sowie Sehenswertes und die örtliche  Gastronomie in Welda.

Schild Radweg vorn

Schild Radweg

Die begehrten Ziele können bequem mittels QR-Code gescannt und die entsprechenden Routen und Informationen einfach mit dem Smartphone abgerufen werden.

Die Anregung dazu kam von Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt, der dafür auch zwei neue Sitzgruppen organisierte, die nun Radfahrer,  Wanderer und Spaziergänger am Ortseingang von Welda zum verweilen einladen.

 

Ein schöner Platz am Twisteradweg war schnell gefunden.

Die Rentner AG von  Welda richtete den neuen Rastplatz her, setzte die Fundamente, baute die Unterkonstruktion auf und montierte die beiden neuen Schilder, die Holger Sprenger von der Dorfgemeinschaft Welda, der auch die Fördermittel dafür organisierte, entworfen und in Auftrag gegeben hatte.

Die Unterkonstruktion für die Schilder wurde von der Schreinerei Kuhaupt GmbH & Co.KG aus Warburg gestiftet.

Rastplatz Radweg

Die Rentner AG Welda am neuen Infopint am Twisteradweg

Radfahrerin

Ein einladender Verweilplatz am Ortseingang von Welda

Vielen Dank an alle fleißigen Hände und an die Schreinerei Kuhaupt!

 

Viele Besucher auf dem Dorffest in Welda

Dass die Weldaer zusammenhalten und gerne feiern, zeigte sich am Wochenende wieder beim Dorffest. Das Fest am Dorfgemeinschaftshaus, an dem sich Vereine und Vereinsmitglieder ehrenamtlich für die gesamte Gemeinschaft ins Zeug legen, ist zu einer attraktiven Tradition geworden.

Dorffest in Weldaam 4. Juni 2022 (©) Holger SprengerEine persönliche Einladung vom Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft Welda, Holger Sprenger, sowie bunte Flyer und Plakate haben an Himmelfahrt um die 300 Besucher zum Dorffest angelockt.

Bei schönem Wetter füllte sich das Gelände vor dem örtlichen Dorgemeinschaftshaus und der Iberg-Halle.

Nach dem Auftakt warteten die Festgäste bereits darauf, dass der Kuchenstand eröffnet wird, denn die über 30 von Einwohnerinnen gebackenen Kuchen und Torten sind in Welda sehr gefragt.

Dorffest in Weldaam 4. Juni 2022 (©) Holger SprengerAngebote für Kinder

Zur Freude der Weldaer Kinder wurden Spiele angeboten, es wurde fleißig geschminkt und vor der Iberg-Halle stand zur Erkundung und zum Austoben ein riesiges Piratenschiff als Hüpfburg bereit. Ein weiteres Highlight für die Kinder waren die Besichtigung und die Fahrten mit dem Feuerwehrauto.

Alle Beteiligten freuten sich über die große Resonanz.

Sonnenschein, angenehme Temperaturen, ein buntes Programm, Kaffee, Kuchen, Bratwürstchen und gekühlte Getränke sorgten in Welda endlich wieder für einen gemeinsamen Tag mit Spiel, Spaß und Unterhaltung.

So konnte man am Abend ein gelungenes Fest gemütlich ausklingen lassen.

Vielen Dank für die Initiative und das Engagement der Weldaer Vereine und natürlich allen, die einen Kuchen oder eine Torte für das Dorffest in Welda gebacken und gespendet haben.

Impressionen vom Dorffest in Welda

Eine Reinigungsmaschine für die Iberg-Halle

Dorfgemeinschaft schafft eine professionelle Scheuersaugmaschine an
Reinigungsmaschine für die Iberg-Halle (©) Holger Sprenger

Hallenwart Jürgen Lange mit der neuen Reinigungsmaschine

Viele Mitglieder unserer Weldaer Vereine kennen den Reinigungsaufwand der Iberg-Halle, der  nach den Veranstaltungen betrieben werden muss.

Wo früher meist verschüttetes Bier die Verschmutzungen verursachte, sind es heute mehr und mehr zuckerhaltige Mixgetränke, die den Boden nachhaltig verkleben.

Mit einmal feucht durchwischen ist es schon lange nicht mehr getan.

Um dieses Problem zu lösen, hat Holger Sprenger von der Dorfgemeinschaft Welda nun eine professionelle Scheuersaugmaschine angeschafft.

Mit der neuen Reinigungsmaschine wurde die Halle gereinigt und der Hallenboden klebt und riecht nun nicht mehr.

Hallenwart Jürgen Lange wurde eingewiesen und übernimmt bei Bedarf die Endreinigung der Halle.

Unser ehemaliger Hallenwart der Dorfgemeinschaft, Roland Kuhaupt wurde im Dezember 2021 nach über dreizehnjähriger Tätigkeit für die Dorfgemeinschaft mit einem Anerkennungspräsent verabschiedet.

Im Februar 2022 hatte sich Jürgen Lange bereit erklärt, diese Position des Hallenwarts zu übernehmen. Er wird auch zukünftig die Übergabe und Abnahme der vermieteten Räumlichkeiten mit abwickeln.

Vielen Dank dafür!

 

Die Weldaer Heimatblätter – von Bruno Hake

Weldaer Heimatblaetter

Die Weldaer Heimablätter – von Bruno Hake

Heimatblatt Welda Nr. 1 – vom August 1985

Die historischen Weldaer Schnadgänge von 1691, 1706 und 1769

Heimatblatt Welda Nr. 2 – vom April 1986

Heiligenhäuser, Bildstöcke und Ehrenmale in Welda

Heimatblatt Welda Nr. 3 – vom April 1987

Schule und Lehrer von Welda – die Turmuhr – das Rittergeschlecht von Wellede

Heimatblatt Welda Nr. 4 – vom April 1988

Welda und seine Gebäude

Heimatblatt Welda Nr. 5 – vom Juni 1989

Der Weldaer Gemeindehaushalt im Jahre 1684

Heimatblatt Welda Nr. 6 – vom Juni 1990

Der Wormeler Klosterkrieg und den Folgen für die Nachbargemeinden

Heimatblatt Welda Nr. 7 – vom April 1991

Das Weldaer Bürgerbuch

Heimatblatt Welda Nr. 8 – vom Januar 1992

Die Pfarrkirche „St. Kilian“ in Welda

Heimatblatt Welda Nr. 9 – vom Dezember 1993

Die Grundherrschaft in Welda

Heimatblatt Welda Nr. 10 – vom April 1995

Ferdinande Freiin von Brackel

Heimatblatt Welda Nr. 11 – vom August 1995

„MEIN LEBEN“ von Ferdinande Freiin von Brackel

Heimatblatt Welda Nr. 12 – vom April 1996

Ferdinande von Brackel – Vereine – Flurbezeichngen

Heimatblatt Welda Nr. 13 – vom April 1997

Ein Wappen für Welda

Heimatblatt Welda Nr. 14 – vom April 1998

Deutsche Soldaten als Kriegsgefangene im amerikanischen Auffanglager in Welda

Heimatblatt Welda Nr. 15 – vom April 1999

Bauermeister (Bürgermeister) konnte nur ein Meyer werden.

Heimatblatt Welda Nr. 16 – vom April 2000

Die historischen Grenzsteine an der Landesgrenze bei Welda

Heimatblatt Welda Nr. 17 – vom April 2001

Sammlung alter Handschriften und Verträge aus Weldas Vergangenheit

Welda – ein Dorf zwischen Adel und Kirche

Das Buch von Bruno Hake

Unser besonderer Dank für die freundliche Überlassung des Archivs von Bruno Hake und der Genehmigung zur Veröffentlichung seines Buches, seiner Schriften und der Weldaer Heimatblätter gilt seinen Töchtern Regina Senftner aus Welda, Hildegard Peters aus Warburg und Rosemarie Kramel aus Volkmarsen.
 
Holger Sprenger – Dorfgemeinschaft Welda
 

Welda trägt zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei

Heimatpreis für Klimaschutz genutzt
Welda trägt mit Smart-Home zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei
Vorstand Dorfgemeinschaft Welda (©) Holger Sprenger

Vorstand Dorfgemeinschaft Welda – von links – Hubertus Kuhaupt, Hubert Ashauer, Thomas Multhaupt und Holger Sprenger

Der Betrieb und die Erhaltung der örtlichen Iberg-Halle und des Dorfgemeinschaftshauses von Welda sind naturgemäß auch mit erheblichen Energiekosten verbunden.

Eine von Holger Sprenger durchgeführte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der Dorfgemeinschaft Welda hat ergeben, dass weit mehr als die Hälfte der Energiekosten im Leerstand der großen Gebäude verursacht wurden.

Daher sollte die Energiebilanz ermittelt und möglichst optimiert werden

Bei einer Reihenmessung der Verbrauchsdaten und der jeweiligen Außen- und Raumtemperaturen für die Energiebilanz fiel an kalten Tagen auf, dass Heizkörper warm waren, obwohl sie eigentlich im Frostschutzbetrieb hätten kalt sein müssen.

„Daraufhin wurde eine umfangreich Thermo- und Schwachstellanalyse der Gebäude durchgeführt, bei der jeder Raum und jeder einzelne Heizkörper mittels Infrarot Laser Technik mehrfach bei unterschiedlichen Außentemperaturen gemessen wurde“, erläutert Holger Sprenger.

Defekte Thermostatkoepfe (©) Holger Sprenger

Defekte Thermostatkoepfe

„Das Ergebnis der Analyse zeigte auf, dass 21 Heizkörper der Gebäude bzw. deren Thermostatköpfe nicht mehr zuverlässig ihre Funktion erfüllten“, berichtet der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft. „Bei dem in 2013 umgebauten Dorfgemeinschaftshaus waren nach 8 Jahren bereits 5 Thermostatköpfe defekt.“

„Obwohl die Räume eine Temperatur von durchschnittlich 12 Grad Celsius aufwiesen, heizten die Heizkörper in Frostschutzstellung die ungenutzten Räume auf.“

Ein solcher Zustand führt unweigerlich zu hohem Energieverbrauch

Insbesondere dann, wenn bei Temperaturen unter 5 °C die Heizungsanlagen programmierte Heizkreisabschaltungen ignorieren und die angeschlossenen Pumpen die Heizkreisläufe mit heißem Wasser versorgen, um die Heizungsanlage und ihre Komponenten bei Frost vor dem einfrieren zu schützen.

Nach Auswertung der Wetterdaten der Wetterstation Warburg ist dies im vergangenen Jahr an über 100 Tagen der Fall gewesen.

„Im lauf der Jahre verlieren die Thermostatköpfe ihre Genauigkeit, ihre Schließkraft und Effizienz“, so Holger Sprenger.

„Dies führt dazu, dass der Heizkörper nach und nach erst bei höheren Temperaturen geschlossen wird. Im Frostschutzbetrieb schließt das gealterte Ventil dann nicht bei 6 °C sondern bspw. erst bei 15 °C.“

Im normalen Hausgebrauch fallen diese Verschleißerscheinungen allerdings kaum auf. Deshalb sollen Thermostatköpfe vorsorglich nach 15 Jahren ausgetauscht werden.

Elektronische Thermostatköpfe haben einen solchen Mechanismus nicht!

Bei diesen wird die Temperatur mit einem elektronischen Sensor erfühlt. Der eingebaute Stellmotor bewegt nach den Vorgaben direkt den Stößel, der daraufhin das Heizkörperventile öffnet oder schließt.

Nach den gesammelten Daten und Erkenntnissen wurden in Welda im ersten Schritt die Heizkörper der wenig genutzten Nebenräume gegen solch elektronische Thermostatköpfe ausgetauscht.

Im zweiten Schritt wurden die Heizkörper der anderen Räume der Gebäude gegen elektronische Thermostatköpfe mit digitaler DECT-Funkverbindung und Smart-Home Funktion ausgestattet.

Die oft genutzten Räume bekamen ein zusätzliches Raumthermostat und einen Aktivierungstaster, der ebenfalls über die digitale Funkverbindung mit dem Smart-Home System verbunden ist.

Die Heizkörper der einzelnen Räume wurden in dem Smart-Home System zu Heizgruppen zusammengefasst.

Dadurch lassen sich die einzelnen Räume jetzt je nach Bedarf Zeit- und Temperaturgenau beheizen und das völlig unabhängig von der jeweiligen Außentemperatur.

Zudem erkennen die neuen Thermostatköpfe wenn bspw. wegen Corona öfter gelüftet wird und schalten in dieser Zeit die Heizfunktion ab.

Welda-Smart-Home (©) Holger SprengerEnergiesparen schont nicht nur den Geldbeutel sondern auch die Umwelt und ist eine wichtige und effektive Maßnahme gegen den Klimawandel!

„Damit tragen wir in der Dorfgemeinschaft Welda nun aktiv und nachhaltig zur Reduzierung der  CO2-Emissionen bei und nutzen verantwortungsvoll die natürlichen Ressourcen“, resümiert der Vorsitzende.

Die so erreichte Reduzierung des Gasverbrauchs ist erheblich und führt voraussichtlich zu einer CO2 Reduktion von über 2 Tonnen pro Jahr.

Mit diesen Maßnahmen wurde der mit 1.500 Euro dotierte NRW Heimatpreis, den die Dorfgemeinschaft Welda im Dezember von der Stadt Warburg entgegennahm, sehr sinnvoll und nachhaltig für den örtlichen Klimaschutz eingesetzt.

Das neue Smart-Home System ermöglicht aber auch gleichzeitig mehr Komfort

Die Weldaer Kinder vom Adolph-Kolping-Kindergarten freuen sich, dass die Iberg-Halle jetzt immer pünktlich vorgewärmt ist, wenn sie mit ihren Turnstunden beginnen. Gleiches gilt für die Sport-, Gymnastik- und Präventionsgruppen, die für ihre sportlichen Aktivitäten das  Dorfgemeinschaftshaus von Welda nutzen.

 

Hintergrundinformationen zu der Analyse und den Maßnahmen gibt es hier:

Klimaschutz Dorfgemeinschaft Welda

 

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