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Bruno Hake – Biografie

Bruno Hake

Bruno Hake (* 20. Februar 1927 in Welda / Westfalen; † 12. August 2010 in Welda) war ein deutscher Verwaltungsangestellter, Aufsichtsratsvorsitzender, Historiker, Autor und Heimatpfleger von Welda.

Leben

1942 wurde der gebürtige Weldaer Bruno Hake als 15 Jähriger eingezogen.

Als er mit 18 Jahren wieder in seine Heimat zurückkehrte, hatte er bereits den Krieg mit all seinen Schrecken und Facetten und die eigene Kriegsgefangenschaft er- und überlebt.

Bruno Hake

Bruno Hake † 12.08.2010

Die Nachkriegsjahre waren zunächst geprägt von der eigenen Familiengründung und dem Hausbau am Weldaer Hoppenberg.

Er war im Verwaltungsdienst und im Aufsichtsrat tätig und engagierte sich bereits früh in vielen sozialen und gemeinschaftlichen Bereichen in Welda und weit darüber hinaus.

Er war verheiratet, hatte 3 Töchter und wohnte in Welda (Warburg) Westfalen.

Bruno Hake starb im Jahr 2010 im Alter von 83 Jahren.

Wirken

In der Öffentlichkeit ist er als Historiker und Autor zahlreicher Schriften zur Regional- und Sozialgeschichte bekannt.

Bruno Hake war Mitbegründer des DRK Ortsvereins Welda.

Er war viele Jahre Kreisbereitschaftsführer und hatte beim Aufbau des Katastrophenschutzes und dem damaligen Luftschutzhilfsdienst mitgewirkt.

Er war langjähriges Mitglied im Weldaer Ortsbeirat, im CDU-Ortsverband, Mitbegründer der Seniorenunion und Gründungsmitglied des Weldaer Kunst- und Kulturvereins.

Zudem hat er zwölf Jahre lang den Kirchenvorstand der Katholischen St.-Kilian-Kirchengemeinde in Welda und langjährig den Dorfwettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ erfolgreich unterstützt.

Von 1957 bis 1965 war Bruno Hake Aufsichtsratsvorsitzender der Spar- und Darlehenskasse Welda und von 1979 bis 1995 Aufsichtsratsvorsitzender der Spar- und Darlehnskasse Warburg – heute Vereinigte Volksbank e.G.

1984 übernahm Bruno Hake das Ehrenamt des Ortsheimatpflegers.

Über zwei Jahrzehnte verschrieb er sich daraufhin der historischen Aufarbeitung der komplexen Weldaer und Warburger Geschichte.

Mit Leidenschaft und Engagement widmete sich Bruno Hake den Kirchen- und Schulchroniken und durchforstete die Stadt- und Staatsarchive von Warburg bis hin nach Paderborn, Münster, Marburg und weiter entfernten Orten.

Er analysierte und dokumentierte sämtliche Informationen und Fundstellen und entwickelte sich zum Experten bei der Entzifferung und Transkription alter Schriften.

Er transkribierte die alten Schriften und mit Hilfe seines Computers, den er zu dieser Zeit bereits hervorragend beherrschte, fügte er immer wieder neue Funde chronologisch in die stetig anwachsende und umfassende Weldaer Geschichte hinein. Durch seine beeindruckende Chronik über unzählige Generationen des örtlichen Lebens in seinem Dorf entstand die heutige Identität von Welda und seiner bürgerlichen Gesellschaft.

Bruno Hake - Ortssippenbuch Welda - Teil 1

Ortssippenbuch

Ab 1985 brachte Bruno Hake die Weldaer Heimatblätter heraus.

In den Jahren 1988 und 1989 stellte der passionierte Historiker und Ahnenforscher zwei Bände der Ortssippenbücher von Welda fertig, die bei der Westfälischen Landesbibliothek Münster mittlerweile auch online eingesehen werden können.

 

400 Jahre Heimatschutzverein Welda Festschrift

Festschrift

1993 brachte er die Festschrift für das 400 jährige Jubiläumsschützenfest des Heimatschutzverein Welda heraus.

Bruno Hake - Welda Ein Dorf zwischen Adel und Kirche

Welda Ein Dorf zwischen Adel und Kirche

1994 wurde sein Buch

„Welda – ein Dorf zwischen Adel und Kirche“ herausgebracht.

 

Auf Initiative Bruno Hakes wurden 1990 auch die Gedenksteine am ehemaligen Kiegsgefangenenlager am Fuße des Hoppenberg von 1945 sowie zur deutschen Wiedervereinigung in der Ortsmitte von Welda errichtet.

Enthuellung des Gedenksteines zur deutschen Einheit

Gedenkstein zur deutschen Einheit

Gedenkstein Kriegsgefangenenlager Welda

Gedenkstein Kriegsgefangenenlager Welda

 

 

 

 

 

Wappen Welda

Wappen Welda

Im Juli 1997 wurde das von Bruno Hake entworfene Ortswappen von Welda, welches heute die örtlichen Schützenfahnen ziert, vorgestellt.

Bundesverdienstkreuz Bruno Hake

Bruno Hake – Hubertus Backhaus

In 2000 und 2001 stellte er die Weldaer Chronik bis 1899 und die Chronik des kompletten 20. Jahrhunderts fertig

 

Für seine langjährige Arbeit, sein ehrenamtliches Engagement und seine besonderen Verdienste im öffentlichen Leben wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Die Urkunde wurde durch den Landrat des Kreis Höxter Hubertus Backhaus überreicht.

Auszeichnungen

1977 – Verleihung  der Verdienstmedaille des DRK-Landesverband Westfalen –Lippe.

1983 – Verleihung der silbernen Ehrennadel des westfälischen Genossenschaftsverbandes.

1995 – Verleihung der goldene Ehrennadel des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes.

2003 – Verleihung des Bundesverdienstkreuz am Bande.

Publikationen

Bruno Hake: Welda – In: Franz Mürmann (Hrsg.): Die Stadt Warburg 1036–1986. Beiträge zur Geschichte einer Stadt. Band 2. Hermes, Warburg 1986,

ISBN 3-922032-07-9, S. 470–475.

Welda – Ein Dorf zwischen Adel und Kirche. Hermes Verlag, Warburg Bruno Hake 1994, –  ISBN 9783922032298 | ISBN 392203229X (= Warburger Schriften Band 13)

Quelle: Nordrhein-Westfälische Bibliographie - Homepage Welda

Welda – Ortssippenbuch Band I: 1693–1775, 534 Seiten – Selbstverlag, Warburg-Welda Bruno Hake 1988.

Quelle: Westfälische Universitäts- und Landesbibliothek Münster - Homepage Welda

Welda – Ortssippenbuch Band II: 1776–1875. 633 Seiten – Selbstverlag, Warburg-Welda Bruno Hake 1989.

Quelle: Westfälische Universitäts- und Landesbibliothek Münster

Quellen zur Geschichte des Dorfes Welda Teil 1: bis 1899. 150 Seiten – Warburg-Welda Bruno Hake 2000.

Quelle: Homepage Welda

Quellen zur Geschichte des Dorfes Welda Teil 2: bis 1900 – 2000. 313 Seiten Warburg-Welda Bruno Hake 2001.

Quelle: Homepage Welda

Sammlung alter Handschriften und Verträge aus Weldas Vergangenheit – Hake, Brunoi 2001

Quelle: Homepage Welda

Die historischen Grenzsteine an der Landesgrenze bei Welda – Hake, Bruno 2000

Quelle: Homepage Welda

Bauermeister (Bürgermeister) konnte nur ein Meyer werden – Hake, Bruno 1999

Quelle: Homepage Welda

Deutsche Soldaten als Kriegsgefangene im amerikanischen Auffanglager in Welda – Hake Bruno 1998.

Quelle: Homepage Welda

Ein Wappen für Welda – Hake, Bruno  1997

Quelle: Homepage Welda
Nordrhein-Westfälischen Landesbibliothek und Homepage Welda

Flurbezeichnungen in der Weldaer Gemarkung – Hake, Bruno 1996

Quelle: Nordrhein-Westfälische Bibliographie - Homepage Welda

Aus der Dorfchronik 1995 – Hake, Bruno 1996

Quelle: Nordrhein-Westfälische Bibliographie

Schloss Welda und die Orangerie – Hake, Bruno 1995

Quelle: Nordrhein-Westfälische Bibliographie

400 Jahre Heimatschutzverein Welda | 1593 – 1993 ; Festschrift Jubiläumsschützenfest vom 16. – 19. Juli 1993 – Hake, Bruno; Heimatschutzverein (Welda) 1993

Quelle: Nordrhein-Westfälische Bibliographie

Die Grundherrschaft in Welda – Hake, Bruno 1993

Quelle: Nordrhein-Westfälische Bibliographie - Homepage Welda

Heiligenhäuschen und Bildstöcke in Welda – Hake, Bruno 1992

Quelle: Nordrhein-Westfälische Bibliographie

Die Pfarrkirche „St. [Sankt] Kilian“ in Welda – Hake, Bruno 1992

Quelle: Nordrhein-Westfälische Bibliographie - Homepage Welda

Das Weldaer Bürgerbuch – Hake, Bruno 1991

Quelle: Nordrhein-Westfälische Bibliographie - Homepage Welda

Der Wormeler Klosterkrieg und seine Folgen für die Nachbargemeinden 1797 | Ortsvorsteher Josef Floren u. Ferdinand Floren aus Wormeln, Johannes Wüllrich aus Welda erschossen! Hake, Bruno 1990

Quelle: Nordrhein-Westfälische Bibliographie - Homepage Welda

Der Weldaer Gemeindehaushalt im Jahre 1684 – Hake, Bruno 1989

Quelle: Nordrhein-Westfälische Bibliographie - Homepage Welda

Welda und seine Gebäude – Hake, Bruno 1988

Quelle: Nordrhein-Westfälische Bibliographie - Homepage Welda

Welda – Hake, Bruno 1986

Quelle: Nordrhein-Westfälische Bibliographie

Heiligenhäuser, Bildstöcke und Ehrenmale in Welda – Hake, Bruno 1986

Quelle: Nordrhein-Westfälische Bibliographie - Homepage Welda

Die historischen Weldaer Schnadgänge von 1691, 1706 und 1769 – Hake, Bruno 1985

Quelle: Homepage Welda

 

 

Heimatkalender 2021

Die Arbeitsgruppe „Ortsheimatpflege“ wird auch in diesem Jahr wieder einen Jahreskalender mit Motiven aus der Ortschaft Welda und Umgebung herausgeben.
In diesen Kalender werden wieder die Termine des Veranstaltungskalenders von Welda und die Termine der Müllabfuhr aufgenommen.
Bestellungen bitte bis zum 6. Dezember an Heinz Marquardt, Tel. 05641 1462.
Die im vorigen Jahr erteilten Daueraufträge gelten weiterhin.
Vielleicht schlummern ja noch schöne Fotos von Welda in Euren Archiven, welche mit in den Kalender einfließen könnten.
Wenn ja, bitte an marquardt.welda@gmx.de weiterleiten

Die Homepage vom Heimatschutzverein Welda ist online

Vorsitzender Jürgen Menne heißt alle Besucher der Internetseite des Heimatschutzverein Welda e.V. herzlich willkommen.

Die Homepage vom Heimatschutzverein Welda

Im Hofstaat unserer Majestäten Jürgen und Susanne Menne, dem neben Michael & Annette Schmand, Dietmar & Regina Senftner, Cordula & Burkhard lsermann auch Holger Sprenger und seine Frau Almut Ickler-Sprenger angehören, reifte die Idee zu einer Homepage für den örtlichen Heimatschutzverein.

Holger Sprenger Heimatschutzverein Welda

Holger Sprenger

Der Vorsitzende Jürgen Menne ernannte daraufhin seinen Königsoffizier Holger Sprenger im August 2019 zum Digitalbeauftragten des Vereins.

Zudem stellte Jürgen Menne tausende von Fotos von den Schützenfesten, den ehemaligen Vereinsvorständen, die alten Schützeneide, Satzungen, Statuten und Festschriften, sowie seine umfangreiche Chronik für die Veröffentlichung auf der Homepage des Heimatschutzverein Welda zur Verfügung.

Holger Sprenger registrierte die Domain www.heimatschutzverein-welda.de und platzierte sie auf einem Server.

Nach einigen hundert Stunden intensiver Programmierung war die Homepage fertig und ging zur Freude aller Schützen Heute ans Netz.

Die Kosten für die Registrierung und den laufenden Betrieb von Homepage und Server spendierte der Digitalbeauftragte dem Verein.

Wo früher die Menschen aufeinander angewiesen waren und sich austauschten, ersetzen Heute immer mehr technische Möglichkeiten und Angebote den persönlichen Kontakt.

Die Schützengesellschaft hier in Welda spielte immer eine tragende Rolle im gesellschaftlichen Miteinander. Die Tradition wurde von Generation zu Generation weitergegeben und wird hier in unserem schönen Twistedorf Welda auch entsprechend gelebt.

Gerade in der schnelllebigen Zeit mit steten Veränderungen und einer Fülle von Herausforderungen haben Traditionen eine ganz besondere Bedeutung:

Sie geben uns Halt, Orientierung und Kraft für den Alltag. Hierdurch rücken unsere Werte „Glaube – Sitte – Heimat“ wieder weit in den Vordergrund und öffnen den Blick für das Wesentliche – nämlich die Menschen, die Gemeinschaft und das friedvolle Miteinander!

„Tradition ist nicht die Bewahrung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers“

Damit dieses Feuer nicht nur in den alteingesessenen Familien von Welda, sondern auch an unsere Neubürger der Dorfgemeinschaft weitergegeben werden und zukünftig weiter brennen kann, hat der Heimatschutzverein nun eine eigen Homepage, die für Interessierte eine Fülle von Informationen, Fotos, historischen Dokumenten, sowie alte Statuten und Regularien bereithält nun einen wichtigen Schritt in die Zukunft getan um unsere altbewährte Tradition vermitteln, bewahren und erhalten zu können.

Außerhalb des Alltags und abseits der Hektik sind alle eingeladen, gemeinsam ein paar schöne Tage mit frohen Stunden auf unseren Schützenfesten in Welda zu verleben.

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